06. Februar 2008
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Nicht immer ist drin, was drauf steht

Vor zwei Jahren nahm das Open Source Center (OSC) des nationalen Geheimndienstchefs (DNI) der USA seine Arbeit auf. […] Wer bei dem Begriff „Open Source“ in dem Namen der Behörde an freie oder quelloffene Software denken sollte, liegt falsch: Die CIA will sich neuen Möglichkeiten anpassen und vermehrt die legal zugänglichen Datenquellen nach brauchbaren Informationen durchstöbern. Das Ziel der neuen, aufgrund der mangelhaften Geheimdienstarbeit geschaffenen Behörde ist es, auch die offen zugänglichen Datenquellen nach brauchbaren Informationen gemäß der Devise zu durchstöbern, dass nicht nur gestohlene Informationen wertvoll sein können.
Quelle: heise news, Das Web 2.0 als Informationsquelle für US-Geheimdienste, 06.02.2008

Ein Kommentator wirft einen visionären Blick auf Web 3.0 á la Geheimdienst und meint:
Web 3.0 wird jedem Webauftritt eine genormte Schnittstelle zu den Geheimdiensten vorschreiben.
Zwei Fragen, die sich nicht nur heute wegen solcher Meldungen stellen: Gibt es Möglichkeiten für Firmen jenseits des Datensammelwahns ihren Kunden ein Web 2.0 bzw. später ein Web 3.0 zu bieten?
Und vor allem können Kunden diesen vertrauen?

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