Die scheinbare Sicherheit von „sicheren“ Datenbanken

In Von Daten-, Schein- und anderer Sicherheit wird der unbefugte Zugriff auf 40 Millionen Kreditkartendaten in den USA zum Anlass genommen, erneut festzustellen, dass Datenbanken oft unzureichend gegen Angriffe geschützt sind und einfachste Sicherheitsvorkehrungen außer Acht gelassen werden. Es wird gefordert, dass die Verantwortlichen auf eine offene Diskussion einlassen und ihre eigenen Sicherheitsmaßnahmen kritisch hinterfragen müssen, bevor diese ausgenutzt werden und letztendlich mehr gefährden als Schutz bieten.

Je mehr (mangelhaft gesicherte) Daten vorhanden und verknüpft sind, desto einfacher wird es, über eine Einzelperson so viel wie möglich zu erfahren und diese Informationen zu verwenden. Dies bietet nicht nur für Erpressung lohnende Angriffsziele. Bei den vorgenannten Terroristen wäre es vielmehr so, dass sie Unschuldige stark in den Fokus von Ermittlungen rücken könnten. Währenddessen könnten sie unerkannt agieren, darauf vertrauend, dass sie die angenommene Identität so gut wie möglich verkörperten, eine Fälschung dieser gar nicht in Betracht gezogen wird. Zurückgelassene, auf den ersten Blick eindeutige „Beweise“ für die Identität des Straftäters, täten ein übriges.

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