<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Text &#124; Design &#124; Code &#187; Sachbuch</title>
	<atom:link href="http://text-design-code.de/tag/sachbuch/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://text-design-code.de</link>
	<description>Menschen unternehmen Kultur</description>
	<lastBuildDate>Mon, 23 Apr 2012 08:17:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<item>
		<title>500 Handmade Books</title>
		<link>http://text-design-code.de/2010/07/23/500-handmade-books/</link>
		<comments>http://text-design-code.de/2010/07/23/500-handmade-books/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 09:07:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Bildband]]></category>
		<category><![CDATA[Buchkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://text-design-code.de/?p=8721</guid>
		<description><![CDATA[Steve Miller hat in dem Bildband 500 Handmade Books eine Auswahl zeitgenössischer Buchkunst zusammengestellt, die inspiriert und begeistert. Interessierte Leser freuen sich über die Vielfalt der Bücher, deren Materialien und der umgesetzten Ideen und Konzepte. Buchkünstler werden durch die abgebildeten Bücher auf viele Ideen für Materialien und Themen kommen, die sie vielleicht selbst noch nicht [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2010/07/23/500-handmade-books/">500 Handmade Books</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_8722" class="wp-caption alignleft" style="width: 306px"><img src="http://text-design-code.de/wp-content/uploads/2010/07/500_handmade-_books.jpg" alt="500 Handmade Books" title="500 Handmade Books" width="296" height="295" class="size-full wp-image-8722" /><p class="wp-caption-text">500 Handmade Books</p></div>Steve Miller hat in dem Bildband <em>500 Handmade Books</em> eine Auswahl zeitgenössischer Buchkunst zusammengestellt, die inspiriert und begeistert. </p>
<p>Interessierte Leser freuen sich über die Vielfalt der Bücher, deren Materialien und der umgesetzten Ideen und Konzepte. Buchkünstler werden durch die abgebildeten Bücher auf viele Ideen für Materialien und Themen kommen, die sie vielleicht selbst noch nicht in Betracht genommen haben. Denn in der Abbildungsbeschreibung werden Materialien und Größe des Buchkunstwerks angegeben. Mehr leider nicht.<br />
<em>500 Handmade Books</em> ist also kein How-To-Buch, sondern ein Inspirationsbildband für Buchgestalter und eine Augenweide.</p>
<p><em>500 Handmade Books</em><br />
Inspiring Interpretations of a Timeless Form<br />
Taschenbuch &#8211; 420 Seiten &#8211; Lark Books &#8211; 2008<br />
ISBN-10: 1579908772<br />
ISBN-13: 978-1579908775 &#8211; ca. 20 Euro</p>
<p><em>Noch ein paar Links zu Steve Miller und 500 Handmade Books</em></p>
<ul>
<li><a href="http://www.bookarts.ua.edu/podcast/062608miller.mp3" target="_blank" title="Steve Miller about 500 Handmade Books">Podcast</a> (english) on June 26, 2008, book artist and teacher Steve Miller spoke about jurying 500 Handmade Books by Lark Press. The tune Acoustic Dream is by the Maltese trio Acoustica.</li>
<li>Steve Miller&#8217;s <a href="http://www.redhydrapress.com" target="_blank" title="Red Hydra Press">Red Hydra Press</a> : The collaboration between letterpress printer, author, and artist is key to each limited edition project. The books are lively material manifestations of the text, and the accompanying art stands on its own.</li>
<li>Lark Crafts and the 500 series unter <a href="http://www.larkcrafts.com/" target="_blank" title="Lark Crafts">larkcrafts.com</a></li>
</ul>
<p><a href="http://text-design-code.de/2010/07/23/500-handmade-books/">500 Handmade Books</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://text-design-code.de/2010/07/23/500-handmade-books/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://www.bookarts.ua.edu/podcast/062608miller.mp3" length="20698980" type="audio/mpeg" />
		</item>
		<item>
		<title>Die Kunst der Photographie</title>
		<link>http://text-design-code.de/2010/06/28/die-kunst-der-photographie/</link>
		<comments>http://text-design-code.de/2010/06/28/die-kunst-der-photographie/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 07:38:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://text-design-code.de/?p=3290</guid>
		<description><![CDATA[Leider ist Die Kunst der Photographie von Walter Koschatzky nur noch antiquarisch zu erhalten. Eigentlich schade. Denn vorgestern fiel mein Blick ins Regal auf das Buch und ich las es nach über 15 Jahren mal wieder mit Vergnügen. Spannend schildert Walter Koschatzky die Geschichte der Fotografie, deren Anfänge viel früher beginnen, als man gemeinhin annimmt. [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2010/06/28/die-kunst-der-photographie/">Die Kunst der Photographie</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider ist <em>Die Kunst der Photographie</em> von Walter Koschatzky nur noch antiquarisch zu erhalten. Eigentlich schade. Denn vorgestern fiel mein Blick ins Regal auf das Buch und ich las es nach über 15 Jahren mal wieder mit Vergnügen. Spannend schildert Walter Koschatzky die Geschichte der Fotografie, deren Anfänge viel früher beginnen, als man gemeinhin annimmt. Er beschreibt die Erfolge und Irrtümer bei der technischen Entwicklung, geht auf die Techniken und Experimente ein, so dass man als Leser aus dem Staunen nicht mehr kommt. Auch Intrigen kommen nicht zu kurz. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Als roter Faden im Buch zieht sich die Diskussion um das Spannungsfeld zwischen Fotografie als Kunst und Fotografie als Alltagsnutzen. Ab wann ist Fotografie Kunst? Mit dieser Frage und den vielen, schon gegebenen Antworten seit Beginn der Fotografie setzt sich Koschatzky auseinander und stellt fest, dass sie teils im Widerspruch zueinander waren, sind und wohl auch immer sein werden.</p>
<blockquote><p>Das Ziel der Gegenwart scheint mehr denn je die freie, ungehinderte Entfaltung der kreativen Phantasie zu sein, und nur die Vielfalt der Weltsicht kann der Vielfalt der Welt von heute auch entsprechen.<br />
<small>Walter Koschatzky, Die Kunst der Photographie, S.437</small></p></blockquote>
<p><em>Die Kunst der Photographie</em><br />
Technik, Geschichte, Meisterwerke<br />
Walter Koschatzky<br />
Paperback &#8211; 463 Seiten &#8211; Neuer Pawlak Verlag &#8211; Sonderausgabe &#8211; 1993<br />
ISBN-10: 3861461196 &#8211; ISBN-13: 978-3861461197</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2010/06/28/die-kunst-der-photographie/">Die Kunst der Photographie</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://text-design-code.de/2010/06/28/die-kunst-der-photographie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kulturen bekämpfen sich nicht &#8211; sie fließen zusammen</title>
		<link>http://text-design-code.de/2010/02/23/kulturen-bekaempfen-sich-nicht-sie-fliessen-zusammen/</link>
		<comments>http://text-design-code.de/2010/02/23/kulturen-bekaempfen-sich-nicht-sie-fliessen-zusammen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 21:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zur Zeit lese oder höre ich]]></category>
		<category><![CDATA[Ilija Trojanow]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ranjit Hoskoté]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://text-design-code.de/2010/02/23/kulturen-bekaempfen-sich-nicht-sie-fliessen-zusammen/</guid>
		<description><![CDATA[Trojanow und Hoskoté belegen sehr facettenreich, wie sich Kulturen schon immer gegenseitig beeinflusst haben, und dass es Kulturen in der Vergangenheit immer zum Nachteil gereichte, wenn sie einen Kulturkampf vom Zaun brachen. Der Schwerpunkt des Buches liegt in der historischen Bedeutung Al-Andalus für das Europa im Mittelalter. Kampfabsage räumt mit Vorurteilen auf, die alle ideologisch [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2010/02/23/kulturen-bekaempfen-sich-nicht-sie-fliessen-zusammen/">Kulturen bekämpfen sich nicht &#8211; sie fließen zusammen</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Trojanow und Hoskoté belegen sehr facettenreich, wie sich Kulturen schon immer gegenseitig beeinflusst haben, und dass es Kulturen in der Vergangenheit immer zum Nachteil gereichte, wenn sie einen <em>Kulturkampf</em> vom Zaun brachen.</p>
<p>Der Schwerpunkt des Buches liegt in der historischen Bedeutung Al-Andalus für das Europa im Mittelalter. Kampfabsage räumt mit Vorurteilen auf, die alle ideologisch verwirrten Seiten über den Islam, seine Kultur und seinen Einfluss auf Europa verbreiten. In einem Nebensatz wird Europa als größte Halbinsel der Welt bezeichnet, die sich Kontinent nennt. Dieser Halbinsel-Kontinent hat sich in den letzten Jahrhunderten, Jahrzehnten und vor allem in den letzten Jahren seiner eigentlichen Geschichte beraubt, indem er nur einen ideologisch genehmen Teil seiner Geschichte zu seinem Ursprung erklärt hat. Aber dies geschah nicht nur in Europa, das geschah ebenso in Indien wie auch in der arabischen Welt.</p>
<p><span id="more-3196"></span></p>
<p>Diese Entwicklung, die eher eine Geschichtsverfälschung ist, führt ins Totalitäre. Beide Autoren verweisen auch darauf, dass Wurzeln dieser weltweit verbreiteten <em>Terroristenideologien</em> im europäischen Imperialismus und in extremer Form im Faschismus zu entdecken sind.<br />
Die Argumente sind hier wie dort: <em>Wir sind besser. Wir gegen das Fremde. Das Fremde ist anders und nichts wert, aber wir!!! Unser Glauben, unser Volk, unser Land etc.</em></p>
<p>Eine wirklich lesenswerte Kampfabsage und ein leidenschaftliches Plädoyer für das Zusammenfließen der Kulturen, was aber laut Trojanow und Hoskoté nicht Globalisierung im Sinne einer kapitalistischen Verwertung bedeutet. Denn genau deren Folgen &#8211; das Menschliche zutiefst erschreckende &#8211; rufen diese Terrorideologien hervor. Globaler Dialog bedeutet in Augenhöhe respektvoller Umgang zwischen Kulturen, Gesellschaften, Menschen und eben nicht das Andere, das Fremde zu unterdrücken, um das Eigene hervorzuheben.</p>
<p>Kurz gesagt: Die westliche Kultur ist auf äußerst unangenehme Art und Weise Vorbild und ob das der Menschheit insgesamt gut tut, bezweifle ich. Es wird eher Zeit sich zu besinnen, die Aufklärung fortzuführen und das Miteinander der Kulturen mit Vernunft und gegenseitigem Verständnis wiederzubeleben. Das ist die Botschaft des Buches. <strong>Die totalitäre Kultur des 20.Jahrhunderts hat im 21.Jahrhundert nichts zu suchen.</strong></p>
<p><strong>Kampfabsage</strong><br />
<em>Kulturen bekämpfen sich nicht &ndash; sie fließen zusammen</em><br />
Ilija Trojanow und Ranjit Hoskoté<br />
TB &ndash; 240 Seiten &ndash; Heyne Verlag<br />
ISBN 978-3453600959 &ndash; 8,95 €</p</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2010/02/23/kulturen-bekaempfen-sich-nicht-sie-fliessen-zusammen/">Kulturen bekämpfen sich nicht &#8211; sie fließen zusammen</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://text-design-code.de/2010/02/23/kulturen-bekaempfen-sich-nicht-sie-fliessen-zusammen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eva Engelken: Der Rechtsratgeber für Existenzgründer</title>
		<link>http://text-design-code.de/2009/12/17/eva-engelken-der-rechtsratgeber-fuer-existenzgruender/</link>
		<comments>http://text-design-code.de/2009/12/17/eva-engelken-der-rechtsratgeber-fuer-existenzgruender/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 12:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Existenzgründung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiberufler]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://text-design-code.de/2009/12/17/eva-engelken-der-rechtsratgeber-fuer-existenzgruender/</guid>
		<description><![CDATA[Der Rechtsratgeber für Existenzgründer ist für mich eines der wenigen Sachbücher in diesem Jahr, das ich erstens in einem Rutsch gelesen habe und zweitens wegen seines hohen Nutzwerts empfehlen kann. Aber eine kleine Kritik am gewählten Titel habe ich schon: Das Buch ist nicht nur für Existenzgründer lesenswert, sondern auch für gestandene Unternehmerinnen lohnt sich [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2009/12/17/eva-engelken-der-rechtsratgeber-fuer-existenzgruender/">Eva Engelken: Der Rechtsratgeber für Existenzgründer</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_3117" class="wp-caption alignleft" style="width: 145px"><a href="http://text-design-code.de/2009/12/17/eva-engelken-der-rechtsratgeber-fuer-existenzgruender/engelken_rechtsratgeber/" rel="attachment wp-att-3117"><img src="http://text-design-code.de/wp-content/uploads/2009/12/engelken_rechtsratgeber.png" alt="Der Rechtsratgeber für Existenzgründer" title="Der Rechtsratgeber für Existenzgründer" width="135" height="192" class="size-full wp-image-3117" /></a><p class="wp-caption-text">Der Rechtsratgeber für Existenzgründer</p></div><strong>Der Rechtsratgeber für Existenzgründer</strong> ist für mich eines der wenigen Sachbücher in diesem Jahr, das ich erstens in einem Rutsch gelesen habe und zweitens wegen seines hohen Nutzwerts empfehlen kann. </p>
<p>Aber eine kleine Kritik am gewählten Titel habe ich schon: Das Buch ist nicht nur für Existenzgründer lesenswert, sondern auch für gestandene Unternehmerinnen lohnt sich mehr als ein flüchtiger Leseblick.<br />
Denn wer weiß um alle Änderungen der letzten Jahre wirklich Bescheid? Ich hatte mehr als einmal einen Aha-Effekt.</p>
<p>Wenig ist schwieriger als ein Buch zu beschreiben, was sich detailliert mit rechtlichen und steuerlichen Fragen beschäftigt. Deshalb mache ich es mir einfach und skizziere grob den Inhalt des Rechtsratgebers in Fragen, die sich mit den unterschiedlichen Gründer- und Unternehmenstypen auseinander setzen: <span id="more-3116"></span></p>
<ul>
<li>Was muss man vor der Gründung bei welcher Ausgangssituation und in welchen Branchen beachten und tun?</li>
<li>Worauf muss man als Freiberufler besonders achten? </li>
<li>Was ist bei einer Gewerbegründung zu beachten? </li>
<li>Was ist wichtig im Handwerk oder in der Gastronomie?</li>
<li>Welche Rechtsform passt zur Unternehmensidee? </li>
<li>Wie leicht lässt sich später die Rechtsform ändern und können daraus steuerliche oder rechtliche Nachteile entstehen?</li>
<li>Was ist bei Franchising, Betriebsübernahme, Unternehmensbeteiligung oder Ausgründung wichtig?</li>
<li>Welche Verbände helfen in den einzelnen Branchen bei welchen Problemen? </li>
<li>Welche Behörden sind für welchen Bereich zuständig? </li>
<li>Welche Genehmigungen sind im Vorfeld nötig?</li>
<li>Worauf muss man bei der Standortwahl und bei Umbauten oder Bauvorhaben achten</li>
<li>Kann man unproblematisch sich jeden Namen geben?</li>
<li>Wie schützt man sein geistiges Unternehmenskapital?</li>
<li>Wie wirbt man ohne das Wettbewerbsrecht zu verletzen oder eine Abmahnung zu riskieren?</li>
<li>Welchen Vertragstyp wählt man für das Unternehmen?</li>
<li>Was ist zu tun, wenn der Vertrag nicht eingehalten wird?</li>
<li>Wie schreibt man eine korrekte Rechnung?</li>
<li>Was tut man, wenn der Kunde nicht bezahlt? </li>
<li>Wie mahnt und klagt man rechtssicher?</li>
<li>Wie setzt man sein Recht durch?</li>
<li>Wie kann man sein Unternehmen optimal finanzieren?</li>
<li>Wie sichert man sich und seine Familie finanziell auch im schlimmsten Fall ab?</li>
<li>Welche Steuern muss man zahlen und welche Fristen?</li>
<li>Welche Versicherungen sind wirklich wichtig?</li>
<li>Worauf muss man achten, wenn man Mitarbeiter einstellt oder ausbildet?</li>
</ul>
<p>Diese Fragen und noch viele mehr behandelt Eva Engelken in einer sehr klaren Sprache. Dank ihrer Checklisten und Tipps aus der Praxis bleiben deshalb beim Leser kaum mehr allgemeine Fragen offen. Für spezielle Fragen bietet der Rechtsratgeber für Existenzgründung einen Serviceteil mit vielen Links und Adressen, der weitere Entscheidungen erleichtert.</p>
<p><em>Mein Fazit:</em> Wenn man als Existenzgründer, Unternehmer, Handwerker, Freiberufler, also als  Selbstständiger nur einen Rat für sich entdeckt und gewinnbringend nutzen kann, dann hat sich der Buchkauf und das Lesen gelohnt. Deshalb vergebe ich das Prädikat <em>besonders wertvoll und lesenswert</em>.</p>
<p>Wer mehr über das Buch <strong>Der Rechtsratgeber für Existenzgründer</strong> erfahren will oder in der Leseprobe schmökern will, dem empfehle ich das Blog zum Buch: <a href="http://www.rechtsratgeber-existenzgruender.de" target="_blank">rechtsratgeber-existenzgruender.de</a></p>
<p>Für Schnellentschlossene habe ich hier die Infos für den nächsten Gang oder Anruf in der bevorzugten Buchhandlung:<br />
Eve Engelken<br />
<strong>Der Rechtsratgeber für Existenzgründer</strong><br />
Paperback, 302 Seiten, Redline Verlag, 2009<br />
ISBN-13: 978-3868810257 &#8211; 17,90 €</p>
<p><em>Noch ein Hinweis am Ende:</em> <strong>Der Rechtsratgeber für Existenzgründer</strong>  lohnt sich auch für Menschen, die sich nicht sicher sind, ob sie den Sprung in die Selbstständigkeit wagen sollen. Einem Bekannter meinerseits hat es geholfen seine zukünftige Selbstständigkeit zu überdenken.</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2009/12/17/eva-engelken-der-rechtsratgeber-fuer-existenzgruender/">Eva Engelken: Der Rechtsratgeber für Existenzgründer</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://text-design-code.de/2009/12/17/eva-engelken-der-rechtsratgeber-fuer-existenzgruender/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Das Wesen aller ist Kopie</title>
		<link>http://text-design-code.de/2009/12/06/das-wesen-aller-ist-kopie/</link>
		<comments>http://text-design-code.de/2009/12/06/das-wesen-aller-ist-kopie/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 10:25:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Code]]></category>
		<category><![CDATA[Codeschnipsel]]></category>
		<category><![CDATA[Kopie]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Leistungsschutzrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://text-design-code.de/2009/12/06/das-wesen-aller-ist-kopie-2/</guid>
		<description><![CDATA[Wenn man beim Programmieren ein Problem hat, gibt es mindestens eine Lösung, meist mehrere Lösungen. Die Auswahl ist dann eine Frage der Eleganz und der Einfachheit, der Faulheit und des Könnens. Irgendwo dazwischen ist die Lösung. Ich denke, dass die meisten leidenschaftlichen Coder/Programmierer einen ausgeprägten Spieltrieb haben. Die denken nach, probieren aus, denken nach, probieren [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2009/12/06/das-wesen-aller-ist-kopie/">Das Wesen aller ist Kopie</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man beim Programmieren ein Problem hat, gibt es mindestens eine Lösung, meist mehrere Lösungen. Die Auswahl ist dann eine Frage der Eleganz und der Einfachheit, der Faulheit und des Könnens. Irgendwo dazwischen ist die Lösung. Ich denke, dass die meisten leidenschaftlichen Coder/Programmierer einen ausgeprägten Spieltrieb haben. Die denken nach, probieren aus, denken nach, probieren aus, bis sie das <strong>Ding</strong> gefunden haben.</p>
<p>Sinnigerweise gibt es eine dicke Schwarte bei O&#8217;Reilly betitelt mit <a href="http://oreilly.com/catalog/9780596510046/" target="_blank">Beautiful Code</a>. Übrigens das Buch gibt es als App in iTunes.</p>
<p>Stupide Copypaster kommen dann an ihre Grenzen, wenn sich das Umfeld ihres Codes verändert. Spätestens dann sollte das notwendige Hintergrundwissen vorhanden sein und derjenige logisch denken können. Das ist dann wieder so ein Fall für den menschlichen Spieltrieb. Geduld und Zen spielen auch eine nicht unerhebliche Rolle dann. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  <span id="more-3112"></span></p>
<p>Für mich bedeutet das: Wenn ich irgendwo ein Codeschnipsel finde, das schöner ist als meines für mein Problem, dann freue ich mich, danke mindestens im Geiste dem Anderen und baue es ein. Meist verfeinere ich es und passe es meinem Codeumfeld an. Das hat Kristian Köhntopp in seinem Artikel <a href="http://blog.koehntopp.de/archives/2518-Falscher-Planet,-falsches-Jahrtausend.html" target="_blank">Falscher Planet, falsches Jahrtausend</a> u.a. in dem Satz gemeint: <em>Das Wesen aller IT ist die Kopie</em> und den Nebensatz unterschlagen, dass die Kopie sich evolutionär verhalten kann. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Es gibt da nur ein paar Probleme. Etwa das Patent- und Lizenzwesen, im kulturellen Bereich sind es die Urheber- und Nutzungsrechte, die Entwicklung verhindern. Das ist nicht nur eine Gefahr für die Open Source-Bewegung.</p>
<p>Anders ausgedrückt: Es wird nur wundervolle Software geben ohne ausufernde Patente. Ansonsten hinken wir dem möglichen <em>Beautiful Code</em> hinterher. Das war ein kurzer philosophisch-wirtschaftlicher Gedankengang beim ersten Sonntagskaffee heute. Eigentlich war das auch mal wieder politisch. Heutzutage bleibt einem nichts erspart. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Im Übrigen meine ich, dass Leistungsschutzrechte jeglicher Art Kultur zerstören. <strong>Gut gemeint ist eben nicht gut gemacht.</strong> Aber es gibt ja auch angeblich <em>gerechte Kriege</em>…</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2009/12/06/das-wesen-aller-ist-kopie/">Das Wesen aller ist Kopie</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://text-design-code.de/2009/12/06/das-wesen-aller-ist-kopie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Softwaretipps und a bisserl mehr</title>
		<link>http://text-design-code.de/2009/09/13/softwaretipps-und-a-bisserl-mehr/</link>
		<comments>http://text-design-code.de/2009/09/13/softwaretipps-und-a-bisserl-mehr/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2009 15:02:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
		<category><![CDATA[Bildeditor]]></category>
		<category><![CDATA[EGL]]></category>
		<category><![CDATA[favicon]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Image Browser]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[iphoto]]></category>
		<category><![CDATA[MacOSX]]></category>
		<category><![CDATA[Manual]]></category>
		<category><![CDATA[Minimalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Musikindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Netzsperren]]></category>
		<category><![CDATA[Open-Access]]></category>
		<category><![CDATA[Open-Source]]></category>
		<category><![CDATA[Plugins]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[RSS-Reader]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderheft]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Vektorgrafik]]></category>
		<category><![CDATA[Verwerter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://text-design-code.de/?p=3011</guid>
		<description><![CDATA[TP: Die Wissenschaftstheorie fordert Open Access &#8211; Wissenschaft braucht Open Access Missing Manuals &#8211; Das sind wirklich brauchbare B&#252;cher zumeist. Get Photopolis &#8211; Etwas ausgefallen: Fotoalben als H&#228;user Favicon Generator &#8211; Ein feines Onlinetool, um Favicon zu gestalten VectorDesigner &#8211; &#34;VectorDesigner is a vector drawing application designed to be simple, intuitive and powerful to use.&#34; [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2009/09/13/softwaretipps-und-a-bisserl-mehr/">Softwaretipps und a bisserl mehr</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31020/1.html">TP: Die Wissenschaftstheorie fordert Open Access</a> &#8211; Wissenschaft braucht Open Access</li>
<li><a href="http://missingmanuals.com/">Missing Manuals</a> &#8211; Das sind wirklich brauchbare B&uuml;cher zumeist.</li>
<li><a href="http://homepage.mac.com/dschulius/Photopolis/frame.html">Get Photopolis</a> &#8211; Etwas ausgefallen: Fotoalben als H&auml;user</li>
<li><a href="http://favicon-generator.org/">Favicon Generator</a> &#8211; Ein feines Onlinetool, um Favicon zu gestalten</li>
<li><a href="http://www.tweakersoft.com/vectordesigner/">VectorDesigner</a> &#8211; &quot;VectorDesigner is a vector drawing application designed to be simple, intuitive and powerful to use.&quot;</li>
<li><a href="http://www.themacbundles.com/">TheMacBundles Home</a> &#8211; alle paar Wochen ein neues Bundle</li>
<li><a href="http://www.softhing.com/home.html">Softhing &#8211; Shareware and Freeware for Mac OS X</a> &#8211; Tools, die Entourage ertr&auml;glicher machen.</li>
<li><a href="http://www.opensourcemac.org/">Open Source Mac &#8211; Free Mac software, all open-source, all OS X.</a> &#8211; &quot;Open Source Mac is a simple list of the best free and open source software for Mac OS X.&quot;</li>
<li><a href="http://www.iphotoplugins.com/">iPhotoPlugins.com</a> &#8211; Blog zu iPhoto Plugins</li>
<li><a href="http://www.zankasoftware.com/footagehead/">Zanka Software | Footagehead</a> &#8211; schneller, einfacher Image-Browser</li>
<p><span id="more-3011"></span></p>
<li><a href="http://milkcarton.be/apps">Apps &#8211; milkcarton</a> &#8211; Nette Apps</li>
<li><a href="http://www.belightsoft.com/products/imagetricks/overview.php">Image Tricks &mdash; Photo and Image Editing Software for Mac &mdash; Overview</a> &#8211; Einfacher Bildeditor &#8211; gut f&uuml;rs Bloggen</li>
<li><a href="http://www.grumlapp.de/">Gruml&nbsp;|&nbsp;Google Reader for Mac OS</a></li>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/IBM-befreit-EGL-fuer-das-Web-2-0--/meldung/145058">heise online -09.09.09 -IBM befreit EGL f&uuml;r das Web 2.0</a> &#8211; bisher nur f&uuml;r Windows</li>
<li><a href="http://www.tuaw.com/2009/09/09/setting-up-a-writing-mac/">Setting up a &quot;Writing Mac&quot;</a> &#8211; Scrivener kann ich wirklich empfehlen.</li>
<li><a href="http://torrentfreak.com/sony-music-office-raided-090907/">Pirated Artist Orders Police Raid on Sony Music Office | TorrentFreak</a> &#8211; Yep, ich w&uuml;nsche mir mehr Kreative mit der Chuzpe.</li>
<li><a href="http://www.heise.de/newsticker/c-t-Sonderheft-Security-ab-sofort-bestellbar--/meldung/144976">heise online -08.09.09 -c&#8217;t-Sonderheft Security ab sofort bestellbar</a> &#8211; Die paar Euro lohnen sich.</li>
<li><a href="http://movementapp.com/">Movement &#8211; Arranging your iPhone apps shouldn&#8217;t take all day</a> &#8211; Diese App k&ouml;nnte f&uuml;r manche Jailbreak-iPhone-Besitzer n&uuml;tzlich sein</li>
<li><a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2009-09/internet-recht-hoeren">Netzsperren: &quot;Jura ist nicht dazu da, antiquierte Gesch&auml;ftsmodelle zu sch&uuml;tzen&quot; | Digital | ZEIT ONLINE</a> &#8211; Verwertern w&auml;re die Lizenzierung der einzelnen Buchstaben, Noten und Farben durchaus mehr als nur recht in ihrer Verkennung der technologischen Potenziale. So kann man sich das eigene Grab schaufeln.</li>
<li><a href="http://mnmlist.com/">mnmlist.com</a> &#8211; Leo Babauta bloggt &uuml;ber Minimalismus im Leben</li>
</ul>
<p><a href="http://text-design-code.de/2009/09/13/softwaretipps-und-a-bisserl-mehr/">Softwaretipps und a bisserl mehr</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://text-design-code.de/2009/09/13/softwaretipps-und-a-bisserl-mehr/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Medien(r)evolution oder Heidelberger Appell &#8211; eine Kampagne gegen Open Access?</title>
		<link>http://text-design-code.de/2009/05/02/medienrevolution-oder-heidelberger-appell-eine-kampagne-gegen-open-access/</link>
		<comments>http://text-design-code.de/2009/05/02/medienrevolution-oder-heidelberger-appell-eine-kampagne-gegen-open-access/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 May 2009 18:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Fair Use]]></category>
		<category><![CDATA[Google Books]]></category>
		<category><![CDATA[Honorar]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Open-Access]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Verleger]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://text-design-code.de/?p=1735</guid>
		<description><![CDATA[Einleitend möchte ich sagen, dass mir die Fragestellung um eine angemessene Akzeptanz in der Öffentlichkeit der Autorenrechte gegenüber Verwertern und die gerechte bzw. faire Honorierung schöpferischer Arbeit ebenso wichtig ist wie der freie Zugang zu Wissen. Darum geht es eigentlich auch bei der Debatte um den Heidelberger Appell. Übrigens denke ich, dass die wahre Urheberrechtsdebatte [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2009/05/02/medienrevolution-oder-heidelberger-appell-eine-kampagne-gegen-open-access/">Medien(r)evolution oder Heidelberger Appell &#8211; eine Kampagne gegen Open Access?</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1590" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img src="http://text-design-code.de/wp-content/uploads/2009/04/04cat_eule1.jpg" alt="Eulen nach Athen tragen" title="Eulen nach Athen tragen" width="200" height="150" class="size-full wp-image-1590" /><p class="wp-caption-text">Eulen nach Athen tragen</p></div>Einleitend möchte ich sagen, dass mir die Fragestellung um eine angemessene Akzeptanz in der Öffentlichkeit der Autorenrechte gegenüber Verwertern und die gerechte bzw. faire Honorierung schöpferischer Arbeit ebenso wichtig ist wie der freie Zugang zu Wissen. Darum geht es eigentlich auch bei der Debatte um den Heidelberger Appell.</p>
<p>Übrigens denke ich, dass die wahre Urheberrechtsdebatte erst anfängt, wenn man die Nutzungsrechte abtrennt und die unterschiedlichen Interessen der einzelnen Akteure wie Autor, Verleger/Verwerter und Leser im Falle des Wortes differenziert betrachtet und vor allem den <em>Verwerterlobbyismus</em> endlich so würdigt, wie es sich gehört. Ja, da haben Sie durchaus ein Quentchen Ironie gelesen. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Meiner Meinung nach haben Autor und Leser mehr gemeinsame Interessen. Der Eine will gelesen werden, will informieren, der Andere will lesen, sein Wissen erweitern. Und beiden macht es Spass. Deshalb sollte man sich fragen:</p>
<blockquote><p>Was ist dem Einzelnen, der Menschheit weltweit, national, regional ihre Kultur samt deren Akteure wert und wie haben Einzelne, also alle im Endeffekt Zugriff darauf?</p></blockquote>
<p>Mit Sicherheit sind EU-weite Internetsperren nicht der richtige Weg. Diese Nachricht bei heise ist mir zum Schluss der Recherche aufgefallen und diese EU-weit geplante Vorgehensweise schockiert mich. Das ist nicht durchdacht. Diese Meinung vertritt auch Eva Lichtenberger, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion der Grünen im EU-Parlament:</p>
<blockquote><p>Statt Filterpflicht und Internet-Sperren brauchen wir aber die Einführung neuer, auf die Internet-Welt abgestimmter Rechtsmodelle für den Schutz der Urheberrechte unter Wahrung von Grundrechten wie Schutz der Privatsphäre und Datenschutz<br />
<small><em>Quelle:</em> Heise, <a title="Weg frei für Forderung nach Internetsperren" href="http://www.heise.de/newsticker/Weg-frei-fuer-Forderung-nach-Internetsperren--/meldung/127069" target="_blank">Weg frei für Forderung nach Internetsperren</a>, 07.02.2009</small></p></blockquote>
<p><span id="more-1735"></span><br />
Durch diese Meldung sehe ich die Kipo-Sperre, technisch anders sowieso besser lösbar, plötzlich in einem anderen Licht. Denn es wäre nicht das erste Mal, dass in Deutschland in einem vorauseilenden Gehorsam gegenüber der EU ein <em>Gesetz-Versuchsballon</em> innerhalb der EU durchgesetzt wird.</p>
<p>Zum Heidelberger Appell (unverlinkt <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) nun einige Bemerkungen und Links. Man sollte mittlerweile den <em>Heidelberger Appellanten</em> ja fast danken, dass sie trotz großem Mediengetrommel so ungeschickt gegenüber der Öffentlichkeit agiert haben.<br />
Denn wer bei google (be evil <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) die Worte <em>Heidelberger Appell Kampagne Verleger</em> eingibt, kann sich mittlerweile sehr gut selbst einen Überblick über Pro und Contra verschaffen und entdeckt nebenbei auch das wahrscheinliche <em>Cui bono</em> des Heidelberger Appells. Den Fauleren bietet sich die <a title="Materialsammlung rund um den Heidelberger Appell" href="http://infobib.de/blog/2009/03/25/materialsammlung-rund-um-den-heidelberger-appell/" target="_blank">Materialsammlung rund um den Heidelberger Appell</a> bei infobib.</p>
<p><em>Dort und auch anderswo wird auch erwähnt, was die Initiatoren derzeit gerne verschweigen:</em><br />
Es werden immer mehr Unterschriften zurückgezogen, u.a. tat dies Peter Glaser noch im April. Glaser dokumentiert sein Schreiben an Reuss in seinem Blog in der Stuttgarter Zeitung: <a title="http://blog.stuttgarter-zeitung.de/?p=7650" href="http://blog.stuttgarter-zeitung.de/?p=7650" target="_blank">Heidelberger Appell: De-Appellation</a>. In einer Mail an Matthias Spielkamp erläutert er diesen Schritt kurz. Spielkamp hat diese Mail unter <a title="Peter Glaser zum Heidelberger Appell: Feudalistisch" href="http://immateriblog.de/?p=500">Peter Glaser zum “Heidelberger Appell”: Feudalistisch</a> veröffentlicht.</p>
<p>Während meiner Recherche stieß ich auf ein mir durchaus plausibles <em>Cui bono</em> der Kampagne.<br />
<strong>Was wäre, wenn der Heidelberger Appell ein Teil dieser Anfang des Jahres bekannten Kampagne wäre oder sich daran orientierte?</strong></p>
<blockquote><p>Die Agentur des PR-Beraters Eric Dezenhall &#8211; der im Nature-Artikel als &#8220;PR-Pitbull&#8221; bezeichnet wird &#8211; ist von mehreren großen Fachverlagen in den USA damit beauftragt worden, in der Öffentlichkeit Stimmung gegen die Open-Access-Bewegung und die Unterstützer eines freien Zugangs zu wissenschaftlichen Informationen zu machen. In E-Mails, die Nature zugeleitet wurden, empfiehlt Dezenhall den Verlagen, &#8220;öffentlichen Zugang mit staatlicher Zensur zu vergleichen&#8221; und &#8220;das Peer Review mit dem traditionellen Verlagsmodell gleichzusetzen&#8221;.<br />
<small><em>Quelle:</em> golem, <a title="Kampf um Open Access" href="http://www.golem.de/0702/50462.html" target="_blank">Kampf um Open Access</a>, 09.02.2009</small></p></blockquote>
<p>Dieser Verdacht ist nicht von der Hand zu weisen, denn den Wissenschaftsverlagen entgeht viel Gewinn, wenn sich das <em>Open Access-Modell</em> weltweit durchsetzt. Die Wissenschaftler wären freier in ihrer Publikationsfreiheit, kämen unproblematischer an relevante Forschungsberichte und vor allem der Zugang hierzu wäre bedeutend preiswerter.<br />
Die Verlage könnten nicht mehr feudalistisch agieren. Ähnlich begründete Glaser seine De-Appellation gegenüber Reuß. Es geht hierbei also nicht in erster Linie vermutlich um die Publikationsfreiheit, auch nicht um Peanuts, sondern einfach um Milliarden. <strong>Wer lässt sich schon gerne einen Goldesel entgehen?</strong> Deshalb vermutlich der ganze PR-Wirbel, auf den natürlich auch die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries ansprang. <em>Mal ganz unter uns: Etwas  Geistreicheres hätte ich von ihr auch nicht erwartet.</em></p>
<p><em>Für mich &#8211; hoffentlich nicht nur für mich &#8211; steht fest:</em><br />
1. <strong>Bildung muss frei zugänglich sein</strong>, das wird nicht nur den Wissenschaftlern weltweit, sondern auch gerade den &#8220;bildungsfernen Schichten&#8221; (Eupehemismus) immer schwerer gemacht. Warum mir allerdings unterstellt wird, dass ich mit dieser Forderung gleichzeitig Autoren das Honorar abspreche, bleibt wohl nicht nur mir nicht nachvollziehbar, sondern vermutlich auch dem <em>Aktionsbündnis &#8220;Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft&#8221;</em>. Diese betitelte ihre Pressemitteilung mit der Frage: <a title="Was ist uns Wissenschafts- und Publikationsfreiheit wert? Verlieren wir den Gedanken der Sozialpflichtigkeit von Wissen, verlieren wir unsere Zukunft." href="http://www.urheberrechtsbuendnis.de/pressemitteilung0109.html" target="_blank">Was ist uns Wissenschafts- und Publikationsfreiheit wert? Verlieren wir den Gedanken der Sozialpflichtigkeit von Wissen, verlieren wir unsere Zukunft.</a></p>
<p>2. <strong>Urheber müssen angemessen &#8211; jenseits des Prekären, honoriert werden ohne Buy-Out.</strong> Denn derzeit sind die Ersten in der &#8220;Produktionskette&#8221; die Schwächsten. Ein Vergleich mit den &#8220;Milchbauern&#8221; hinkt zwar, aber trifft es dennoch. Ein angemessenes Honorar zu erreichen geht mit dem heutigen Verlagssystem kaum, da es immer mehr auf Profit auf Kosten der Schwächeren ausgerichtet ist. Lausige Autoren- und Zeilenhonorare und Buy-Out-Verträge zeugen davon. Bei Zeitungsverlagen bemerken es die Leser früher oder später, sie bleiben weg, suchen sich andere Informationskanäle. Daraufhin brechen auch die Anzeigenkunden weg, wobei die den Verlagen immer wichtiger wurden/werden. Das hat sich auch nachteilig auf den Ruf, man sei die <em>vierte Gewalt im Staate</em>, ausgewirkt. Aber das ist eine andere Geschichte und läuft bei mir auch unter dem Begriff <em>wirtschaftsbedingte Zensur</em>. Politisch wird dieser manchmal dank Lobbyismus nachgeholfen.</p>
<p><em>Die erste Frage- und Aufgabenstellung lautet nach dem Augsburger Journalisten Fritz Effenberger vor allem für Autoren:</em></p>
<blockquote><p>Wie Urheber in einem ubiquitären, egalitären Distributionsmodell bezahlt werden, muss erst noch definiert werden. Ob Verlage (gleich welchen Mediums) nach Abschluss der digitalen Revolution noch eine Rolle spielen werden, lässt sich heute […] Trotz erheblicher Umsätze mit dem Verbreitungsmedium Internet durch Telekommunikationsunternehmen sind Urheber hier von Vergütung ausgeschlossen. Eine gesetzliche Regelung würde privatwirtschaftliche Anstrengungen wie die oben erwähnte Aktion der Suchmaschine Google ersetzen und die Urheber aus ihrer Verunsicherung angesichts der heutigen technischen Revolution befreien. Das ist die urheberrechtliche Herausforderung unserer Dekade.<br />
<small><em>Quelle:</em> Fritz Effenberger, <a title="Grundsatzerklärung zum Tag des Geistigen Eigentums" href="http://11k2.wordpress.com/2009/04/26/grundsatzerklarung-zum-tag-des-geistigen-eigentums/" target="_blank">Grundsatzerklärung zum Tag des Geistigen Eigentums</a>, 26.04.2009</small></p></blockquote>
<p><em>Mein AHA-Moment während der Recherche:</em> Bei VG Wort bekommen auch Verlage 30% Ausschüttung, weil Autoren ihre Rechte gegenüber VG Wort diesen abgetreten haben. Deshalb mein Rat an Autoren: <strong>Lest das Kleingedruckte in Euren Autorenverträgen und bleibt stur!</strong></p>
<p>3. <strong>Das Urheberrecht sollte wirklich die Urheber stärken</strong> und nicht deren Verwerter, was meiner Meinung derzeit eher der Fall ist. Allein die relativ kurze Geschichte des Urheberrechts zeigt, dass es vor allem um die Rechte der Verwerter ging und erst dann nach lange, lange nichts mehr ging es um die Rechte der Urheber. So gesehen ist die Verlängerung des Urheberrechts nach dem Tod des Urhebers in erster Linie ein Gesetz für die Verwerter und Erben.</p>
<p><em>Lesenswert ist Peter Mühlbauers dreiteilige Artikelserie in Telepolis zu den Neuen Monopolrechten:</em><br />
<a title="Angriff der Ahnungslosen" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30221/1.html" target="_blank">Angriff der Ahnungslosen</a>, Deutsche Verlage fahren eine Kampagne. Neue Monopolrechte, Teil 1<br />
<a title="FAZ gegen Marktwirtschaft" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30229/1.html" target="_blank">FAZ gegen Marktwirtschaft</a>, Wie aus einem neoklassischen Preisbildungsmodell eine &#8220;angemessene Beteiligung&#8221; wird. Neue Monopolrechte, Teil 2<br />
<a title="Zwölf Dollar fünfzig für fünf Wörter und bloß nichts Negatives" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30235/1.html" target="_blank">Zwölf Dollar fünfzig für fünf Wörter und bloß nichts Negatives</a>, Associated Press und Monopolrechte auf Tatsachen. Neue Monopolrechte, Teil 3</p>
<p>Jetzt möchte ich noch einige interessante Links zu Open Access im Zusammenhang mit dem Heidelberger Appell empfehlen:<br />
1. <a title="Open Access: Gemeinsame Erklärung der Wissenschaftsorganisationen vom 25. März 2009" href="http://www.helmholtz.de/aktuelles/pressemitteilungen/artikel/detail/gemeinsame_erklaerung_der_wissenschaftsorganisationen/" target="_blank">Open Access: Gemeinsame Erklärung der Wissenschaftsorganisationen vom 25. März 2009</a><br />
2. In der Wissenschaft und nicht nur dort ist Recherchefreiheit wichtig, denn das ist die andere Seite der Publikationsfreiheit: <a title="Die zwei Seiten der Wissenschaftsfreiheit" href="http://www.wissenschaftsurheberrecht.de/2009/04/07/zwei-seiten-wissenschaftsfreiheit-5903564/" target="_blank">Die zwei Seiten der Wissenschaftsfreiheit</a><br />
3. Google Books und Open Access sind zwei verschiedene Baustellen. Dies erkennt man sogar im Ausland: <a title="The German Open Access Uproar: Missing the point?" href="http://governancexborders.wordpress.com/2009/03/27/the-german-open-access-uproar-missing-the-point/" target="_blank">The German Open Access Uproar: Missing the point?</a><br />
4. Das Bremer Sprachblog schreibt übrigens sehr differenziert über open Access und Google Books in <a title="Closed Minds on Open Access" href="http://www.iaas.uni-bremen.de/sprachblog/2009/03/26/closed-minds-on-open-access/" target="_blank">Closed Minds on Open Access</a><br />
5. Freelens über Thomas Ganske in <a title="Ein unmoralisches Angebot" href="http://blog.freelens.com/2009/04/ein-unmoralisches-angebot/" target="_blank">Ein unmoralisches Angebot</a></p>
<blockquote><p>In Thomas Ganskes Persönlichkeit scheinen zwei Seelen zu schlummern: die des Publizisten und die des Unternehmers. Als Publizist setzt er sich für das Urheberrecht ein, aber als Unternehmer versucht er Urhebern möglichst viele ihrer Rechte abzutrutzen.</p></blockquote>
<p>Freelens kontert mit einem eigenen <a title="Freelens-Appell" href="http://blog.freelens.com/appell/">Appell</a>, indem sie gegen die aktuellen Verträge für Fotoproduktionen des Jahreszeiten Verlages protestieren. Diesen können meine Leser gerne unterstützen. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
6. Der FAZ-Leserbrief gegen Roland Reuß von Kunsthistoriker Hubertus Kohle, dokumentiert unter <a title="Was nicht im Internet existiert, wird verloren sein" href="http://archiv.twoday.net/stories/5673615/" target="_blank">Was nicht im Internet existiert, wird verloren sein</a>. Neben Kritik am Heidelberger Appell fordert er die Verlage auf, sich doch Gedanken zu machen, wie sie mit dem und nicht gegen das Internet in Zukunft Geschäfte machen können. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung setzt er sich zudem mit Google auseinander. <a title="Was in Zukunft nicht im Netz steht, gibt es nicht" href="http://www.sueddeutsche.de/155387/938/2867290/Was-in-Zukunft-nicht-im-Netz-steht-gibt-es-nicht.html" target="_blank">Was in Zukunft nicht im Netz steht, gibt es nicht</a></p>
<blockquote><p>Die Inhalte, die noch unter das Urheberrecht fallen, sind meist nicht vollständig greifbar, sondern bislang nur in Textschnipseln. Was Google als Volltext präsentiert, ist urheberrechtsfrei, weil die Autoren länger als 70 Jahre tot sind. Auch wenn es urheberrechtlich hochproblematisch ist &#8211; für den Nutzer scheint es Vorteile zu bringen. Mit diesem Image-Plus spielt Google.</p></blockquote>
<p>Das ist das <em>Google-Dilemma</em>. Aber es gibt auch noch ein anderes Dilemma, dies findet sich bei den Bibliotheken. Neben Raumnot haben diese weltweit das Problem des zerfallenden Schrifttums bei leeren Kassen. Die Ursache hierfür ist in den billigen Rohmaterialien zu finden, die etliche Jahrzehnte seitens der Verleger und deren Druckereien zur &#8220;Publikationsfreiheit&#8221; eingesetzt wurden &#8211; vermutlich noch heute teilweise. Dies kann jeder im eigenen Bücherschrank bei älteren Büchern sehen. Erst vergilben sie und dann bröseln sie irgendwann unter den Fingern weg. Digitalisierung tut hier not.</p>
<p>Google ist hier ein Problemlöser. Google macht es einfach für die Bibliotheken. Leider ist nirgends ein Vertrag zwischen Google und einer Bibliothek zu finden, um die Vertragsbedingungen zu analysieren. Google Books kollidiert hierbei etwa mit Verlagen wie <em>RECLAM</em>, die zumeist urheberrechtserloschene Werke veröffentlichen. Es empfiehlt sich daher auch <a title="Fakten &amp; Fiktionen" href="http://books.google.de/intl/de/googlebooks/facts.html" target="_blank">Fakten &amp; Fiktionen</a> bei Google Books zu lesen, um deren Position einschätzen zu können.<br />
Der Spiegel berichtete 2007, dass <a title="Google kooperiert mit Bayerischer Staatsbibliothek" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,470325,00.html" target="_blank">Google in Deutschland mit der Bayerischen Staatsbibliothek</a> kooperiert. Wobei der SPIEGEL es in diesem Artikel schafft, den Verlagen Urheberrechte anzudichten. Verlage haben Nutzungsrechte, die durch Google verletzt werden können, wenn aus dem Autorenvertrag sich dies ergibt.</p>
<blockquote><p>Von geschützten Titeln werden dem Nutzer nur Daten wie der Buchtitel und der Name des Autors angezeigt, sowie kurze Textfragmente. Wer nicht will, dass sein Werk digitalisiert wird, muss Google eigens darüber darüber informieren, Schweigen gilt den Suchmaschinisten als Zustimmung.</p></blockquote>
<p>Diese Regelung ist auch 2009 gültig: Ich habe mir dies von einer befreundeten erfolgreichen Sachbuchautorin bestätigen lassen, deren Bücher in verschiedenen Verlagen erscheinen. Sie meinte, sie sähe es positiv. Denn die Auszüge machen Lust auf mehr und fördern den Verkauf. Außerdem profitiere sie selbst von der Volltextsuche Google Books. Sie suche sich keinen Bandwurm mehr, sondern fände schnell das Buch, welches sie bräuchte, was sie dann zumeist kaufe. Diesen Vorteil hob auch schon das <em>Bremer Sprachblog</em> hervor. <em>Denn vom Urheberrecht geschützte Werke sind zwar durch die angelegte Volltextsuche &#8220;scanbar&#8221;, aber eben nicht in Gänze lesbar.</em></p>
<p>Kritik ist meiner Meinung nach bei den Verlagen angebracht. Denn sie scheinen von dem Desaster der Musik- und Filmindustrie nichts oder zumindest nicht viel gelernt zu haben. Bei den Verlagen war von Verteufelung bis zaghaften Versuchen seit über einem Jahrzehnt nichts oder kaum Konstruktives zu erleben. Ebooks &#8211; ebenso teuer wie das gedruckte Exemplar &#8211; wurden dem Leser geliefert, die außer der genialen Volltextsuche keinen mehrwert lieferten, sondern sich nicht ausdrucken liessen, keine Notizen erlaubten oder nur mit spezieller Software, die selbst restriktiv agierte, lesbar waren. Jetzt der erneute Versuch mit spezieller Hardware wie Kindle Reader et al. Damit lassen sich einfach keine neuen &#8220;Kundenkreise&#8221; erschliessen. Denn dem Autor, seinem Text und dem Leser ist die Form zumeist egal. Hauptsache, der Eine bekommt ein anständiges Honorar und der Andere kann mit dem Text sein &#8220;geistiges Unwesen&#8221; im Sinne des &#8220;Fair Use&#8221; treiben.</p>
<p>Das Ganze liesse sich verkürzen, wenn es eine Art Lebensautorenpauschale gäbe. Es geht langfristig nicht darum Zugangssperren aufzubauen, sondern Zugang für alle zu ermöglichen, so dass sich entweder durch eine Kulturflatrate, der Pixelvariante oder eine andere Art des anonymen Protokolls ein faires Honorar für die Schöpfer, Kreativen und Autoren ergibt. Vermutlich kann das nicht schlimmer als unser Mautsystem in der Umsetzung werden. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Das Dumme dabei: Alle Nationen müssen sich einig werden, denn der Kanal Internet lässt sich von Ländergrenzen nicht stoppen. Da helfen auch keine Sperren. Diese helfen nur windigen IT-Sicherheitsfirmen, die sonst eher den bekannten menschenrechtsverletztenden Regimes aushelfen.</p>
<p><strong><em>Das bedeutet:</em></strong> <strong>Bürger, also auch Kreative, ob Autoren oder Leser, haben es wohl nicht nur in Deutschland, sondern auch auf EU-Ebene mit einem bildungs- und wissenschaftsfeindlichen Lobbyismus zu tun. Es versteht sich von selbst, dass dieser Lobbyismus demokratiefeindlich ist. Die Politik scheint gegenüber diesen lobbyistischen Einflüsterungen schwach, umso stärker müssen Bürger, denen an der Zukunft ihrer Kinder etwas liegt, dagegen angehen. Schreiben Sie an Ihre Abgeordneten auf allen politischen Ebenen und klären Sie auf!</strong></p>
<p>Denn momentan scheint es eher ein echtes Elend zu sein, was sich da einem leidenschaftlichen Leser bietet, der vielleicht einfach wie ich unter Platzmangel im Reagl leidet und gerne zumindest im Sachbuchbereich auf Ebooks umsteigen würde. Andernfalls könnte ich wieder mehr Bilder aufhängen oder hätte mal eine leere Wand zur Meditation über Sinn und Unsinn der Medienkultur und vor allem Medienrecht zu Beginn des 21. Jahrhunderts. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Danke an alle, die bis hier durchgehalten haben. Als kleines Dankeschön verweise ich auf die <a title="attac AG Wissensallmende und Freier informationsfluss" href="http://www.attacmarburg.de/wissensallmende/" target="_blank">attac AG Wissensallmende und Freier Informationsfluss</a>. Deren <em>Basistext Wissensallmende</em> beschäftigt sich mit der Bedeutung der Wissensallmende und den Auswirkungen geistiger Monopolrechte. Unter einer &#8220;Creative-Commons-Lizenz&#8221; ist er auch als Onlineversion und zum Download verfügbar.<br />
Mehr Links zu anderen Initiativen gibt es bei Wikipedia unter <a title="Wikipedia - Wissensallmende" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wissensallmende" target="_blank">Wissensallmende</a>.</p>
<p>Ein weiteres Schmankerl ist meiner Meinung nach Michael Giesecke mit seinen Websites <a title="kommunikative-welt.de" href="http://www.kommunikative-welt.de" target="_blank">kommunikative-welt.de</a> und <a title="mythen-der-buchkultur.de" href="http://www.mythen-der-buchkultur.de" target="_blank">mythen-der-buchkultur.de</a><br />
Unter dem Titel <em>Von den Mythen der Buchkultur zu den Visionen der Informationsgesellschaft</em> erschien die zweite Website 2002 als Buch mit CD-ROM im Suhrkamp-Verlag, stw 1543, 457 Seiten 17,50  ISBN 3-518-29143-2</p>
<blockquote><p>Die Ausbreitung alternativer Formen kultureller Informationsverarbeitung und Vernetzung wird gegenwärtig dadurch erschwert, dass wir uns noch immer an den Idealen und Konzepten orientieren, die in der Vergangenheit für die Beschreibung und Propagierung der Buch- und Industriekultur entwickelt wurden. Gerade die Erfolge dieser Epoche haben zu Mystifizierungen geführt. Im Licht der ökologischen Kommunikationstheorie erscheinen die Ambivalenzen der einzelnen Medien und die Wechselwirkungen zwischen ihnen als Quelle der historischen Dynamik.</p></blockquote>
<p><em>Hinweis/Disclaimer:</em> Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung, sondern ein <strong>Aufruf zum Selberdenken und Handeln</strong>. Have Fun. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Der Artikel steht unter einer <a title="Artikel steht unter CC-Lizenz" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/" target="_blank">CC-Lizenz</a></p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2009/05/02/medienrevolution-oder-heidelberger-appell-eine-kampagne-gegen-open-access/">Medien(r)evolution oder Heidelberger Appell &#8211; eine Kampagne gegen Open Access?</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://text-design-code.de/2009/05/02/medienrevolution-oder-heidelberger-appell-eine-kampagne-gegen-open-access/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wolf Schneider in SR2 &#8211; Fragen an den Autor</title>
		<link>http://text-design-code.de/2008/03/10/wolf-schneider-in-sr2-fragen-an-den-autor/</link>
		<comments>http://text-design-code.de/2008/03/10/wolf-schneider-in-sr2-fragen-an-den-autor/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 09:22:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://text-design-code.de/index.php/2008/03/10/wolf-schneider-in-sr2-fragen-an-den-autor/</guid>
		<description><![CDATA[Gestern war Wolf Schneider in der Radiosendung Fragen an den Autor und sprach über sein Buch „Speak German! Warum Deutsch manchmal besser ist“, das bei Rowohlt erschien. Die Sendung ist als Podcast verfügbar. Es ist lobenswert, wenn jemand perfekt Englisch kann. Es ist auch lobenswert, wenn jemand perfekt Deutsch kann. Gerade Experten für beide Sprachen, [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2008/03/10/wolf-schneider-in-sr2-fragen-an-den-autor/">Wolf Schneider in SR2 &#8211; Fragen an den Autor</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern war Wolf Schneider in der Radiosendung <a href="http://www.sr-online.de/sr2/1334/737182-print.html" title="Wolf Schneider in Fragen an den Autor" target="_blank">Fragen an den Autor</a> und sprach über sein Buch „Speak German! Warum Deutsch manchmal besser ist“, das bei Rowohlt erschien. Die Sendung ist als Podcast verfügbar.</p>
<blockquote><p>Es ist lobenswert, wenn jemand perfekt Englisch kann. Es ist auch lobenswert, wenn jemand perfekt Deutsch kann. Gerade Experten für beide Sprachen, werden sich aber hüten, sie so zu vermischen, daß ein „Denglisch“ entsteht, das oft unverständlich oder gar unsinnig ist. Ist solcher Purismus  noch zeitgemäß? Werden wir in Zukunft alle eine Mischsprache zur globalen Verständigung brauchen? Nimmt Deutsch uns internationale Konkurrenzfähigkeit?</p></blockquote>
<p><strong>Speak German!</strong><br />
Wolf Schneider<br />
Gebundene Ausgabe &#8211; 192 Seiten &#8211; Rowohlt &#8211; 01/2008<br />
ISBN-13: 978-3498063931 &#8211; 14,90 Euro</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2008/03/10/wolf-schneider-in-sr2-fragen-an-den-autor/">Wolf Schneider in SR2 &#8211; Fragen an den Autor</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://text-design-code.de/2008/03/10/wolf-schneider-in-sr2-fragen-an-den-autor/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stefan Thiesen :: Das Buch der Macht</title>
		<link>http://text-design-code.de/2008/02/19/stefan-thiesen-das-buch-der-macht/</link>
		<comments>http://text-design-code.de/2008/02/19/stefan-thiesen-das-buch-der-macht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 14:32:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zur Zeit lese oder höre ich]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://text-design-code.de/index.php/2008/02/19/stefan-thiesen-das-buch-der-macht/</guid>
		<description><![CDATA[Das Buch der Macht ist für alle Star Wars-Fans sicherlich ein Download, der sich lohnt. Für alle anderen möchte ich bemerken, dass US-Medienkonzern Lucasfilm den Autoren mit einer Schadenersatzforderung in Höhe von DM 250.000 drohte und so diese Das Buch der Macht vom Markt nahmen. Zu diesem Zeitpunkt waren nicht einmal 100 Exemplare gedruckt. Man [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2008/02/19/stefan-thiesen-das-buch-der-macht/">Stefan Thiesen :: Das Buch der Macht</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Buch der Macht</em> ist für alle Star Wars-Fans sicherlich ein Download, der sich lohnt. Für alle anderen möchte ich bemerken, dass US-Medienkonzern Lucasfilm den Autoren mit einer Schadenersatzforderung in Höhe von DM 250.000 drohte und so diese <em>Das Buch der Macht</em> vom Markt nahmen. Zu diesem Zeitpunkt waren nicht einmal 100 Exemplare gedruckt. Man bot Lucasfilm übrigens an, das Buch auf dem Markt zu belassen und alle eventuellen Gewinne für Kinder in der Dritten Welt zu verwenden. Der milliardenschwere Weltkonzern lehnte mit Hinweis auf seine verletzten Rechte ab.</p>
<blockquote><p>Die Philosophie der Sternenkrieger &#8211; in der Version für Erdlinge<br />
Das Buch der Macht ist wieder da! Ursprünglich durch Wirtschaftszensur widerrechtlich verboten (siehe: das verbotene Buch) kommt jetzt die Philosophie der Jedi &#8211; ehem &#8211; der Sternenkrieger &#8211; in der Version für Erdlinge als <a href="http://www.beam-ebooks.de/ebook/88120968" title="Das Buch der Macht" target="_blank">kostenloses ebook</a> daher.</p></blockquote>
<p>Ich bin über das Buch letztes Jahr gestolpert und verschlinge gerade beim Festplattenaufräumen mal kurz das vorletzte Kapitel als Pausensnack. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2008/02/19/stefan-thiesen-das-buch-der-macht/">Stefan Thiesen :: Das Buch der Macht</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://text-design-code.de/2008/02/19/stefan-thiesen-das-buch-der-macht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wolfgang Reinhard: Geschichte der Staatsgewalt</title>
		<link>http://text-design-code.de/2007/11/11/wolfgang_reinhard_geschichte_der_staatsg/</link>
		<comments>http://text-design-code.de/2007/11/11/wolfgang_reinhard_geschichte_der_staatsg/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 11 Nov 2007 13:27:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zur Zeit lese oder höre ich]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsgewalt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://text-design-code.de/index.php/2007/11/11/wolfgang_reinhard_geschichte_der_staatsg/</guid>
		<description><![CDATA[Dicke Schwarte, ich gestehe es, aber Reinhards Geschichte der Staatsgewalt lohnt sich wirklich. Er zeigt auf, wie sich die Staatsgewalt aufgebaut hat und worauf sie basiert. Wolfgang Reinhard entmystifiziert nicht ohne Humor Staat, Nation, Nationalismus und noch diverse andere Kleinigkeiten, zeigt Schwachstellen und mögliche Gefahren des westlichen Staatsmodells auf. Rezensionen beim Perlentaucher Geschichte der Staatsgewalt [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2007/11/11/wolfgang_reinhard_geschichte_der_staatsg/">Wolfgang Reinhard: Geschichte der Staatsgewalt</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dicke Schwarte, ich gestehe es, aber Reinhards <strong>Geschichte der Staatsgewalt</strong> lohnt sich wirklich. Er zeigt auf, wie sich die Staatsgewalt aufgebaut hat und worauf sie basiert. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Reinhard">Wolfgang Reinhard</a> entmystifiziert nicht ohne Humor Staat, Nation, Nationalismus und noch diverse andere <em>Kleinigkeiten</em>, zeigt Schwachstellen und mögliche Gefahren des westlichen Staatsmodells auf.</p>
<p>Rezensionen beim <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/119.html">Perlentaucher</a></p>
<p><strong>Geschichte der Staatsgewalt</strong><br />
Wolfgang Reinhard<br />
Taschenbuch &#8211; 631 Seiten &#8211; C.H.Beck; Auflage: 3., Aufl. (März 2001)<br />
ISBN-13: 978-3406474422 &#8211; 29,90 Euro</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2007/11/11/wolfgang_reinhard_geschichte_der_staatsg/">Wolfgang Reinhard: Geschichte der Staatsgewalt</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://text-design-code.de/2007/11/11/wolfgang_reinhard_geschichte_der_staatsg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

