Schlagworte Zensur

Date: 25. Juni 2009
Cate: Design

Das WZB erforscht die Wertschöpfung im Sinne der Gegenaufklärung 2.0

Wohin des Weges?

Wohin des Weges?

Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) kümmert sich auch um das Kreative in der Gesellschaft. aber wenn man sich die Kooperationen betrachtet, dann ahnt man, dass das Kreative sich der hehren Wirtschaft beugen soll, gar muss.
So gibt es im WZB eine Abteilung Kulturelle Quellen von Neuheit, die ihren Fokus hat im

Potenzial kultureller Bedingungen für die wirtschaftliche Wertschöpfung und für gesellschaftlichen Wohlstand. Dabei wird Kultur auf unterschiedliche Weise konkretisiert: als urbane Kultur, Gemeinschaftskultur und Kunstkultur.

Ein Bereich der Forschung nennt sich Künstlerische Interventionen und Inventionen und deren Projekte untersuchen einerseits wie sich künstlerische Interventionen auf Organisationen auswirken und andererseits die Wechselwirkungen zwischen künstlerischen Inventionen und wirtschaftlicher Wertschöpfung. Lesen Sie weiter »

Date: 14. April 2008
Cate: Text
1 Meinung

Deutschlands Journalisten haben eine Schere im Kopf

Werner Vontobel über den Niedergang des deutschen Mittelstandes und der nicht nur Spiegelschen Schere im Kopf.
Die wiederum kann der Anfang April ausgeschiedene Verfassungsrichter Hoffmann-Riem erklären, der nicht daran glaubt, dass der Staat die Meinungsfreiheit einschränkt. Besorgt ist er eher, dass Journalisten zur Selbstzensur aus ökonomischer Rücksicht greifen.

Heute wird die Schere im Kopf der Journalisten weit weniger aktiviert, um politisches Anecken zu vermeiden, wohl aber aus ökonomischen Rücksichten. Besorgniserregend sind vor allem die subtilen Gefahren, die entstehen, wenn Zeitungen von Finanzinvestoren übernommen und als reine Renditeobjekte geführt werden.

Und seine Sorge ist zutreffend und ich würde sie als wirtschaftsbedingte Zensur bezeichnen.