Der Goldene Schnitt im Hirn
Ich finde das einfach faszinierend. Immerhin erforscht sich das menschliche Hirn selbst und das kann vermutlich nie ein Ende haben. Jetzt versucht es seinen eigenen ästhetischen Idealen auf die Schliche zu kommen, ob sozusagen objektiv, das steht auf einem anderem Blatt.
Italienische Hirnforscher glauben, im Gehirn eine Art objektive Instanz für Ästhetik gefunden zu haben. Es handelt sich dabei um eine Reihe von Hirnregionen, die aktiv werden, wenn ein Betrachter in einem Kunstwerk klassische harmonische Proportionen wie den Goldenen Schnitt
betrachtet. Wie er das Kunstwerk subjektiv beurteilt, steht damit nur in einem indirekten Zusammenhang und wird in anderen Hirnregionen entschieden. Die Forscher stützen ihre Aussage auf Messungen der Hirnaktivität von Probanden, denen sie klassische Skulpturen und Figuren mit verfremdeten Proportionen zeigten.
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