27. März 2008
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Schaffen sich Blogger persönliche Öffentlichkeiten?

NDR führte ein Interview mit Jan Schmidt, der Blogs soziologisch erforscht.

[…] Journalisten und Blogger reiben sich gern aneinander. Die Spannweite der Diskussion reicht von dem Vorwurf, dass Blogs belanglos seien, bis hin zu der These, dass sie die Medienlandschaft revolutionierten. Der Soziologe Jan Schmidt arbeitet am Hamburger Hans-Bredow-Institut für Medienforschung und beschäftigt sich mit dem Phänomen. Er rät, Blogger nicht an den Maßstäben des professionellen Journalismus zu messen. Vielen gehe es nicht in erster Linie ums Publizieren, sondern darum, Kontakte zu Freunden zu pflegen. Außerdem dienten Blogs als Wissensspeicher und Informationsfilter.
[…] Pessimistisch gesehen geht die Schere zwischen den politisch Versierten und den Nicht-Versierten noch weiter auseinander.
Quelle: NDR, Blogger schaffen sich persönliche Öffentlichkeiten, 26.03.2008

Dass die Schere auseinander geht, sehe ich nicht so. Eher andersrum. Aber ich gehöre ja auch eher der Fraktion hoffnungsloser Optimisten an – rein wissenschaftlich betrachtet. 😉

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