03. April 2008
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Dank Massenmedien erfahren wir rund um die Uhr wenig

Mit diesem schlagenden Beispiel macht der Kommunikationswissenschaftler Matthias Eckoldt die Zwänge der Medien deutlich, immer zu senden, egal was in der Realität passiert. Wie Medien ihre eigene Wirklichkeit produzieren, sich verselbständigen und damit Zuhörer, Zuschauer und Leser in ein System einbinden, aus dem sie sich kaum lösen können: darum geht es in Eckoldt neuem Buch „Medien der Macht – Macht der Medien“. Medien wird zwar implizit misstraut. Stets ist ein Verdacht von Manipulation im Raum. Aber selbst Menschen, die stolz darauf sind, ihren Fernseher abgeschafft zu haben, werden dennoch von Medieninformationen eingeholt.

… den Artikel Zwangssystem mit einer zweiten Realität beim Deutschlandfunk weiterlesen. Es ist eine Besprechung des Buches Medien der Macht – Macht der Medien von Matthias Eckoldt, das im Kadmos Verlag erschienen ist. Eckholdt verbindet die Systemtheorie Luhmanns mit Michel Foucaults Analyse der Machtstrukturen und das scheint ein interessanter Ansatz zu sein, um mal die real existierende Medienmacht differenziert zu analysieren. Denn sie ist eine zweite Realität und sie beherrscht die eigentliche Realität. Aber schon Watzlawick fragte: Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

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