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	<title>Text &#124; Design &#124; Code &#187; Politik</title>
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	<description>Menschen unternehmen Kultur</description>
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		<title>Angst essen Seele auf oder Divide et impera</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jan 2008 11:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im DLF-Artikel Angst essen Seele auf berichtet Hans-Joachim Lenger wie die Medien die Furcht vor Migranten schüren. Was sich hier zuträgt, hat freilich seine Voraussetzungen. Schon seit geraumer Zeit wird etwa der Islam in jenes unheimliche Dunkel getaucht, das sich dann auf den einschlägigen Titelblättern des Spiegel ausbreitete. Anstatt Wissen zu verbreiten, gewann eine Politik [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2008/01/11/angst-essen-seele-auf-oder-divide-et-imp/">Angst essen Seele auf oder Divide et impera</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Im DLF-Artikel <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/719876/">Angst essen Seele auf</a> berichtet Hans-Joachim Lenger wie die Medien die Furcht vor Migranten schüren.</p>
<blockquote><p>Was sich hier zuträgt, hat freilich seine Voraussetzungen. <strong>Schon seit geraumer Zeit wird etwa der Islam in jenes unheimliche Dunkel getaucht, das sich dann auf den einschlägigen Titelblättern des Spiegel ausbreitete.</strong> Anstatt Wissen zu verbreiten, gewann eine Politik der Stimmungen die Oberhand, die nunmehr ihren vorläufigen Tiefpunkt ansteuert. Scharfmacher möchten Wortführer werden. […] Der Schaden, den all das hinterlässt, ist beträchtlich. Aber nicht jene werden ihn zu tragen haben, die unablässig mit ihrer Verantwortung hausieren gehen. Dieser Schaden besteht in einer weiteren Verwahrlosung politischer Öffentlichkeiten wie in der Verschärfung von Konflikten, die angeblich eingegrenzt werden sollten. Stets lässt eine blinde ethnische Stigmatisierung die ethnische Wut nämlich noch wachsen, steigern die Rassismen sich gegenseitig.</p>
<p><strong>Am gravierendsten dürfte deshalb die Vermutung sein, dass all dies zielstrebig einkalkuliert worden ist.</strong><br />
<small>Quelle: DLF, <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/719876/">Angst essen Seele auf</a>, 06.01.2008 &#8211; [Hervorhebung von mir]</small></p></blockquote>
<p>Seit Jahren wird [nicht nur] in Deutschland nach dem Motto regiert: <strong>Divide et impera.</strong><br />
Mensch könnte es eher als Volksverhetzung bezeichnen, die dem schleichenden Abbau der Grund- und Bürgerrechte dient, ergo zur Abschaffung der Demokratie führt.</p>
<p>Davor sollte mensch Angst, besser Furcht, haben, nicht vor dem Rest. Denn der Rest ist eher ein Symptom und nicht die Ursache. Aber zur Ablenkung und zum Machterhalt scheint er ausreichend zu sein. Das meinen zumindest <em>elitäre Kreise</em>. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Ich denke nicht, dass diese Rechnung in Gänze aufgeht.</p>
<blockquote><p>Der Mensch bequemt sich ungern zum Denken. Wenn er aber damit beginnt, hört er nicht wieder auf.<br />
<small>Jean-Jacques Rousseau (1712-1778)</small></p></blockquote>
<p>&#8230; es geht um Macht über Massen und um nichts anderes. Der Witz: <strong>Masse existiert nicht. Es muss dem einzelnen Menschen eingeredet werden, Masse zu sein.</strong><br />
Aber wer ist gern Masse heutzutage? <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2008/01/11/angst-essen-seele-auf-oder-divide-et-imp/">Angst essen Seele auf oder Divide et impera</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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		<title>Die Seuche Angst oder wie mensch zum &#8220;Schisser&#8221; wird</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Jan 2008 11:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nun haben wir die Vorratsdatenspeicherung, aber sie ist kein Mittel gegen die Angst, sondern ein Mittel der Angst. Ich bin eben über Umwegen auf Karl Paweks Artikel Die Seuche Angst gestoßen und zitiere mal ausführlicher daraus. Lesen Sie aber den ganzen Artikel, er lohnt sich. Denn an der Befreiung von Angst ist nichts zu verdienen, [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2008/01/01/die-seuche-angst-oder-wie-mensch-zum-sch/">Die Seuche Angst oder wie mensch zum &#8220;Schisser&#8221; wird</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun haben wir die Vorratsdatenspeicherung, aber sie ist kein Mittel gegen die Angst, sondern ein Mittel der Angst. Ich bin eben über Umwegen auf Karl Paweks Artikel <a href="http://www.pawek.de/Die%20Seuche%20Angst.html" target="_blank">Die Seuche Angst</a> gestoßen und zitiere mal ausführlicher daraus. Lesen Sie aber den ganzen Artikel, er lohnt sich.</p>
<blockquote><p>Denn an der Befreiung von Angst ist nichts zu verdienen, weil kein potentieller Auftraggeber daran Interesse hat, im Gegenteil. Angst ist die ideale und billigste Voraussetzung, Herrschaft auszuüben. Ohne Angst vor der Hölle oder anderen Misslichkeiten gäbe es keine Religionen, ohne Angst vor Klimakatastrophen, Aids, Rinderwahn, Baumsterben, Supergau etc. ließen sich Menschen nicht auf berechenbare Wähler reduzieren. Angst vor dem Unbekannten, vor Arbeitsplatzverlust, vor Krankheiten (wie sie z. B. dem Passivrauchen angedichtet werden) hält die Menschen in Trab, lenkt sie ab von den wirklichen Problemen, Skandalen, macht sie gefügig. Angst gilt daher immer noch als probates Erziehungsmittel. Gruselgeschichten, Zeugnisnoten und Götter, die alles sehen, erfreuen sich ungeschmälerter Beliebtheit. Die Vorstellung von angstfreien Menschen lässt noch die kleinsten Herrscher in Familien, Schulen, Unternehmen erschauern, denn ohne die Angst ihrer Untertanen stünden sie nackt da und ihr Gehabe erschiene allen lächerlich. […] Angst zwingt Menschen, gegen ihre Bedürfnisse zu leben, um die Interessen der Herrschenden zu gewährleisten. Angst macht aus Arbeit, die durchaus sozial gewinnbringend der Selbstverwirklichung dienen könnte, eine für „Arbeitgeber“ genannte Ausbeuter profitable Verrichtung. Angst deformiert Lernen zur Anpassung, macht aus Liebe Bindung, lähmt die Neugierde und bringt die Menschen dazu, hinterherzuhasten statt voranzuschreiten. […] So richtig Duhms Nachweis ist, dass der Kapitalismus in Familie, Schule, Beruf Angst erzeugt, um sie profitabel nutzen zu können, wird die Überwindung des Kapitalismus nicht ausreichen, die Angst zu besiegen. Anders, als dies in den sozialistischen Staaten der Fall war, bedarf es dazu auch einer von der neuen Ideologie unabhängigen Aufklärung.</p></blockquote>
<p>Wer dadurch inspiriert mehr wissen will, sollte bei Monomas <a href="http://autismuskritik.twoday.net/">als ob leben?</a> andocken. Das Blog beschäftigt sich ausführlich mit den Deformationen des Menschen dank der systemischen Gegebenheiten und es ist eines meiner Lieblingsblogs der <em>neuen Aufklärung</em>. Denn es fordert nicht nur zum Nachdenken heraus. Es fordert unser Menschsein zu entdecken und auszuleben.<br />
<strong>Terror ist ohne Angst beider Seiten nicht denkbar.</strong> Über diese These sollte mensch mal nachdenken. In diesem Sinne lassen Sie sich 2008 nicht terrorisieren. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2008/01/01/die-seuche-angst-oder-wie-mensch-zum-sch/">Die Seuche Angst oder wie mensch zum &#8220;Schisser&#8221; wird</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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		<title>Rudeljournalismus als Schock-Strategie</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Dec 2007 14:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dass Unsinn in den Medien verbreitet wird, ist nichts Neues. Neu ist, dass der Unsinn wechselseitig nicht mehr bestritten wird, dass wir es also nicht mehr mit publizistischen Konflikten über die richtige Darstellung von Vorgängen zu tun haben. Im Gegenteil: Ein wahrhaft postmoderner Rudeljournalismus jagt gemeinsam dieselben Säue durchs Dorf, und die verschiedenen Formate zwischen [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2007/12/31/rudeljournalismus-als-schock-strategie/">Rudeljournalismus als Schock-Strategie</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Dass Unsinn in den Medien verbreitet wird, ist nichts Neues. Neu ist, dass der Unsinn wechselseitig nicht mehr bestritten wird, dass wir es also nicht mehr mit publizistischen Konflikten über die richtige Darstellung von Vorgängen zu tun haben. Im Gegenteil: Ein wahrhaft postmoderner Rudeljournalismus jagt gemeinsam dieselben Säue durchs Dorf, und die verschiedenen Formate zwischen Boulevard und Qualität bekunden zunehmend Mühe, sich noch zu unterscheiden. Die strikte Marktorientierung der Medien, die Unsicherheit im ganzen Mediengewerbe über die künftigen Finanzierungsmodelle, die suizidale Selbstkonkurrenzierung durch Gratisangebote und die Verknappung der Redaktionsbudgets führen zu dem, was wir haben: einem kapitalen Marktversagen. Wir lesen, schauen und hören nicht nur überall dieselben Geschichten, sondern diese sind auch gemäss derselben Masche gestrickt. Und weil sich moralische Empörung so wunderbar verkauft, erleben wir gut 200 Jahre nach der Aufklärung wieder Hexenjagden.<br />
<small>Quelle: NZZ, <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/medienpopulismus_schadet_der_aufklaerung_1.595885.html">Medienpopulismus schadet der Aufklärung</a>, 08.12.2007</small></p></blockquote>
<p>Den Artikel habe ich via tagblatt &#8211; <a href="http://www.tagblatt.ch/index.php?artikelxml=1444743&amp;ressort=tagblattheute/hintergrund&amp;jahr=2007&amp;ressortcode=tb-hi&amp;ms=">Alles nur Medienhypes?</a> entdeckt und stelle mal wieder fest, dass sich mit Ängsten ordentlich Quote und Kohle machen lässt. Denn wer verdient an der Terrorhysterie &#8211; andere nennen es Hype?</p>
<p>Nebenbei entwickelte sich seit einigen [wie viele schon?] Jahren eine wirtschaftsbedingte Zensur, die effizienter und effektiver ist als eine staatliche Zensur je sein könnte. Wenn beide sich vermählen, dann freut sich das Gros der Menscheit nicht über diese abendländisch-christlichen Hinterlassenschaften. Nicht nur in Deutschland oder in der Schweiz hat sich die Pressefreiheit in den Massenmedien wie ehemals Barbarossa [Vergleich holpert <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> ] schlafen gelegt und wartet auf meinungsfreiere Zeiten und auf eine erneute Aufklärung samt real existierender Demokratie. Journalisten, das wäre doch mal ein Vorsatz für 2008 die innere Schere rücksichtslos wegzuwerfen und der wirtschaftsbedingten Zensur eine lange Nase zu zeigen?</p>
<p>Nun hatte die Menschheit schon den real existierenden Sozialismus [Wiederholung hoffentlich ausgeschlossen], den real existierenden Kapitalismus samt Turbo-Kapitalismmus und den dazu passenden Heuschrecken durchlebt sie gerade mit allen damit verbundenen und geschürten Ängsten. <em>Wir werden zu alt? Wir sterben aus? Klimawandel, Terror, Weltwirtschaftskrise usw. Die Welt geht unter!</em> Ich bin beeindruckt, welche Schockstrategien hier geboten werden, aber reicht es aus, um Macht über die meisten Menschen weiterhin zu erhalten? Was bieten uns die <em>Terrorpeuten</em> 2008 und danach? Da ist es mir jetzt egal, aus welcher [angeblich religiösen] Ecke die Terrorpeuten-Fundis kommen. Sie missbrauchen ihre Kultur, ihr Wissen und ihre Macht &#8211; egal welcher Art, um politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Ziele zu erreichen, die einfach nur menschen- und insgesamt lebewesenverachtend sind, wenn mensch sich die Mühe macht zu hinterfragen. Und das nicht nur im Islam, sondern auch im Westen. Der goldene Westen hat ordentlichen Rost angesetzt in der letzten Jahren.</p>
<p>Deshalb meine Bitte: Alle, die sich der abendländisch-christlichen Kultur zuordnen, sollten übrigens zwei Dinge tun:
<ul>
<li>Geschichtskenntnisse auffrischen und hierbei sich auch mal mit der Geschichte von unten befassen, denn <strong>nicht alles ist Gold, was in der Geschichte glänzt</strong>.</li>
<li>Darüber nachdenken und mehr vor der eigenen [Kultur]Haustür kehren, bevor sie mit dem Finger auf andere zeigen.</li>
</ul>
<p>Ansonsten wünsche ich allen einen guten Rutsch ins 2008 und hoffe wie etwa 29.999 andere, dass die <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/184/79/lang,de/">Verfassungsbeschwerde gegen die umstrittene Vorratsdatenspeicherung erfolgreich</a> ist. Denn andernfalls beerdigen wir Ende 2008 nicht nur wie heute die Privatsphäre dank Vorratsdatenspeicherung, sondern Grund- und Bürgerrechte, die erst eine Demokratie ermöglichen. Menschenrechtscharta und Völkerrecht könnten auch wieder steigende Kurse vertragen. Aber die stehen ja dem real existierenden Kapitalismus im Weg und wer steht dem im Weg?</p>
<p>Und genau das ist der Knackpunkt in der Gegenwartsgeschichte. Es ist schon ein Elend, wenn mensch Opfer und Täter ist und sich eine Zukunft erschaffen will, die nicht voll Rankism ist. Das erschüttert und macht anfällig für Terrorpeuten jeglicher Coleur, wenn mensch nicht nachdenkt und hinterfragt. Es gibt kein einfaches Rezept für die Zukunft &#8211; gab es noch nie und Vorsätze sind Ende des Jahres gefasst auch vergeblich. Machen wir es lieber wie Lao Tse es uns rät: <strong>Jede große Reise beginnt mit einem ersten Schritt.</strong> Adelante &#8211; damit sich das Klima wandelt <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2007/12/31/rudeljournalismus-als-schock-strategie/">Rudeljournalismus als Schock-Strategie</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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		<title>Weihnachtsgeschenk von Horst K&#246;hler</title>
		<link>http://text-design-code.de/2007/12/26/weihnachtsgeschenk-von-horst-koehler/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Dec 2007 18:43:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[AFP meldet, dass das umstrittene Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung und zur Telekommunikationsüberwachung in Kraft treten kann. Ein Sprecher des Bundespräsidialamts sagte in Berlin, Bundespräsident Horst Köhler habe das Gesetz ausgefertigt. Zuvor habe das Staatsoberhaupt die Vorlage &#8220;intensiv geprüft&#8221;. Dabei seien &#8220;keine durchgreifenden verfassungsrechtlichen Bedenken&#8221; festgestellt worden. Gegen das Gesetz wurden bereits mehrere Verfassungsbeschwerden angekündigt. Bei anderen [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2007/12/26/weihnachtsgeschenk-von-horst-koehler/">Weihnachtsgeschenk von Horst K&#246;hler</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>AFP meldet, dass <a href="http://www.afp.com/deutsch/news/stories/newsmlmmd.771529ad717fef491f418f883ac32c16.281.html">das umstrittene Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung und zur Telekommunikationsüberwachung in Kraft treten kann</a>.</p>
<blockquote><p>Ein Sprecher des Bundespräsidialamts sagte in Berlin, Bundespräsident Horst Köhler habe das Gesetz ausgefertigt. Zuvor habe das Staatsoberhaupt die Vorlage &#8220;intensiv geprüft&#8221;. Dabei seien &#8220;keine durchgreifenden verfassungsrechtlichen Bedenken&#8221; festgestellt worden. Gegen das Gesetz wurden bereits mehrere Verfassungsbeschwerden angekündigt.</p></blockquote>
<p>Bei anderen Gesetzen war er kritischer, aber da ging es ja auch nicht um mehr als 82 Millionen Terrorismusverdächtige. Auf dieses Weihnachtsgeschenk hätte wohl nicht nur ich verzichtet. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':(' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2007/12/26/weihnachtsgeschenk-von-horst-koehler/">Weihnachtsgeschenk von Horst K&#246;hler</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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		<title>Howard Zinn &#252;ber die Aufgabe der denkenden Menschen</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Dec 2007 23:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zur Zeit lese oder höre ich]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Nationen sind keine Gemeinschaften und waren es noch nie. Die Geschichte jedes Landes, die uns als Geschichte einer Familie präsentiert wird, verbirgt bittere Interessenkonflikte (die manchmal ausbrechen, meistens aber unterdrückt werden) zwischen Eroberern und Eroberten, Herren und Sklaven, Kapitalisten und Arbeitern, rassisch oder sexuell Dominierten und Dominierenden. Und in einer solchen Welt der Konflikte, einer [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2007/12/19/howard_zinn_uber_die_aufgabe_der_denkend/">Howard Zinn &#252;ber die Aufgabe der denkenden Menschen</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nationen sind keine Gemeinschaften und waren es noch nie. Die Geschichte jedes Landes, die uns als Geschichte einer Familie präsentiert wird, verbirgt bittere Interessenkonflikte (die manchmal ausbrechen, meistens aber unterdrückt werden) zwischen Eroberern und Eroberten, Herren und Sklaven, Kapitalisten und Arbeitern, rassisch oder sexuell Dominierten und Dominierenden. Und in einer solchen Welt der Konflikte, einer Welt von Opfern und Henkern, ist es, wie Albert Camus gesagt hat, die Aufgabe der denkenden Menschen, nicht auf der Seite der Henker zu stehen.<br />
<small>Howard Zinn</small></p></blockquote>
<p>Mehr bei <a href="http://waltpolitik.powerbone.de/herstory/ge_hzinn.htm">Radio Darmstadt</a> oder im deutschsprachigen <a href="http://casualfriday.typepad.com/zinn/">Weblog</a> über den Autor der <em>Geschichte des amerikanischen Volkes</em>. Zinns Geschichte passt gut zur <a href="http://www.kulturblog.de/privat_index.php/2007/11/11/wolfgang_reinhard_geschichte_der_staatsg">Geschichte der Staatsgewalt</a>.</p>
<blockquote><p>Der Ausdruck ‚gerechter Krieg’ ist in sich widersprüchlich. Krieg ist an sich ungerecht, und die große Herausforderung unsere Zeit ist, mit dem Bösen, der Tyrannei und der Unterdrückung zurecht zu kommen, ohne eine große Anzahl von Menschen zu töten.<br />
<small>Howard Zinn</small></p></blockquote>
<p>Howard Zinn in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Howard_Zinn">Wikipedia</a> und beim Verlag <a href="http://www.schwarzerfreitag.com">Schwarzer Freitag</a>.</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2007/12/19/howard_zinn_uber_die_aufgabe_der_denkend/">Howard Zinn &#252;ber die Aufgabe der denkenden Menschen</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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		<title>&#220;berwachungskameras beeinflussen das Verhalten</title>
		<link>http://text-design-code.de/2007/12/02/uberwachungskameras_beeinflussen_das_ver/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Dec 2007 14:28:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Code]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachungsstaat]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Danisch.de berichtet Hadmut Danisch über seine Erfahrungen und Gedanken u.a. über IT, Sicherheit und Uberwachungskameras etwa wie hier: Überwachungskameras beeinflussen das Verhalten. Das ist ja deren erklärter Zweck. Es gibt positive Aspekte, unbestreitbar. Aber es gibt auch sehr negative, die wir noch nicht kennen und nicht abschätzen können. Wenn wir es merken, könnte es [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2007/12/02/uberwachungskameras_beeinflussen_das_ver/">&#220;berwachungskameras beeinflussen das Verhalten</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://www.danisch.de/blog/2007/12/02/englische-kamerauberwachung-pro-und-contra/">Danisch.de</a> berichtet Hadmut Danisch über seine Erfahrungen und Gedanken u.a. über IT, Sicherheit und Uberwachungskameras etwa wie hier:</p>
<blockquote><p>Überwachungskameras beeinflussen das Verhalten. Das ist ja deren erklärter Zweck. Es gibt positive Aspekte, unbestreitbar. Aber es gibt auch sehr negative, die wir noch nicht kennen und nicht abschätzen können. Wenn wir es merken, könnte es zu spät sein.<br />
Ich merke schon nach wenigen Tagen, wie Big Brother so ganz unterschwellig mein Verhalten verändert. Dabei bin ich gar keiner von den Kriminellen, von denen die Politiker immer sagen, daß sich die Kameras selbstverständlich nur gegen die richten.</p>
<p>Aber wie heißt es so schön (auch in England): Wer nichts zu verbergen hat, der habe auch nichts zu befürchten.</p>
<p>Das könnte sich als ganz schlimmer Irrtum erweisen. Vielleicht sollten wir uns davor fürchten, nichts mehr zu verbergen zu haben.</p></blockquote>
<p>Lesenswert!</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2007/12/02/uberwachungskameras_beeinflussen_das_ver/">&#220;berwachungskameras beeinflussen das Verhalten</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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		<title>Grundrechtsschonende Regelungen, Hoffnung Karlsruhe und Wiefelsp&#252;tzsche Ansichten</title>
		<link>http://text-design-code.de/2007/11/12/grundrechtsschonende_regelungen_hoffnung/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Nov 2007 19:54:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Code]]></category>
		<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Mittelstandblog entdeckt man die neueste Wortschöpfung der Bundesregierung: Nach Aussagen der Bundesregierung gingen der Verabschiedung der EU-Richtlinie lange, zähe Verhandlungen auf europäischer Ebene voraus, in deren Verlauf es ihr gegen den Widerstand vieler anderer Mitgliedstaaten gelungen sei, möglichst “grundrechtsschonende Regelungen” zu vereinbaren. Wie viele Abgeordnete werden diese Wortschöpfung in ihren Erklärungen übernehmen? Warum nicht [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2007/11/12/grundrechtsschonende_regelungen_hoffnung/">Grundrechtsschonende Regelungen, Hoffnung Karlsruhe und Wiefelsp&#252;tzsche Ansichten</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im <a href="http://www.mittelstandsblog.de/2007/11/novelle-zur-uberwachung-der-telekommunikation/">Mittelstandblog</a> entdeckt man die neueste Wortschöpfung der Bundesregierung:</p>
<blockquote><p>Nach Aussagen der Bundesregierung gingen der Verabschiedung der EU-Richtlinie lange, zähe Verhandlungen auf europäischer Ebene voraus, in deren Verlauf es ihr gegen den Widerstand vieler anderer Mitgliedstaaten gelungen sei, möglichst <strong>“grundrechtsschonende Regelungen”</strong> zu vereinbaren.</p></blockquote>
<p><strong>Wie viele Abgeordnete werden diese Wortschöpfung in ihren Erklärungen übernehmen?</strong></p>
<p>Warum nicht gleich mit Nein gestimmt? Bei der SPD gilt:<br />
<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/98821">SPD-Abgeordnete bauen auf Karlsruhe bei der Vorratsdatenspeicherung</a></p>
<p>Hmm, aber wenn schon ein Richter a.D. und Jurist wie Dr. Wiefelspütz meint:</p>
<blockquote><p>Sie werden hinnehmen müssen, daß der Gesetzgeber in Sachen Vorratsdatenspeicherung anderer Meinung ist als Sie. Vorratsdatenspeicherung hat mit Terrorismusbekämpfung relativ wenig zu tun. Ich wäre für die Vorratsdatenspeicherung auch dann, wenn es überhaupt keinen Terrorismus gäbe.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen</p>
<p>Dr. Dieter Wiefelspütz</p></blockquote>
<p>Das Original, wohl ernstgemeint trotz 11.11., finden Sie bei <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/dr_dieter_wiefelspuetz-650-5785--f78879.html#frage78879">Abgeordnetenwatch</a></p>
<p>Der Tagesspiegel titelt <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Angela-Merkel-Reinickendorf-Sarkozy;art122,2418501">25-Jähriger attackiert Merkel an Schule</a>, was so anscheinend nicht stimmt, denn</p>
<blockquote><p>Nach Augenzeugenberichten soll der Mann &#8220;Gegen den Überwachungsstaat&#8221; geschrien und gegen die geplante Vorratsdatenspeicherung protestiert haben. Dabei soll er sich mit erhobenen Fäusten bis auf wenige Meter der Kanzlerin genähert haben.</p></blockquote>
<p><a href="http://text-design-code.de/2007/11/12/grundrechtsschonende_regelungen_hoffnung/">Grundrechtsschonende Regelungen, Hoffnung Karlsruhe und Wiefelsp&#252;tzsche Ansichten</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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		<title>Neosprech &#8211; die Sprache des Neoliberalismus</title>
		<link>http://text-design-code.de/2007/01/04/neosprech_die_sprache_des_neoliberalismu/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Jan 2007 19:32:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Manipulation]]></category>
		<category><![CDATA[Neusprech]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Propaganda]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Think Tank]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Idee, sich mit „Neosprech“ auseinanderzusetzen, entstand während eines Seminars der Bewegungsakademie (http://www.bewegungsakademie.de) in Verden im Januar 2005. Ein Wochenende lang beschäftigten wir uns mit Einflussstrategien des Neoliberalismus. Neben theoretischen Grundlagen des Neoliberalismus und seinen verschiedenen Ausprägungen, standen vor allem deutsche neoliberale Think-Tanks (Wirtschaftsinstitute) oder Denkfabriken im Mittelpunkt der Diskussionen. Als Beispiele wären zu nennen [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2007/01/04/neosprech_die_sprache_des_neoliberalismu/">Neosprech &#8211; die Sprache des Neoliberalismus</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Idee, sich mit „Neosprech“ auseinanderzusetzen, entstand während eines Seminars der Bewegungsakademie (http://www.bewegungsakademie.de) in Verden im Januar 2005. Ein Wochenende lang beschäftigten wir uns mit Einflussstrategien des Neoliberalismus. Neben theoretischen Grundlagen des Neoliberalismus und seinen verschiedenen Ausprägungen, standen vor allem deutsche neoliberale Think-Tanks (Wirtschaftsinstitute) oder Denkfabriken im Mittelpunkt der Diskussionen. Als Beispiele wären zu nennen das Walter Eucken-Institut, die Stiftung Marktwirtschaft und Kronberger Kreis, die Bertelsmannstiftung und die Ludwig Erhard-Stiftung.</p>
<p>Die Gruppe Neosprech hat sich zur Aufgabe gemacht, sich mit der Sprache und den damit verbundenen Denkmustern neoliberaler Denkfabriken, Wirtschaftsinstitute und PolitikerInnen auseinanderzusetzen. Dabei begibt sie sich auf die Suche nach Worten, mit denen bestimmte neoliberale Konzepte transportiert werden. Neosprech möchte diese Worte beleuchten, sie ihrer Hülle berauben und dahinter stehende Inhalte offen legen. </p></blockquote>
<p><a href="http://www.neosprech.de/wiki/index.php/Hauptseite" target="_blank">Neosprech</a></p>
<ul>
<li><a href="http://www.neosprech.de/wiki/index.php/W%C3%B6rterbuch_des_Neosprech" target="_blank">Wörterbuch des Neosprech</a></li>
<li><a href="http://www.neosprech.de/wiki/index.php/Lexikon" target="_blank">Lexikon der Globalisierungskritik</a></li>
<li><a href="http://www.neosprech.de/wiki/index.php/Neoliberale_Think-Tanks_und_Lobby-Organisationen" target="_blank">Neoliberale Think-Tanks und Lobby-Organisationen</a> </li>
</ul>
<p>Danke an <a href="http://che2001.blogger.de/stories/652401/" target="_blank">Che`s Warlog</a></p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2007/01/04/neosprech_die_sprache_des_neoliberalismu/">Neosprech &#8211; die Sprache des Neoliberalismus</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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		<title>Medien &#8211; Dichtung oder Wahrheit?</title>
		<link>http://text-design-code.de/2007/01/04/medien_dichtung_oder_wahrheit/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Jan 2007 07:58:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Journalistik ist die Kunst, das Volk glauben zu machen, was die Regierung für gut findet. Heinrich von Kleist Wenn man sich die heutige Befindlichkeit der Medien betrachtet, dann wird man das Gefühl nicht los, dass sie wieder mehr [oder immer noch?!?] der Propaganda dienen denn der objektiven Information. Inwieweit Fairness und Wahrheit heute in der [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2007/01/04/medien_dichtung_oder_wahrheit/">Medien &#8211; Dichtung oder Wahrheit?</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Journalistik ist die Kunst, das Volk glauben zu machen, was die Regierung für gut findet.<br />
<small>Heinrich von Kleist</small></p></blockquote>
<p>Wenn man sich die heutige Befindlichkeit der  Medien betrachtet, dann wird man das Gefühl nicht los, dass sie wieder mehr [oder immer noch?!?] der Propaganda dienen denn der objektiven Information. Inwieweit Fairness und Wahrheit heute in der Berichterstattung ihre Gültigkeit besitzen ist zweifelhaft. Eher sollte mensch sich fragen: Cui bono? Wem nützt diese Art und Weise der Berichterstattung?<br />
Insofern gilt erneut oder immer noch: Die öffentliche Meinung ist eine Frage des Geldes, das dahintersteht. Mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benjamin_Franklin" title="Benjamin Franklin" target="_blank">Benjamin Franklins</a> Worten, der Drucker, Verleger und einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten war:</p>
<blockquote><p>Drucker sind in der Überzeugung erzogen worden, daß, wenn Menschen in ihrer Meinung nicht übereinstimmen, den Vorteil genießen sollen, von der Öffentlichkeit gehört zu werden; und wenn Wahrheit und Irrtum ein faires Spiel haben, dann ist erstere immer letzerem überlegen: Daher mögen sie [die Drucker] heiter und fröhlich allen streitenden Schreibern dienen, die sie gut bezahlen, ohne Rücksicht darauf, welche Partei sie in dem Disput vertreten.<br />
<small>Quelle: Gardner, Csikszentmihalyi, Damon, Good Work!, S.248, Stuttgart, 2005</small></p></blockquote>
<p>Eine zweifelhafte Ethik, die der Demokratie nicht gerade förderlich ist und die Korruption fördert, die man auch diskret Lobbyismus nennt. Denn die Mainstreammedien sind mittlerweile weltweit ein Oligopol, das immer mehr zum Monopol neigt. Sie richten sich an viele, aber ihre Absichten dienen wenigen. Auf ihre Desinformation hinzuweisen, sie zu ignorieren sind zwei Strategien damit umzugehen. Eine weitere ist der Einfalt eine Vielfalt an Meinungen entgegenzusetzen. Aber ohne Medienkompetenz wird dies nicht funktionieren. Denn was in Zeiten Franklins die Druckerpresse war, ist heute das Internet. Dann könnte Kurt Tucholsky irgendwann unrecht haben:</p>
<blockquote><p>Der geschickte Journalist hat eine Waffe: das Totschweigen &#8211; und von dieser Waffe macht er oft genug Gebrauch.</p></blockquote>
<p>Und auch Ambrose Bierce könnte widerlegt werden, wenn Wahrheit und Fairness dank Vielfalt die Oberhand bekämen:</p>
<blockquote><p>Gerüchte sind die Lieblingswaffe des Rufmörders.</p></blockquote>
<p><a href="http://text-design-code.de/2007/01/04/medien_dichtung_oder_wahrheit/">Medien &#8211; Dichtung oder Wahrheit?</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Zweifel an der Macht der Reformen</title>
		<link>http://text-design-code.de/2006/12/21/zweifel_an_der_macht_der_reformen/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2005 10:28:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zur Zeit lese oder höre ich]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Marilyn French]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Totalitarismus]]></category>

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		<description><![CDATA[So führt sie [die Industrie] gegenwärtig eine massive Kampagne für die Beschränkung staatlicher Macht und die Beschneidung staatlicher Aufgaben. Insbesondere ist sie bestrebt, die mit der Aufsicht über die Industrie beauftragten staatlichen Instanzen möglichst machtlos zu halten und die Sozialgesetzgebung zu sabotieren. Sie hat es darauf abgesehen, dem in der Einkommenshierarchie im untersten Fünftel angesiedelten [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2006/12/21/zweifel_an_der_macht_der_reformen/">Zweifel an der Macht der Reformen</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>So führt sie [die Industrie] gegenwärtig eine massive Kampagne für die Beschränkung staatlicher Macht und die Beschneidung staatlicher Aufgaben. Insbesondere ist sie bestrebt, die mit der Aufsicht über die Industrie beauftragten staatlichen Instanzen möglichst machtlos zu halten und die Sozialgesetzgebung zu sabotieren. Sie hat es darauf abgesehen, dem in der Einkommenshierarchie im untersten Fünftel angesiedelten Teil der Bevölkerung, den Ärmsten der Armen, die staatliche Unterstützung zu streichen, fordert jedoch selbst in Notlagen kräftige staatliche Protektion. Herman vertritt die Auffassung, diese Doppelstrategie ziele bewußt darauf ab, den Staat zu diskreditieren und seine Autorität zu schmälern. Umgekehrt blieben die Versuche des Staates, die Industrie zu kontrollieren, weitgehend erfolglos.<br />
…<br />
Industrievertreter besitzen oder beeinflussen einen großen Teil der Massenmedien und haben gelegentlich selbst als Minister oder Staatsbeauftragte Anteil an der Regierungsmacht.<br />
…<br />
Kraft ihrer Macht nicht nur über die Medien, sondern auch über scheinbar von Staat und Industrie unabhängige Institutionen propagieren sie die unsere gesamte Gesellschaft prägende Ideologie des &#8220;Heils durch Profit und Wachstum&#8221;.</p></blockquote>
<p>Wann, denken Sie, wurden diese Aussagen gemacht? 2005, 2000 oder …? Ihre Aktualität weist darauf hin, oder?<br />
<span id="more-1247"></span><br />
Aber Sie gehen völlig fehl. Wiederentdeckt habe ich sie in Marilyn French <strong>Jenseits der Macht</strong>. Ein Buch, das 1985 veröffentlicht wurde, und das den kritischen Zustand unserer Zivilisation beschreibt, lange bevor an attac gedacht wurde.</p>
<p><strong>Jenseits der Macht</strong> ist ein Klassiker, der sich auf knapp 1000 Seiten mit Machtgier, der Zerstörung unserer moralischen und humanen Wertordnung, den totalitären Strukturen und Tendenzen, Umweltzerstörung auseinander setzt. Marilyn French weist nach, dass die hierarchische Gesellschaftsordnung weder die natürliche noch die unvermeidliche Organisationsform der Menschen ist.</p>
<p>Ein weiteres zeitloses Zitat, das die Intentionen von Unterstützungsprogrammen und Sozialmaßnahmen aufzeigt:</p>
<blockquote><p>Natürlich bleiben bestimmte Gruppen auch weiterhin unterstützungswürdig: die Alten z.B., die körperlich und geistig Behinderten, die Mütter kleiner Kinder. Diesen wird auch weiterhin Unterstützung gewährt, aber unter Bedingungen, die so erniedrigend sind und einer Bestrafung gleichkommen, daß &#8220;unter der arbeitenden Bevölkerung Angst vor dem geschürt wird, was sie erwartet, sollten sie ganz an den Bettelstab geraten. Die entwürdigende Behandlung derer, die keine Arbeit haben, wertet im Kontrast dazu selbst die niedrigsten Arbeiten zu den niedrigsten Löhnen auf&#8221;. So sind die Intentionen, die hinter den Sozialmaßnahmen stecken, keineswegs humanitärer Natur. Diese Programme fungieren als Damm gegen eine Armut, die tödliche Ausmaße annehmen könnte, und zwar gewiß nicht aus Betroffenheit darüber, daß Menschen sterben müssen, sondern aus Angst vor dem Aufbegehren der Lebenden. Auch sie sind letztlich Mechanismen sozialer Kontrolle, nicht Ausdruck öffentlichen Eingeständnisses, mit dem die Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft und die Notwendigkeit zeitweiliger Unterstützungsmaßnahmen, die den Stolz und die Eigenständigkeit der Betroffenen unangetastet ließen, anerkannt wird.</p></blockquote>
<p>Das obige Zitat belegt die These, wieweit kann Macht ihren Einfluss ausweiten, ohne dass sie selbst bedroht wird. Letztendlich scheint es um die maximale soziale Kontrolle durch die Macht bei geringstem finanziellem Aufwand &#8211; auch weltweit &#8211; zu gehen. Erreicht werden kann dies etwa durch die</p>
<ul>
<li>Festschreibung der Armut durch minimale Unterstützung und deren Entzug bei geringsten selbst erreichten Einkommen der Armen.</li>
<li>Androhung von Repressalien, wenn Menschen sich verweigern.</li>
<li>Disziplinierung und subtile Bedrohung der arbeitenden Bevölkerung durch das Vorhandensein einer ärmeren Schicht, die noch unterhalb des Menschenwürdigen vegetiert &#8211; chancenlos und marginalisiert.</li>
</ul>
<p>Es liegt nahe, dass die von allen Parteien mehr oder wenige getragene deutsche [Re]formpolitk offensichtlich dieselben Ziele gegenüber geringen Machteinfluss habenden Menschen verfolgt, wie sie in den USA und anderswo zugunsten Weniger schon zementiert wurden und weiterhin forciert werden.</p>
<p>Marilyn French machte schon 1985 in <strong>Jenseits der Macht</strong> deutlich:</p>
<blockquote><p>Die Kosten für die Festschreibung der Armut tragen die Steuerzahler, nicht die Konzerne, zu deren Nutzen die Klasse dieser Armen geschaffen und in Ghettos gepfercht wurde. Die Großunternehmen jammern häufig, der von ihnen geschaffene Reichtum würde von der Regierung (über die Steuern) abgeschöpft, um in staatliche Wohlfahrtsprogramme zu fließen und auf diese Weise den Faulen und Untüchtigen zugute zu kommen. In Wahrheit verhält es sich genau umgekehrt. Der Staat fungiert, wie Michael Harrington es ausdrückt, als &#8220;Milchkuh&#8221;. Die Konzerne können in aller Freiheit ihre zuweilen riesigen Profite einstreichen, während der Staat (also auch alle Steuerzahler) sich wie eine geduldige Milchkuh melken läßt, Investitionsrisiken übernimmt und die zerstörerischen sozialen Folgen der blindwütigen Politik der Konzerne auffängt, ohne über ein wie auch immer geartetes Mitspracherecht bei Entscheidungen über solche Investitionen oder über eine Beteiligung an den Profiten zu verfügen.</p></blockquote>
<p>Wenn Menschen nur noch als Milchkühe im negativsten Sinne betrachtet werden, dann liegt Machtmissbrauch um der Macht willen nahe.<br />
Es steht aber fest, dass Macht um der Macht willen einzelne Menschen, ganze Gesellschaften korrumpiert, sie erodieren lässt und demokratische Strukturen ad absurdum führt. Am Ende geht dies in ein totalitäres Gesellschaftssystem über, das den meisten Menschen kein Leben mehr in Würde zulässt. Das ist eine Erkenntnis, die der Leser, die Leserin nach <strong>Jenseits der Macht</strong> gewinnt und Belege finden sich in der Geschichte zuhauf wieder.</p>
<p>Eine weitere Erkenntnis ist, dass eine Kapitalismuskritik, die nur das Profitdenken anprangert, nicht zum Kern vordringt. Profitdenken ist eher eine Wirkung als eine Ursache. Das Problem der Industrienationen ist nicht die Verteilung der Produktionsmittel, sondern die Unmöglichkeit angesichts der industriellen Produktionsverhältnisse menschliche Werte aufrechtzuerhalten. Darauf wies schon Hazel Henderson vor Jahrzehnten hin. Menschen zweifeln immer stärker daran, ob die Strukturen und Werte ihrer Gesellschaft mit den menschlichen Bedürfnissen und Wünschen oder auch nur mit den offiziell verkündeten Werten harmonieren. Dass daraus Politikverdrossenheit, faschistische oder andere extreme Strömungen, wie etwa Terrorismus entstehen können, das gehört zum kleinen Einmaleins der Geschichte.</p>
<p><i>Eine gerechtere Verteilung aller lebenswichtigen Güter ist notwendig, aber diese Güter erschöpfen sich nicht in Geld und Konsumartikel, sondern schließen auch Gemeinschaftsgefühl, Sicherheit und Wohlbefinden ein.</i></p>
<p>Kein heutiges kapitalistisches System kann diese Gerechtigkeit herstellen, denn der Begriff Freiheit wird nur noch materialistisch gedacht. Viele Begriffe aus der Aufklärung werden nicht mehr in ihrer Qualität erkannt und gefordert, sondern werden reduziert auf ihre Quantifizierbarkeit und so instrumentalisiert im Dienste der Macht.</p>
<p>Zwei Jahrzehnte nach Erscheinen <strong>Jenseits der Macht</strong> lässt sich erkennen, dass die Menschheit noch keinen großen Schritt weitergekommen ist. Zwar gibt es attac, Greenpeace und viele weitere NGOs, die versuchen Gegenöffentlichkeit gegenüber den vorherrschenden Machtverhältnissen von Konzernen und Regierungen herzustellen, aber zum Kern dringen nur wenige vor: <strong>Eine von Machtmythen und Hierarchien geprägte Menschheit bietet den meisten Menschen kein menschenwürdiges Leben.</strong><br />
Die Welt ist von Macht, Kontrolle und Status geprägt, in einem Ausmaß mehr als je zuvor. Insofern hat Robert W. Fuller Recht: <a href="http://www.kulturblog.de/privat_index.php?title=rankism_wurde_und_der_kleine_terror_von">Rankism ist die Ursache</a>. Wobei er die Machtverhältnisse nicht abschaffen möchte, sondern sie eher legitimiert und von den Menschen, der Masse indirekt eine Anerkennung derselben fordert.<br />
Das hieße aber eine Fortführung des Mythos Macht und nicht eine Welt jenseits der Macht, wie sie von sozialen Bewegungen gefordert wird.</p>
<p><strong>Jenseits der Macht</strong><br />
Frauen, Männer und Moral<br />
Marilyn French<br />
TB &#8211; 991 Seiten &#8211; rororo &#8211; 2002<br />
ISBN: 3499184885 – 9,90 Euro – scheinbar vergriffen</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2006/12/21/zweifel_an_der_macht_der_reformen/">Zweifel an der Macht der Reformen</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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