04. Februar 2008
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SWR2 Forum :: Ich an mich – Tagebuchschreiben zwischen Intimität und neuer Öffentlichkeit

Eine interessante Diskussion über Tagebücher und Schreiben, die es beim SWR2 Forum als Podcast gibt.

Tagebücher sind wahrscheinlich das persönlichste, intimste Schriftstück überhaupt. Sie werden unterm Bett versteckt, in geheimen Kisten verstaut und manche haben gar kleine Schlösser zum Absperren. Heute wirken Tagebücher oft wie ein Überbleibsel aus vergangenen Zeiten. Doch den Tagebuchschreibern selbst ist ihr Tagebuch genauso wichtig wie eh und je. Zu Recht, sagen viele Psychologen, denn Tagebuchschreiben helfe, eigene Sorgen zu verarbeiten und Lösungen zu entwickeln. Kurz: Tagebuchschreiben sei also gesund – und diejenigen, die einmal angefangen haben, möchten ihr Tagebuch meist nicht mehr missen. Aber wer sind eigentlich die Tagebuchschreiber? Gibt es womöglich mehr als man denkt? Manche meinen, das Tagebuchschreiben erlebt gerade einen neuen Auftrieb – und zwar im Internet in Form der sogenannten Blogs. Statt versteckt und geheim sind diese digitalen Tagebücher zugänglich für jeden. Aber kann ein Tagebuch eigentlich öffentlich sein? Was macht ein Tagebuch aus? Für wen wird geschrieben – und vor allem: wozu?

2 Meinungen

  1. winterwinter  
    19. April 2008
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  2. Mir hilft das Schreiben wenig. Es zeigt mir nur, dass sich in meinem Leben wenig bis nichts verändert. Zumindest nicht zum Guten.

    1M

    Kennen Sie Jürgen vom Scheidts Buch Kreatives Schreiben? Er ist neben Lutz von Werder wohl der bekannteste Autor, der sich mit der Methode therapeutisches Schreiben auseinandersetzt. Ich kann das Buch empfehlen. Neben einer Neuauflage bei Buch & Media (216 Seiten, ISBN-13: 978-3865202109, 19,90 €) gibt es noch die Fischer TB-Ausgabe antiquarisch.

    Eine gute Rezension finden Sie bei Homilia.de.

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