Schlagwort Odenwald

Winterimpressionen

Lightroom 3 Beta

Lightroom 3 Beta

Nach all dem Schnee schien gestern endlich die Sonne und ich ging in einem kleinen Seitental namens Wünschbachtal spazieren. Dort fand man vor einigen Jahren eine Pfeilspitze, deren Alter auf etwa 10.000 Jahre geschätzt wird.
Natürlich fotografierte ich. Ein Dutzend Fotos habe ich heute ausgesucht und bei der Gelegenheit die Webexportfähigkeiten der Software Adobe Lightroom 3 Beta ausprobiert. Ich wünsche viel Vergnügen mit unplugged Wünschbachtal.

Übrigens ein Test Adobe Lightroom 3 Beta lohnt sich. Sie läuft sehr stabil und bietet viele Optionen in der Bearbeitung, Verwaltung und Veröffentlichung. Momentan besser als Aperture 2 für meine Zwecke geeignet, wobei ich Apertures Workflow trotzdem als intuitiver empfinde.

Das Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler

Auch letztes Jahr mal wieder Steuern en masse verschwendet. Wer es nachlesen will, kann sich das Schwarzbuch (PDF-Datei mit 2,5 MB ) beim Bund der Steuerzahler herunterladen.

Auf Seite 63 findet der aufmerksame Bürger das Altenpflege-Finanzdebakel des Landkreises Darmstadt-Dieburg unrühmlich vermerkt:

Letztes Jahr berichteten wir im Schwarzbuch über die Gersprenz gGmbH, die von acht Kommunen und dem Landkreis als Betreiber von Senioreneinrichtungen gegründet wurde. Insbesondere weil die Gesellschafter ihren Aufsichtspflichten nicht nachkamen, entstand ein bis dahin bekannt gewordener Schaden von 2,5 Mio. Euro. Nachdem der Schuldenberg auf über 3,5 Mio. Euro anwuchs, forderte der Steuerzahlerbund Ende letzten Jahres die Beteiligten auf, endlich einen klaren Schlussstrich zu ziehen.
Doch anstatt sich einen professionellen Betreiber zu suchen, gründeten die Gesellschafter den Zweckverband ‚Senio‘, um mit Steuergeldern die Verluste der Gersprenz aufzufangen. Grundlage für diese Entscheidung war allerdings ein fehlerhafter Wirtschaftsplan, denn die Buchhaltung hatte ein Landesdarlehen für den geplanten Bau eines Pflegeheims irrtümlich als Zuschuss verbucht. Dieser laut Karl Hartmann, SPD-Bürgermeister von Reinheim und Gersprenz-Sprecher, „absolut peinliche Fehler“ belastet die Gesellschaft um weitere 1,29 Mio. Euro. Ob diese Pannenserie in Zukunft dadurch beendet wird, dass als Konsequenz der Vorkommnisse ein zusätzlicher Buchhalter eingestellt wird, darf bezweifelt werden. Für das laufende Jahr wird mit einem negativen Ergebnis bei der ‚Senio‘ in Höhe von 129.000 Euro gerechnet.

Hoffentlich war das jetzt die letzte Folge aus der Serie Das Gersprenztal und die Senioreneinrichtungen.