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	<title>Text &#124; Design &#124; Code &#187; Kultur</title>
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	<description>Menschen unternehmen Kultur</description>
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		<title>Kulturen bekämpfen sich nicht &#8211; sie fließen zusammen</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 21:30:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zur Zeit lese oder höre ich]]></category>
		<category><![CDATA[Ilija Trojanow]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ranjit Hoskoté]]></category>
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		<description><![CDATA[Trojanow und Hoskoté belegen sehr facettenreich, wie sich Kulturen schon immer gegenseitig beeinflusst haben, und dass es Kulturen in der Vergangenheit immer zum Nachteil gereichte, wenn sie einen Kulturkampf vom Zaun brachen. Der Schwerpunkt des Buches liegt in der historischen Bedeutung Al-Andalus für das Europa im Mittelalter. Kampfabsage räumt mit Vorurteilen auf, die alle ideologisch [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2010/02/23/kulturen-bekaempfen-sich-nicht-sie-fliessen-zusammen/">Kulturen bekämpfen sich nicht &#8211; sie fließen zusammen</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Trojanow und Hoskoté belegen sehr facettenreich, wie sich Kulturen schon immer gegenseitig beeinflusst haben, und dass es Kulturen in der Vergangenheit immer zum Nachteil gereichte, wenn sie einen <em>Kulturkampf</em> vom Zaun brachen.</p>
<p>Der Schwerpunkt des Buches liegt in der historischen Bedeutung Al-Andalus für das Europa im Mittelalter. Kampfabsage räumt mit Vorurteilen auf, die alle ideologisch verwirrten Seiten über den Islam, seine Kultur und seinen Einfluss auf Europa verbreiten. In einem Nebensatz wird Europa als größte Halbinsel der Welt bezeichnet, die sich Kontinent nennt. Dieser Halbinsel-Kontinent hat sich in den letzten Jahrhunderten, Jahrzehnten und vor allem in den letzten Jahren seiner eigentlichen Geschichte beraubt, indem er nur einen ideologisch genehmen Teil seiner Geschichte zu seinem Ursprung erklärt hat. Aber dies geschah nicht nur in Europa, das geschah ebenso in Indien wie auch in der arabischen Welt.</p>
<p><span id="more-3196"></span></p>
<p>Diese Entwicklung, die eher eine Geschichtsverfälschung ist, führt ins Totalitäre. Beide Autoren verweisen auch darauf, dass Wurzeln dieser weltweit verbreiteten <em>Terroristenideologien</em> im europäischen Imperialismus und in extremer Form im Faschismus zu entdecken sind.<br />
Die Argumente sind hier wie dort: <em>Wir sind besser. Wir gegen das Fremde. Das Fremde ist anders und nichts wert, aber wir!!! Unser Glauben, unser Volk, unser Land etc.</em></p>
<p>Eine wirklich lesenswerte Kampfabsage und ein leidenschaftliches Plädoyer für das Zusammenfließen der Kulturen, was aber laut Trojanow und Hoskoté nicht Globalisierung im Sinne einer kapitalistischen Verwertung bedeutet. Denn genau deren Folgen &#8211; das Menschliche zutiefst erschreckende &#8211; rufen diese Terrorideologien hervor. Globaler Dialog bedeutet in Augenhöhe respektvoller Umgang zwischen Kulturen, Gesellschaften, Menschen und eben nicht das Andere, das Fremde zu unterdrücken, um das Eigene hervorzuheben.</p>
<p>Kurz gesagt: Die westliche Kultur ist auf äußerst unangenehme Art und Weise Vorbild und ob das der Menschheit insgesamt gut tut, bezweifle ich. Es wird eher Zeit sich zu besinnen, die Aufklärung fortzuführen und das Miteinander der Kulturen mit Vernunft und gegenseitigem Verständnis wiederzubeleben. Das ist die Botschaft des Buches. <strong>Die totalitäre Kultur des 20.Jahrhunderts hat im 21.Jahrhundert nichts zu suchen.</strong></p>
<p><strong>Kampfabsage</strong><br />
<em>Kulturen bekämpfen sich nicht &ndash; sie fließen zusammen</em><br />
Ilija Trojanow und Ranjit Hoskoté<br />
TB &ndash; 240 Seiten &ndash; Heyne Verlag<br />
ISBN 978-3453600959 &ndash; 8,95 €</p</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2010/02/23/kulturen-bekaempfen-sich-nicht-sie-fliessen-zusammen/">Kulturen bekämpfen sich nicht &#8211; sie fließen zusammen</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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		<title>Das Wesen aller ist Kopie</title>
		<link>http://text-design-code.de/2009/12/06/das-wesen-aller-ist-kopie/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 10:25:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man beim Programmieren ein Problem hat, gibt es mindestens eine Lösung, meist mehrere Lösungen. Die Auswahl ist dann eine Frage der Eleganz und der Einfachheit, der Faulheit und des Könnens. Irgendwo dazwischen ist die Lösung. Ich denke, dass die meisten leidenschaftlichen Coder/Programmierer einen ausgeprägten Spieltrieb haben. Die denken nach, probieren aus, denken nach, probieren [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2009/12/06/das-wesen-aller-ist-kopie/">Das Wesen aller ist Kopie</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man beim Programmieren ein Problem hat, gibt es mindestens eine Lösung, meist mehrere Lösungen. Die Auswahl ist dann eine Frage der Eleganz und der Einfachheit, der Faulheit und des Könnens. Irgendwo dazwischen ist die Lösung. Ich denke, dass die meisten leidenschaftlichen Coder/Programmierer einen ausgeprägten Spieltrieb haben. Die denken nach, probieren aus, denken nach, probieren aus, bis sie das <strong>Ding</strong> gefunden haben.</p>
<p>Sinnigerweise gibt es eine dicke Schwarte bei O&#8217;Reilly betitelt mit <a href="http://oreilly.com/catalog/9780596510046/" target="_blank">Beautiful Code</a>. Übrigens das Buch gibt es als App in iTunes.</p>
<p>Stupide Copypaster kommen dann an ihre Grenzen, wenn sich das Umfeld ihres Codes verändert. Spätestens dann sollte das notwendige Hintergrundwissen vorhanden sein und derjenige logisch denken können. Das ist dann wieder so ein Fall für den menschlichen Spieltrieb. Geduld und Zen spielen auch eine nicht unerhebliche Rolle dann. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  <span id="more-3112"></span></p>
<p>Für mich bedeutet das: Wenn ich irgendwo ein Codeschnipsel finde, das schöner ist als meines für mein Problem, dann freue ich mich, danke mindestens im Geiste dem Anderen und baue es ein. Meist verfeinere ich es und passe es meinem Codeumfeld an. Das hat Kristian Köhntopp in seinem Artikel <a href="http://blog.koehntopp.de/archives/2518-Falscher-Planet,-falsches-Jahrtausend.html" target="_blank">Falscher Planet, falsches Jahrtausend</a> u.a. in dem Satz gemeint: <em>Das Wesen aller IT ist die Kopie</em> und den Nebensatz unterschlagen, dass die Kopie sich evolutionär verhalten kann. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Es gibt da nur ein paar Probleme. Etwa das Patent- und Lizenzwesen, im kulturellen Bereich sind es die Urheber- und Nutzungsrechte, die Entwicklung verhindern. Das ist nicht nur eine Gefahr für die Open Source-Bewegung.</p>
<p>Anders ausgedrückt: Es wird nur wundervolle Software geben ohne ausufernde Patente. Ansonsten hinken wir dem möglichen <em>Beautiful Code</em> hinterher. Das war ein kurzer philosophisch-wirtschaftlicher Gedankengang beim ersten Sonntagskaffee heute. Eigentlich war das auch mal wieder politisch. Heutzutage bleibt einem nichts erspart. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Im Übrigen meine ich, dass Leistungsschutzrechte jeglicher Art Kultur zerstören. <strong>Gut gemeint ist eben nicht gut gemacht.</strong> Aber es gibt ja auch angeblich <em>gerechte Kriege</em>…</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2009/12/06/das-wesen-aller-ist-kopie/">Das Wesen aller ist Kopie</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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		<title>Sammelsurium am 30. August 2009</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 06:54:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stanford Study of Writing &#8211; Langzeitstudie &#252;ber die Schreibpraxis und Entwicklung bei Stanford-Studenten Clive Thompson on the New Literacy &#8211; &#34;The modern world of online writing, particularly in chat and on discussion threads, is conversational and public, which makes it closer to the Greek tradition of argument than the asynchronous letter and essay writing of [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2009/08/31/sammelsurium-am-30-august-2009/">Sammelsurium am 30. August 2009</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><a href="http://ssw.stanford.edu/index.php">Stanford Study of Writing</a> &#8211; Langzeitstudie &uuml;ber die Schreibpraxis und Entwicklung bei Stanford-Studenten</li>
<li><a href="http://www.wired.com/techbiz/people/magazine/17-09/st_thompson">Clive Thompson on the New Literacy</a> &#8211; &quot;The modern world of online writing, particularly in chat and on discussion threads, is conversational and public, which makes it closer to the Greek tradition of argument than the asynchronous letter and essay writing of 50 years ago.&quot;</li>
<li><a href="http://writetodone.com/2009/08/29/solved-the-outlining-vs-organic-writing-debate/">SOLVED: The Outlining vs. Organic Writing Debate</a> &#8211; Nach Gliederung oder frei Schnauze? Das ist die falsche Frage.</li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/politik/alpbach/504884/index.do?_vl_backlink=/home/politik/index.do">Kreativit&auml;t: Begeisterung formt unser Hirn &laquo; DiePresse.com</a> &#8211; &quot;Es sei an der Zeit, die alte &bdquo;Ressourcen-Nutzungskultur&ldquo; durch einen neue &bdquo;Potenzial-Entfaltungskultur&ldquo; zu ersetzen. Doch was in der alten Kultur richtig war, wird in der neuen Kultur falsch sein. Wo sich kreatives Potenzial der Menschen entfalten soll, darf man nicht durch Druck und Angst effiziente Arbeit erzwingen.&quot;</li>
<li><a href="http://berufung-selbststaendig.de/2009/08/30/tolles-handbuch-der-rechtsratgeber-fur-existenzgrunder/">Tolles Handbuch: Der Rechtsratgeber f&uuml;r Existenzgr&uuml;nder | Berufung selbstst&auml;ndig</a> &#8211; Ich unterschreibe jedes Wort.</li>
<li><a href="http://www.danisch.de/blog/2009/08/29/promotions-marchen-im-deutschlandfunk/">Danisch.de &raquo; Blog Archive &raquo; Promotions-M&auml;rchen im Deutschlandfunk</a> &#8211; Das ist eigentlich nur die Spitze des Eisbergs.</li>
</ul>
<p><a href="http://text-design-code.de/2009/08/31/sammelsurium-am-30-august-2009/">Sammelsurium am 30. August 2009</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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		<item>
		<title>Jahrestagung der &#8220;Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft&#8221; wohl eher eine Verwerterkonferenz</title>
		<link>http://text-design-code.de/2009/06/17/jahrestagung-der-initiative-kultur-und-kreativwirtschaft-wohl-eher-eine-verwerterkonferenz/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 07:20:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich sollte man sich freuen, wenn selbst die Bundesregierung erkennt, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft ein mittlerweile nicht zu verachtender volkswirtschaftlicher Faktor geworden ist. Frei nach einem Achtziger Jahre Hit: Jetzt wird kreativ in die Hände gespuckt. Wir steigern das Bruttosozialprodukt. Aber, genau an diesem Punkt wird es ein Elend für die Urheber. Wenn mensch [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2009/06/17/jahrestagung-der-initiative-kultur-und-kreativwirtschaft-wohl-eher-eine-verwerterkonferenz/">Jahrestagung der &#8220;Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft&#8221; wohl eher eine Verwerterkonferenz</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1870" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://text-design-code.de/?attachment_id=1870"><img src="http://text-design-code.de/wp-content/uploads/2009/06/dunkle_wolken1.jpg" alt="Dunkle Wolken" title="Dunkle Wolken" width="240" height="180" class="size-full wp-image-1870" /></a><p class="wp-caption-text">Dunkle Wolken</p></div>Eigentlich sollte man sich freuen, wenn selbst die Bundesregierung erkennt, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft ein mittlerweile nicht zu verachtender volkswirtschaftlicher Faktor geworden ist. Frei nach einem Achtziger Jahre Hit:  <em>Jetzt wird kreativ in die Hände gespuckt. Wir steigern das Bruttosozialprodukt.</em><br />
Aber, genau an diesem Punkt wird es ein Elend für die Urheber. Wenn mensch den <a title="Programmflyer PDF" href="http://www.bundesregierung.de/nn_1264/Content/DE/__Anlagen/BKM/2009-06-12-programm-jahrestagung-kultur-kreativwirtschaft.html" target="_blank">Programmflyer der Jahreskonferenz</a> überfliegt, dann stellt man fest: <em>Es ist wohl eher mal wieder eine Konferenz der Verwerter</em>.<span id="more-1866"></span></p>
<blockquote><p>Die Kultur- und Kreativwirtschaft bringt nicht nur bedeutende kulturelle und kreative Produkte und Dienstleistungen hervor. Sie ist auch volkswirtschaftlich von erheblicher Bedeutung. Die Branche erzielte im Jahr 2008 eine Bruttowertschöpfung von 63 Milliarden Euro und einen Umsatz von 132 Milliarden Euro. Rund 238.000 Unternehmen mit knapp einer Million Erwerbstätigen sind in der Kultur- und Kreativwirtschaft tätig. Die Quote der Selbständigen ist mit 28 Prozent außergewöhnlich hoch.</p></blockquote>
<p>Die Bundesregierung übersieht bei ihrem <em>Hohelied</em> auf die Kulturwirtschaft, dass die meisten Unternehmen Einmann/Einfrau-Unternehmen sind. Nicht wenige davon krebsen am Existenzminimum herum, denn die Verwerter zahlen <em>fürstliche Honorare. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  </em>Fast könnte man meinen, sie wären feudalistisch und forderten die erste Nacht. Aber eigentlich ist es schlimmer, denn Honorardumping und Buy-Out-Verträge siedelt man wohl als Urheber eher als eine immer wiederkehrende erste Nacht ein. Ab und an bekommt man etwas zugesteckt, damit man nicht zu sehr vom kreativen Fleisch fällt.</p>
<p>Mehr Infos über die <a title="Initiative Kultur- und KreativwirtschaftF" href="http://www.bundesregierung.de/nn_1264/Content/DE/__Anlagen/BKM/2009-06-12-programm-jahrestagung-kultur-kreativwirtschaft.html" target="_blank">Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft</a> beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2009/06/17/jahrestagung-der-initiative-kultur-und-kreativwirtschaft-wohl-eher-eine-verwerterkonferenz/">Jahrestagung der &#8220;Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft&#8221; wohl eher eine Verwerterkonferenz</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Variationen &#252;ber die Weissagung der Cree oder Culture Jamming</title>
		<link>http://text-design-code.de/2008/04/02/variationen-ueber-die-weissagung-der-cree-oder-culture-jamming/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 09:12:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
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		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Vermutlich fast jeder kennt die Weissagung der Cree. Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann. Quelle: Wikipedia über Weissagung der Cree Aber wie oft wurde diese schon variiert? Ich machte mich mal virtuell auf die Variationssocken Eine Variante [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2008/04/02/variationen-ueber-die-weissagung-der-cree-oder-culture-jamming/">Variationen &#252;ber die Weissagung der Cree oder Culture Jamming</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vermutlich fast jeder kennt die Weissagung der Cree.</p>
<blockquote><p>Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.<br />
<small>Quelle: Wikipedia über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weissagung_der_Cree" title="Weissagung der Cree" target="_blank">Weissagung der Cree</a></small></p></blockquote>
<p>Aber wie oft wurde diese schon variiert? Ich machte mich mal virtuell auf die <em>Variationssocken</em> <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Eine Variante davon habe ich bei <a href="http://www.killerzins.de/plutokratie-ist-keine-loesung.htm" title="Plutokratie ist keine Lösung!" target="_blank">Killerzins</a> gefunden:</p>
<blockquote><p>Erst wenn das letzte Land verscherbelt,<br />
das letzte Krankenhaus privatisiert,<br />
die letzte Fabrik verlagert,<br />
der letzte Bäcker übernommen und<br />
das letzte Auenland betoniert wurde<br />
werdet ihr feststellen,<br />
daß man Aktienkurse nicht essen kann.<br />
<small>Quelle: Killerzins, <a href="http://www.killerzins.de/plutokratie-ist-keine-loesung.htm" title="Plutokratie ist keine Lösung!" target="_blank">Plutokratie ist keine Lösung!</a></small></p></blockquote>
<p>Eine weitere in Gedichtform entdeckte ich bei <a href="http://www.wer-weiss-was.de/theme204/article2116741.html" title="Erst wenn..." target="_blank">wer-weiss-was</a>, die mit den Zeilen endet:</p>
<blockquote><p>Spätestens, wenn das letzte Eigenheim zwangsversteigert,<br />
der letzte Ehering versetzt ist,<br />
werden wir erkennen,<br />
dass das global vorherrschende Wirtschaftssystem wieder einmal vollständig zusammengebrochen ist.<br />
<small>Quelle: wer-weiss-was, <a href="http://www.wer-weiss-was.de/theme204/article2116741.html" title="Erst wenn..." target="_blank">Erst wenn&#8230;</a></small></p></blockquote>
<p>… und im audacity-forum entdeckte ich folgende Signatur, die obige leicht abwandelt:</p>
<blockquote><p>Erst wenn der letzte Programmierer eingesperrt und die letzte Idee patentiert ist, werdet ihr merken, dass Anwälte nicht programmieren können.<br />
Erst wenn das letzte Auto stillgelegt und die letzte Tankstelle geschlossen ist, werdet ihr feststellen, dass Greenpeace nachts kein Bier verkauft.<br />
<small>Quelle: <a href="http://www.audacity-forum.de/thread/85" title="Erst wenn..." target="_blank">Audacity-Forum</a></small></p></blockquote>
<p>Jörg Mellenkamp schrieb die Weissagung folgendermaßen um:</p>
<blockquote><p>Erst wenn der letzte Kuenstler bei einem reinen Online-Label unterschrieben hat,<br />
erst wenn die letzte CD das Presswerk verlassen hat,<br />
erst wenn das letzte grosse Major-Label pleite gegangen ist,<br />
erst dann werdet ihr merken, das man mit einem iPod morgens nicht die Windschutzschreibe freikratzen kann.<br />
<small>Quelle: Braindump <a href="http://www.c0t0d0s0.org/archives/3933-Alte-indianische-Weisheit.html" title="Alte indianische Weisheit" target="_blank">Alte indianische Weisheit</a></small></p></blockquote>
<p>Es gibt eine Variante für Microsoft …</p>
<blockquote><p>Erst wenn der letzte Mac verschrottet,<br />
der letzte Pinguin geschlachtet und die letzte Sonne gelöscht worden ist<br />
werdet ihr merken, dass man Bill Gates nicht essen kann!<br />
<small>Quelle: Macguardians, <a href="http://www.macguardians.de/index.php/site/artikel/1532/2002-12" title="Angriff der Dampfsoftware!" target="_blank">Angriff der Dampfsoftware!</a></small></p></blockquote>
<p>… und eine für Mac</p>
<blockquote><p>Erst wenn der letzte Mac gegen eine Dose getauscht wurde,<br />
die letzte Mac.com Adresse nicht mehr verfügbar ist,<br />
der letzte I Pod bei Aldi neben den Putenschenkeln liegt,<br />
die letzte Apple Aktie als Klopapierrolle endet und Steve Jobs bei MC Donalds jobbt,<br />
wird Apple feststellen, dass man Geld nicht essen kann.<br />
<small>Quelle: <a href="http://www.macwelt.de/forum/archive/index.php/t-536878.html" title="bite im Macwelt-Forum" target="_blank">bite im Macwelt-Forum</a></small></p></blockquote>
<p>Das war die Ausbeute von 20 Minuten &#8211; bemerkenswert!<br />
Im Übrigen ein Beweis der These, dass Menschen sich gerne inspirieren lassen und Culture Jamming einfach Spaß macht. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2008/04/02/variationen-ueber-die-weissagung-der-cree-oder-culture-jamming/">Variationen &#252;ber die Weissagung der Cree oder Culture Jamming</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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		<title>CultureLoad &#8211; ein Weg zu Fair Culture?!?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 19:57:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[CultureLoad.net ist ein internationaler Online-Marktplatz für außergewöhnliche Künstler und ihre Fans weltweit. Hier können talentierte Musiker, Filmemacher, Fotografen und Schriftsteller ihre Werke zu einem selbst gewählten Preis verkaufen sowie individuelle Dienstleistungen anbieten. Alle Mitglieder können talentierte Künstler entdecken und ihre Werke kennen lernen. Die Anmeldung und Veröffentlichung auf CultureLoad ist kostenlos. Das Portal ist in [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2008/04/01/cultureload-ein-weg-zu-fair-culture/">CultureLoad &#8211; ein Weg zu Fair Culture?!?</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><a href="http://www.cultureload.net" title="Culturload" target="_blank">CultureLoad.net</a> ist ein internationaler Online-Marktplatz für außergewöhnliche Künstler und ihre Fans weltweit. Hier können talentierte Musiker, Filmemacher, Fotografen und Schriftsteller ihre Werke zu einem selbst gewählten Preis verkaufen sowie individuelle Dienstleistungen anbieten. Alle Mitglieder können talentierte Künstler entdecken und ihre Werke kennen lernen. Die Anmeldung und Veröffentlichung auf CultureLoad ist kostenlos. Das Portal ist in Deutsch, Englisch und Chinesisch verfügbar.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.cultureload.net" title="Culturload" target="_blank">CultureLoad</a> scheint ein Kulturportal zu werden, dass gerade für Künstler interessant ist, die endlich fair bezahlt werden wollen. Denn 75% der Einnahmen gehen an den Künstler. Normal sind bei den üblichen Kulturindustrien um die 10% und da spielt man schon eher in der oberen Liga mit. Aber was verdient ein Verlag, wenn er nichts zu vertreiben hat?<br />
Ich finde den CulturLoad-Ansatz gut und wünsche allen Beteiligten viel Erfolg.</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2008/04/01/cultureload-ein-weg-zu-fair-culture/">CultureLoad &#8211; ein Weg zu Fair Culture?!?</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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		<title>Joseph Weizenbaum oder die Entzauberung der IT</title>
		<link>http://text-design-code.de/2008/03/07/joseph-weizenbaum-oder-die-entzauberung-der-it/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Mar 2008 09:12:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Joseph Weizenbaum]]></category>
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		<description><![CDATA[Der amerikanisch-deutsche Computerforscher Joseph Weizenbaum ist tot. Der 85 Jahre alte Wissenschaftler starb am Mittwoch nach schwerer Krankheit in Berlin. Er war einer der weltweit bekanntesten Kritiker eines bedenkenlosen Computereinsatzes. Im Prinzip übte er durch seine Kritik am Umgang mit IT-Technologien eine humanistische Gesellschaftskritik, die viele prägte. Ray Kurzweil dürfte allerdings nicht dazugehören, der IT [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2008/03/07/joseph-weizenbaum-oder-die-entzauberung-der-it/">Joseph Weizenbaum oder die Entzauberung der IT</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der amerikanisch-deutsche Computerforscher Joseph Weizenbaum ist tot. Der 85 Jahre alte Wissenschaftler starb am Mittwoch nach schwerer Krankheit in Berlin. Er war einer der weltweit bekanntesten Kritiker eines bedenkenlosen Computereinsatzes. Im Prinzip übte er durch seine Kritik am Umgang mit IT-Technologien eine humanistische Gesellschaftskritik, die viele prägte. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ray_Kurzweil" title="Wikipedia - Raymond Kurzweil" target="_blank">Ray Kurzweil</a> dürfte allerdings nicht dazugehören, der IT geradezu magische Kräfte zuschreibt.<br />
Was immer noch fehlt ist die <em>Entzauberung der IT</em>. Denn einerseits wird ohne Respekt vor den Folgen die IT genutzt und damit die dahinter stehende Macht gefördert und andererseits entsteht dadurch eine Ehrfurcht bei vielen davor, die in keinster Weise gerechtfertigt ist.<br />
IT ist wie ein Messer. Ich kann mit einem Messer Gemüse schnippeln oder eben auch damit jemanden töten. Also ist der gesellschaftliche Umgang mit IT eine Frage der Ethik und hier gilt es einen Weg des IT-Nutzens zu finden, der <em>jenseits von Technikfetischismus und Kulturpessimismus</em> liegt. Davon ist die Menschheit allerdings noch meilenweit entfernt. Bisher gilt eher Joseph Weizenbaums Aussage:</p>
<blockquote><p>Der Computer wurde entwickelt, um den Krieg, den Massenmord effizienter zu machen.</p></blockquote>
<p><strong> Nachrufe:</strong><br />
heise news: <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/104672" title="Der letzte Service: zum Tode von Joseph Weizenbaum" target="_blank">Der letzte Service: zum Tode von Joseph Weizenbaum</a></p>
<blockquote><p>Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen.</p></blockquote>
<p>Standard: <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3254376" title="Computerforscher Joseph Weizenbaum gestorben" target="_blank">Computerforscher Joseph Weizenbaum gestorben</a></p>
<blockquote><p>Etwas aber in eine Suchmaschine einzugeben und das Ergebnis auszudrucken, das ist das Gegenteil von Bildung.</p></blockquote>
<p>Frankfurter Rundschau: <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/wissen_und_bildung/aktuell/?em_cnt=1299872" title="Der Computer als Therapeut" target="_blank">Der Computer als Therapeut</a></p>
<blockquote><p>Es sei eine Illusion, zu glauben, wir lebten in einer Informationsgesellschaft, hat er immer wieder betont. Erst wenn der Mensch Informationen interpretieren könne, werde sie zu Wissen: &#8220;Computer für Kinder &#8211; das macht Apfelmus aus Gehirnen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Weitere Zitate Joseph Weizenbaums in <a href="http://de.wikiquote.org/wiki/Joseph_Weizenbaum" title="Kritische Worte des Computerpioniers Joseph Weizenbaum" target="_blank">wikiquote</a> und bei <a href="http://www.mz-web.de/artikel?id=1204183907184" title="Zitate Joseph Weizenbaum" target="_blank">mz-web.de.</a><br />
Wikipedia über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Weizenbaum" title="wikipedia über Joseph Weizenbaum" target="_blank">Joseph Weizenbaum</a></p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2008/03/07/joseph-weizenbaum-oder-die-entzauberung-der-it/">Joseph Weizenbaum oder die Entzauberung der IT</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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		<title>Steht den Open Source-Verfechtern und Machern eine Kriminalisierung bevor?</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jan 2008 10:02:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das ist eine Frage, die mensch sich stellt, wenn er über folgende heise news nachdenkt: Im einer Stellungnahme (PDF-Datei) zur &#8220;europäischen Kulturagenda im Zeichen der Globalisierung&#8221; wird vor &#8220;bislang nicht gekannten Bedrohungen&#8221; durch &#8220;Open-Source-gestützte Internetportale und –dienstleistungen&#8221; gewarnt. Die damit einhergehende Verletzung &#8220;geistiger Eigentumsrechte&#8221;, &#8220;Produktpiraterie&#8221; und &#8220;unerlaubte Digitalisierung&#8221; müsse aufmerksam beobachtet werden. Quelle: heise news, [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2008/01/26/steht-den-open-source-verfechter-und-macher-eine-kriminalisierung-bevor/">Steht den Open Source-Verfechtern und Machern eine Kriminalisierung bevor?</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist eine Frage, die mensch sich stellt, wenn er über folgende heise news nachdenkt:</p>
<blockquote><p>Im einer Stellungnahme (PDF-Datei) zur &#8220;europäischen Kulturagenda im Zeichen der Globalisierung&#8221; wird vor &#8220;bislang nicht gekannten Bedrohungen&#8221; durch &#8220;Open-Source-gestützte Internetportale und –dienstleistungen&#8221; gewarnt. Die damit einhergehende Verletzung &#8220;geistiger Eigentumsrechte&#8221;, &#8220;Produktpiraterie&#8221; und &#8220;unerlaubte Digitalisierung&#8221; müsse aufmerksam beobachtet werden.<br />
<small>Quelle: heise news, <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/102475">EU: Neue Schutzmaßnahmen gegen Piraterie gefordert</a>, 25.01.2008</small></p></blockquote>
<p>Mal ganz grob, wer eine Krimininalisierung der Open Source fordert, bereitet der Monopolisierung den Boden, outet sich als Lobbyist und vor allem hat er/sie überhaupt keine Ahnung weder von Open Source noch von Kulturevolution.<br />
Wenn ich sowas lese, habe ich eher den Beweis dafür, dass meine 94-jährige Oma mehr über Open Source weiß als die EU-Freaks. Das gibt mir echt zu denken über das intellektuelle [Un]Vermögen im EU-Teatro. Mit Kant formuliert scheint es da noch viel selbstverschuldete Dummheit zu geben, die bewusst und vor allem zu Lasten der Bevölkerung und der kleinen Unternehmen geht. Was ich und andere nicht einsehen, ist die angebliche Logik, dass nur mit dem Schutz am geistigen Eigentum allein die Welt zu retten sei. Man sollte ehrlich sein und zugeben, dass es hier nur um die eigentlich unrechtmäßige Kapitalisierung durch die Verwerter geht und nicht um das Weltretten. Und dem steht die Idee Open Source entgegen, die von skalierten, nuancierten Nutzungsgraden ausgeht.</p>
<p>Geht die Menschheit weiter den Weg, den Verwerter-Lobbyisten diktieren wollen, wird sie am Ende vielleicht wieder auf den Bäumen sitzen. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Nicht nur Gedanken sind frei, sondern auch Kultur. Andernfalls ist die dauernde Predigt des Rechts auf Freiheit und Demokratie nur Gelaber und vorgeschoben, um nicht nur diese Rechte für das Gros der Menschen abzuschaffen.</p>
<p>Die Evolution braucht das bisher Dagewesene, um Neues auch daraus zu erschaffen. Wäre dem nicht so, dann gäbe es diese Diskussion allerdings auch nicht. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /><br />
Es gäbe nicht die Verwerter-Lobbyisten, die auf Kosten der SchöpferInnen und NutzerInnen versuchen, sich am Leben zu erhalten. Sie nagen an dem Prinzip Symbiose und der Kooperation, weil sie denken, dass Parasitentum, ergo Konkurrenz das evolutionäre Prinzip seien. Denen empfehle ich noch einmal die Schriften derer zu lesen, auf die sie sich berufen. Vielleicht fallen dann die Denkfehler auf oder ist nicht mehr so viel funktionierendes Hirn vorhanden, um das zu erkennen? Das würde mich allerdings auch nicht sehr wundern.</p>
<p>Vernunft und Verstand scheinen zweierlei Paar Schuh zu sein und wir sind im 21.Jahrhundert in einem Projekt der Gegenaufklärung gefangen und müssen uns mit Vernunft befreien. Einen anderen Weg sehe ich nicht, wenn ich nicht die drei Affen spielen will. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2008/01/26/steht-den-open-source-verfechter-und-macher-eine-kriminalisierung-bevor/">Steht den Open Source-Verfechtern und Machern eine Kriminalisierung bevor?</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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		<title>Kultur schafft Wirtschaft &#8211; Ein Gespr&#228;ch zwischen den Welten</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Apr 2006 20:34:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Welche Wirkung kann Kultur auf unser Wirtschaftsleben haben? Warum hat Bildung an Qualität verloren? Fehlt der Wirtschaft kulturelles Bewusstsein? &#8211; Der angesehene Management-Berater Stéphane Etrillard, der Literaturwissenschaftler und Ratgeber-Autor Albert Metzler, bekannt durch seine ungewöhnlichen Cross-Over-Bestseller &#8220;Alternatives Denken&#8221;, und der Düsseldorfer Schriftsteller Axel von Ernst erforschen gemeinsam die gegenseitige Abhängigkeit von Kultur und Wirtschaft. Selten [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2006/04/13/kultur-schafft-wirtschaft-ein-gesprach-zwischen-den-welten/">Kultur schafft Wirtschaft &#8211; Ein Gespr&#228;ch zwischen den Welten</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Welche Wirkung kann Kultur auf unser Wirtschaftsleben haben? Warum hat Bildung an Qualität verloren? Fehlt der Wirtschaft kulturelles Bewusstsein? &#8211; Der angesehene Management-Berater Stéphane Etrillard, der Literaturwissenschaftler und Ratgeber-Autor Albert Metzler, bekannt durch seine ungewöhnlichen Cross-Over-Bestseller &#8220;Alternatives Denken&#8221;, und der Düsseldorfer Schriftsteller Axel von Ernst erforschen gemeinsam die gegenseitige Abhängigkeit von Kultur und Wirtschaft. Selten kommen so verschiedene Kompetenzen zu einem Gespräch zusammen. Aber jeder Seite ist klar: Kultur und Wirtschaft könnten sich gegenseitig beflügeln, wenn sie viel besser aufeinander achten würden!</p></blockquote>
<p>Das interessante Gespräch lesen Sie in <a href="http://www.platinum-news.de/pn-537-kultur-schafft-wirtschaft--ein-gespraech-zwischen-den-welten.html" title="Kultur schafft Wirtschaft" target="_blank">Platinum News</a>.</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2006/04/13/kultur-schafft-wirtschaft-ein-gesprach-zwischen-den-welten/">Kultur schafft Wirtschaft &#8211; Ein Gespr&#228;ch zwischen den Welten</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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		<title>Eurozine &#8211;  mehr als 100 europ&#228;ische Kulturmagazine online</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Apr 2006 09:58:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Eurozine ist ein mehrsprachiges Onlinemagazin, in dem mehr als 100 europäische Kulturmagazine verlinkt sind und so durch das Netzwerk Eurozine bekannter gemacht werden. Zudem werden Essays und literarische Texte der beteiligten Kulturmagazine in vielen Sprachen in Eurozine veröffentlicht. Eurozine &#8211; mehr als 100 europ&#228;ische Kulturmagazine online ist ein Beitrag in Text &#124; Design &#124; Code [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2006/04/11/eurozine-mehr-als-100-europaische-kulturmagazine-online/">Eurozine &#8211;  mehr als 100 europ&#228;ische Kulturmagazine online</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.eurozine.com" target="_blank">Eurozine</a> ist ein mehrsprachiges Onlinemagazin, in dem mehr als 100 europäische Kulturmagazine verlinkt sind und so durch das Netzwerk Eurozine bekannter gemacht werden. Zudem werden Essays und literarische Texte der beteiligten Kulturmagazine in vielen Sprachen in Eurozine veröffentlicht.</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2006/04/11/eurozine-mehr-als-100-europaische-kulturmagazine-online/">Eurozine &#8211;  mehr als 100 europ&#228;ische Kulturmagazine online</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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