Massenmedium, Spam und Patentdefinition
54,9 Prozent der Bundesbürger surfen regelmäßig im Internet, das ist eines der Ergebnisse der aktuellen Studie der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF). Dabei sind durchschnittlich noch immer mehr Männer (55,2 Prozent) als Frauen (44,8 Prozent) online. Die Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen sei mit 25 Prozent die zahlenmäßig stärkste Fraktion im Netz. Doch auch die über 50-Jährigen seien mit 23 Prozent mittlerweile eine ernst zu nehmende Gruppe.
[via Heise News]
So ganz allmählich verteilt es sich auf die einzelnen Bevölkerungsgruppen und wird zum Massenmedium, wobei es noch kein demokratisches Medium ist. Denn bis dorthin ist der Weg noch weit. Aber seien wir ehrlich: Es ist ja auch ganz praktisch, wenn man von den Viren, Würmern und dem ganzen Müll absieht.
Andererseits weckt es Begehrlichkeiten wie etwa bei dem Konzern Hormel, der Dosenfleisch unter dem Namen SPAM herstellt, denn der hat beim US-Marken- und Patentamt Rechte auf die Verwendung der Marke Spam™ in Zusammenhang mit Software erhalten. Ein Grund mehr, um gegen Patentauswüchse etwas zu unternehmen. Wenn schon Experten der Meinung sind, dass eine genaue Definition in der Richtlinie vorzunehmen sei, was patentierbar ist und was nicht.
