30. Juni 2013
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Unbehagen an Google Plus Authorship-Prinzip

Sein WordPress-Blog mit Google+ zu verknüpfen ist relativ einfach. Einfach eines der zahlreichen Google Plus Authorship-Plugins installieren. Im Benutzer dann den Link zum google+ – meiner ist https://plus.google.com/116848705676999119278/ – eingeben, speichern, fertig. Irgendwann taucht dann ein Bild neben den Suchergebnissen auf. Und dieses Bild ist hinterlegt mit einem Link zum google+-Profil, also nicht zum angezeigten Artikel. Denn zu diesem führt nur der Textlink!

Andere Varianten wären in WordPress etwa in einem Text-Widget
<a href=“https://plus.google.com/116848705676999119278″>Claudia Troßmann auf Google+</a>

oder einfach eine zusätzliche Zeile in der header.php:
<link href=“https://plus.google.com/116848705676999119278″ rel=“author“ />

Ich werde das Gefühl nicht los, dass dieses Feature mehr Google als dem ursprünglichen Autor nützt. Es leitet mehr Traffic auf google+ und ich spekuliere wohl nicht wild, wenn ich einfach annehme, dass daraus mal für Google Profit entstehen soll. Auf welchem Weg auch immer. Und der fehlt dann dem Urheber. Das ist mein Unbehagen. Ein ganz großes Unbehagen ist die Tatsache, dass aus diesen auf vielen Websites verteilten Codeschnipseln bei Google+ auf Dauer ein Profil ersichtlich wird. Und wem nützt das?

Mensch muss nicht alles (mit)machen, nur weil es möglich ist und/oder es gerade ein Hype ist. Ich denke auch nicht, dass die Ausrede des 20. Jahrhunderts „Wir haben es nicht gewusst“ im 21.Jahrhundert noch Gültigkeit haben sollte.

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