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	<title>Text &#124; Design &#124; Code &#187; Geschichte</title>
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	<description>Menschen unternehmen Kultur</description>
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		<title>Die Geschichte der Indianer</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 08:38:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Indianer]]></category>

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		<description><![CDATA[Antje Baumann erzählt seit 1998 die Geschichte der Indianer auf Indianer-Welt. Anscheinend ist aber leider seit 2005 nichts Neues mehr hinzugekommen. Dennoch lohnt sich allein wegen der Infos und der Linksammlung ein Klick dahin. Die Geschichte der Indianer ist ein Beitrag in Text &#124; Design &#124; Code und unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.<p><a href="http://text-design-code.de/2009/07/12/geschichte_der_indianer/">Die Geschichte der Indianer</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1936" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a rel="attachment wp-att-1936" href="http://text-design-code.de/index.php/2009/07/12/geschichte_der_indianer/indianerwelt/"><img class="size-full wp-image-1936" title="Die Geschichte der Indianer" src="http://text-design-code.de/wp-content/uploads/2009/07/indianerwelt1.jpg" alt="Die Geschichte der Indianer" width="240" height="89" /></a><p class="wp-caption-text">Die Geschichte der Indianer</p></div>
<p>Antje Baumann erzählt seit 1998 die Geschichte der Indianer auf <a title="Indianer-Welt" href="http://www.indianer-welt.de/" target="_blank">Indianer-Welt</a>. Anscheinend ist aber leider seit 2005 nichts Neues mehr hinzugekommen. Dennoch lohnt sich allein wegen der Infos und der Linksammlung ein Klick dahin.</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2009/07/12/geschichte_der_indianer/">Die Geschichte der Indianer</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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		<title>Das WZB erforscht die Wertsch&#246;pfung im Sinne der Gegenaufkl&#228;rung 2.0</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 07:47:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
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		<category><![CDATA[Gegenaufklärung 2.0]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) kümmert sich auch um das Kreative in der Gesellschaft. aber wenn man sich die Kooperationen betrachtet, dann ahnt man, dass das Kreative sich der hehren Wirtschaft beugen soll, gar muss. So gibt es im WZB eine Abteilung Kulturelle Quellen von Neuheit, die ihren Fokus hat im Potenzial kultureller Bedingungen [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2009/06/25/das-wzb-erforscht-die-wertschoepfung-im-sinne-der-gegenaufklaerung-20/">Das WZB erforscht die Wertsch&#246;pfung im Sinne der Gegenaufkl&#228;rung 2.0</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_1589" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-1589" title="Wohin des Weges?" src="http://text-design-code.de/wp-content/uploads/2009/04/03cat_weg1.jpg" alt="Wohin des Weges?" width="200" height="267" /><p class="wp-caption-text">Wohin des Weges?</p></div>
<p>Das <a title="Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung" href="http://www.wzb.eu/wzb/" target="_blank">Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung</a> (WZB) kümmert sich auch um das Kreative in der Gesellschaft. aber wenn man sich die <a title="WZB-Kooperationen" href="http://www.wzb.eu/wzb/kooperation.de.htm" target="_blank">Kooperationen</a> betrachtet, dann ahnt man, dass das Kreative sich der hehren Wirtschaft beugen soll, gar muss.<br />
So gibt es im WZB eine Abteilung <a title="Kulturelle Quellen von Neuheit" href="http://www.wzb.eu/gwd/kneu/" target="_blank">Kulturelle Quellen von Neuheit</a>, die ihren Fokus hat im</p>
<blockquote><p>Potenzial kultureller Bedingungen für die wirtschaftliche Wertschöpfung und für gesellschaftlichen Wohlstand. Dabei wird Kultur auf unterschiedliche Weise konkretisiert: als urbane Kultur, Gemeinschaftskultur und Kunstkultur.</p></blockquote>
<p>Ein Bereich der Forschung nennt sich <a title="Künstlerische Interventionen und Inventionen" href="http://www.wzb.eu/gwd/kneu/interventions_and_inventions.de.htm" target="_blank">Künstlerische Interventionen und Inventionen</a> und deren Projekte untersuchen einerseits wie sich  künstlerische Interventionen auf Organisationen auswirken und andererseits die Wechselwirkungen zwischen künstlerischen Inventionen und wirtschaftlicher Wertschöpfung.<span id="more-1886"></span></p>
<blockquote><p>Das Projekt „Co-Evolution von Wirtschaft und Kunst“ entwickelt Antworten auf diese Fragen, indem es spezielle Fälle der Interdependenz am Beispiel von sechs unterschiedlichen Studien zu visueller Kunst und Wirtschaft vom 15. Jahrhundert bis heute untersucht. Die Fallstudien demonstrieren, wie künstlerische Ereignisse und Artefakte sich auf wirtschaftliche Aktivitäten auswirken und wie sich ökonomische Sachverhalte umgekehrt in Kunstformen niederschlagen.</p></blockquote>
<p>Ich frage mich, warum erst ausgehend vom 15.Jahrhundert die Wechselwirkung zwischen Kunst und Wirtschaft untersucht wird? War es zu mühselig, tiefer in der Geschichte zu graben? Oder scheint man eine bestimmte Kunstauffassung als den Stein der Weisen verkaufen zu wollen?</p>
<p>Das 15.Jahrhundert in der Kunst bedeutet nämlich nichts anderes als das Aufkommen des Künstlers an und für sich, der Geniebegriff tauchte auf und der Künstler verwandelte sich vom Kunsthandwerker zum bewunderten Künstler. Albrecht Dürer und Leonardo DaVinci sind Beispiele. Und es gab um Plagiate die ersten Urheber- und Verwerterrechtsdebatten und -prozesse, die nannte man damals natürlich nicht so. Wer mehr erfahren will, sollte in Wikipedia die <a title="Geschichte des Urheberrechts" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_des_Urheberrechts" target="_blank">Geschichte des Urheberrechts</a> lesen. Übrigens verbreiteten sich die Ideen der <a title="Zeitalter der Aufklärung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitalter_der_Aufklärung" target="_blank">Aufklärung</a> zu einem großen Teil durch Raubdrucke. Eine schöne Parallele zu heute, wenn man sich weltweit die Debatten um Commons, Open Source, Patente, Lizenzen, Urheberrecht, Verwerterrechte, Netzneutralität, Basisdemokratie, Zensur und um den freien Zugang aller Menschen zu Wissen und Bildung betrachtet.</p>
<p>Wenn ich es sehr überspitzt auf einen Punkt bringen will, dann erscheint mir das als ein Projekt der <a title="Gegenaufklärung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gegenaufklärung" target="_blank">Gegenaufklärung</a>:<br />
<strong>Es geht hier nicht um Kunst, sondern um Verwertung und Ausbeutung der künstlerischen Kreativität seitens der Wirtschaft.</strong><br />
Und ganz im  Sinne Kants habe nicht nur ich hoffentlich den Mut, mich meines eigenen Verstandes zu bedienen. <strong>Sapere aude!</strong></p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2009/06/25/das-wzb-erforscht-die-wertschoepfung-im-sinne-der-gegenaufklaerung-20/">Das WZB erforscht die Wertsch&#246;pfung im Sinne der Gegenaufkl&#228;rung 2.0</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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		<title>Mein Dusel mit Dussel</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 21:03:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zur Zeit lese oder höre ich]]></category>
		<category><![CDATA[Befreiungstheologie]]></category>
		<category><![CDATA[Enrique Dussel]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Jahrelang suchte ich es und nun bekam ich es von einer guten Bekannten mitgebracht. Danke, ich habe mich sehr gefreut. Die Rede ist vom leider vergriffenen Buch des argentinischen Philosophen, Historikers und Theologen Enrique Dussel: Von der Erfindung Amerikas zur Entdeckung des Anderen. Ein Projekt der Transmoderne. Es enthält Dussels Frankfurter Vorlesungen von 1992 und [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2008/11/19/mein-dusel-mit-dussel/">Mein Dusel mit Dussel</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Jahrelang suchte ich es und nun bekam ich es von einer guten Bekannten mitgebracht. Danke, ich habe mich sehr gefreut. Die Rede ist vom leider vergriffenen Buch des argentinischen Philosophen, Historikers und Theologen <a title="Enrique Dussel - Homepage" href="http://www.enriquedussel.org/" target="_blank">Enrique Dussel</a>: <em>Von der Erfindung Amerikas zur Entdeckung des Anderen. Ein Projekt der Transmoderne</em>. Es enthält Dussels Frankfurter Vorlesungen von 1992 und erschien ein Jahr später im Patmos Verlag.</p>
<p>Dussel stellt hier seine Gedanken sehr ausführlich da, allerdings sollten Leser um die Geschichte Lateinamerikas, der Europas um 1500 und später wissen und auch mit Hegel und seinen Kumpels etwas anfangen. Ansonsten könnte zu schnell die geistige Flinte ins Korn geworfen werden und das wäre schade.<br />
Ich zitiere mal den Text auf der Rückseite:</p>
<blockquote><p>Enrique Dussel, der für seine eigenwillige, höchst anregende Weise, Theologie zu machen, bekannt ist, treibt hier Geschichtsanalyse in systematischer Absicht. Seine These: Die Europäer haben Amerika gar nicht wirklich ent-deckt, sie haben es vielmehr erfunden. Seine Andersheit, Fremdheit und Eigenheit haben sie ver-deckt, weil sie nur ihr Eigeninteresse im Auge hatten und das Andere und die Anderen nur als Spiegel ihrer selbst betrachteten. So hat die Moderne &#8211; als deren Beginn gewöhnlich die &#8220;Entdeckung&#8221; des Kolumbus gilt &#8211; gleich zu Anfang ihre Unschuld verloren. Zukunftsweisend kann darum heute nur das Projekt einer Transmoderne &#8211; nicht Postmoderne &#8211; sein, in dem Menschen, Völker und Erdteile im Fremden das wirklich Andere in seiner Autonomie, seinen Wert und seiner Würde entdecken.</p></blockquote>
<p>Ich habe es zunächst überflogen, aber auch nach 15 Jahren ist dieses Buch ein Meilenstein in der Auseinandersetzung mit der Welt seit 1500 und vor allem heute empfinde ich es als aktuell. Denn wieder einmal mehr stellen sich Täter als Opfer dar, verbiegen die Sprache und geben ihren Opfern die Schuld.<br />
Interessanter Aspekt: Die Diskussion über die Menschenrechte ist so alt wie die <em>Erfindung Amerikas</em>. Es ist schon erschreckend, dass Europa, die westliche Welt, seit über 500 Jahren nachweislich auf der Stelle tritt und anscheinend bisher es nur zuwege brachte, die Methoden der (Selbst)lüge gegenüber sich und Anderen zu verfeinern.</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2008/11/19/mein-dusel-mit-dussel/">Mein Dusel mit Dussel</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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		<title>Der B&#252;cherklau-Fluch</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 10:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Süddeutsche zitiert in dem Artikel Trendscout Taschenbuch den über dem Ausgang der Bibliothek des Klosters San Pedro in Barcelona seit dem 16. Jahrhundert stehenden Fluch: Wer Bücher stiehlt, in dessen Hand soll sich das Buch in eine reißende Schlange verwandeln. Laut schreiend soll er um Gnade winseln, und seine Qualen sollen nicht gelindert werden, [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2008/03/13/der-buecherklau-fluch/">Der B&#252;cherklau-Fluch</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <em>Süddeutsche</em> zitiert in dem Artikel <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/430/162976/" title="Trendscout Taschenbuch" target="_blank">Trendscout Taschenbuch</a> den über dem Ausgang der Bibliothek des Klosters <em>San Pedro</em> in Barcelona seit dem 16. Jahrhundert stehenden Fluch:</p>
<blockquote><p>Wer Bücher stiehlt, in dessen Hand soll sich das Buch in eine reißende Schlange verwandeln. Laut schreiend soll er um Gnade winseln, und seine Qualen sollen nicht gelindert werden, bis er in Verwesung übergeht. Mögen Bücherwürmer seine Eingeweide essen, und wenn er endlich zu seiner letzten Strafe geht, mögen die Flammen der Hölle ihn auf ewig verschlingen.</p></blockquote>
<p><a href="http://text-design-code.de/2008/03/13/der-buecherklau-fluch/">Der B&#252;cherklau-Fluch</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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		<title>Howard Zinn &#252;ber die Aufgabe der denkenden Menschen</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Dec 2007 23:03:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zur Zeit lese oder höre ich]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Nationen sind keine Gemeinschaften und waren es noch nie. Die Geschichte jedes Landes, die uns als Geschichte einer Familie präsentiert wird, verbirgt bittere Interessenkonflikte (die manchmal ausbrechen, meistens aber unterdrückt werden) zwischen Eroberern und Eroberten, Herren und Sklaven, Kapitalisten und Arbeitern, rassisch oder sexuell Dominierten und Dominierenden. Und in einer solchen Welt der Konflikte, einer [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2007/12/19/howard_zinn_uber_die_aufgabe_der_denkend/">Howard Zinn &#252;ber die Aufgabe der denkenden Menschen</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nationen sind keine Gemeinschaften und waren es noch nie. Die Geschichte jedes Landes, die uns als Geschichte einer Familie präsentiert wird, verbirgt bittere Interessenkonflikte (die manchmal ausbrechen, meistens aber unterdrückt werden) zwischen Eroberern und Eroberten, Herren und Sklaven, Kapitalisten und Arbeitern, rassisch oder sexuell Dominierten und Dominierenden. Und in einer solchen Welt der Konflikte, einer Welt von Opfern und Henkern, ist es, wie Albert Camus gesagt hat, die Aufgabe der denkenden Menschen, nicht auf der Seite der Henker zu stehen.<br />
<small>Howard Zinn</small></p></blockquote>
<p>Mehr bei <a href="http://waltpolitik.powerbone.de/herstory/ge_hzinn.htm">Radio Darmstadt</a> oder im deutschsprachigen <a href="http://casualfriday.typepad.com/zinn/">Weblog</a> über den Autor der <em>Geschichte des amerikanischen Volkes</em>. Zinns Geschichte passt gut zur <a href="http://www.kulturblog.de/privat_index.php/2007/11/11/wolfgang_reinhard_geschichte_der_staatsg">Geschichte der Staatsgewalt</a>.</p>
<blockquote><p>Der Ausdruck ‚gerechter Krieg’ ist in sich widersprüchlich. Krieg ist an sich ungerecht, und die große Herausforderung unsere Zeit ist, mit dem Bösen, der Tyrannei und der Unterdrückung zurecht zu kommen, ohne eine große Anzahl von Menschen zu töten.<br />
<small>Howard Zinn</small></p></blockquote>
<p>Howard Zinn in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Howard_Zinn">Wikipedia</a> und beim Verlag <a href="http://www.schwarzerfreitag.com">Schwarzer Freitag</a>.</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2007/12/19/howard_zinn_uber_die_aufgabe_der_denkend/">Howard Zinn &#252;ber die Aufgabe der denkenden Menschen</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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		<title>Wolfgang Reinhard: Geschichte der Staatsgewalt</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Nov 2007 13:27:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zur Zeit lese oder höre ich]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsgewalt]]></category>

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		<description><![CDATA[Dicke Schwarte, ich gestehe es, aber Reinhards Geschichte der Staatsgewalt lohnt sich wirklich. Er zeigt auf, wie sich die Staatsgewalt aufgebaut hat und worauf sie basiert. Wolfgang Reinhard entmystifiziert nicht ohne Humor Staat, Nation, Nationalismus und noch diverse andere Kleinigkeiten, zeigt Schwachstellen und mögliche Gefahren des westlichen Staatsmodells auf. Rezensionen beim Perlentaucher Geschichte der Staatsgewalt [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2007/11/11/wolfgang_reinhard_geschichte_der_staatsg/">Wolfgang Reinhard: Geschichte der Staatsgewalt</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dicke Schwarte, ich gestehe es, aber Reinhards <strong>Geschichte der Staatsgewalt</strong> lohnt sich wirklich. Er zeigt auf, wie sich die Staatsgewalt aufgebaut hat und worauf sie basiert. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Reinhard">Wolfgang Reinhard</a> entmystifiziert nicht ohne Humor Staat, Nation, Nationalismus und noch diverse andere <em>Kleinigkeiten</em>, zeigt Schwachstellen und mögliche Gefahren des westlichen Staatsmodells auf.</p>
<p>Rezensionen beim <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/119.html">Perlentaucher</a></p>
<p><strong>Geschichte der Staatsgewalt</strong><br />
Wolfgang Reinhard<br />
Taschenbuch &#8211; 631 Seiten &#8211; C.H.Beck; Auflage: 3., Aufl. (März 2001)<br />
ISBN-13: 978-3406474422 &#8211; 29,90 Euro</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2007/11/11/wolfgang_reinhard_geschichte_der_staatsg/">Wolfgang Reinhard: Geschichte der Staatsgewalt</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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		<title>60 Jahre SPIEGEL oder wie aus Hitlerjungen Redakteure wurden</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Jan 2007 07:56:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Der Spiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Leo Brawand war 41 Jahre selbst beim SPIEGEL und veröffentlichte das Buch Der Spiegel« &#8211; ein Besatzungskind. In der Netzeitung geht Mainhardt Graf von Nayhauß der Frage nach, warum der SPIEGEL bisher weder einen Textauszug noch eine Rezension zu dem Buch brachte. Nayhauß bietet zwei mögliche Erklärungen hierfür: Der SPIEGEL war keine Erfindung seines Herausgebers [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2007/01/04/60_jahre_spiegel_oder_wie_aus_hitlerjung/">60 Jahre SPIEGEL oder wie aus Hitlerjungen Redakteure wurden</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leo Brawand war 41 Jahre selbst beim SPIEGEL und veröffentlichte das Buch <a href="http://eva.juni.com/eva/details.php/p_id/461" target="_blank">Der Spiegel« &#8211; ein Besatzungskind</a>. In der <a href="http://www.netzeitung.de/deutschland/kolumne/486145.html" title="Wie aus Hitlerjungen Redakteure wurden" target="_blank">Netzeitung</a> geht Mainhardt Graf von Nayhauß der Frage nach, warum der SPIEGEL bisher weder einen Textauszug noch eine Rezension zu dem Buch brachte.<br />
Nayhauß bietet zwei mögliche Erklärungen hierfür:</p>
<ul>
<li>Der SPIEGEL war keine Erfindung seines Herausgebers Rudolf Augstein.</li>
<li>Im Buch werden die ehemaligen HJ-Dienstgrade des Gründungsteams aufgezählt.</li>
</ul>
<blockquote><p>Schwerwiegender unter heutigen Gesichtspunkten ist Brawands Feststellung: «Allerdings stoßen einige Jahre später auch vier Männer zur Redaktion, deren Vorgeschichte nicht so einfach in die Schublade der Entnazifizierung passt.» Unter anderen zwei ehemalige Hauptsturmführer des Sicherheitsdienstes (SD) im Reichssicherheitshauptamt, das dem SS-Reichsführer Heinrich Himmler unterstand. Einer brachte es beim «Spiegel» zum Ressortleiter für Ausland und Internationales, der andere sogar zum stellvertretenden Chefredakteur.<br />
<small>Quelle: Netzeitung, <a href="http://www.netzeitung.de/deutschland/kolumne/486145.html" title="Wie aus Hitlerjungen Redakteure wurden" target="_blank">Wie aus Hitlerjungen Redakteure wurden</a>, 02.01.2007</small></p></blockquote>
<p>Vermutlich hat fast jedes deutsche Medium ähnliche Leichen im Keller seiner Geschichte.</p>
<p><strong>Buchtipp:</strong><br />
<em><strong>Der Spiegel &#8211; ein Besatzungskind </strong></em><br />
Oder: Wie die Pressefreiheit nach Deutschland kam (Broschiert)<br />
Leo Brawand<br />
Broschiert &#8211; 230 Seiten &#8211; Europäische Verlagsanstalt &#8211; 11/2006<br />
ISBN-13: 978-3434506041 &#8211; 19,90 Euro</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2007/01/04/60_jahre_spiegel_oder_wie_aus_hitlerjung/">60 Jahre SPIEGEL oder wie aus Hitlerjungen Redakteure wurden</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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		<title>Die einsame Masse</title>
		<link>http://text-design-code.de/2006/12/08/die_einsame_masse/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Dec 2006 18:24:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zur Zeit lese oder höre ich]]></category>
		<category><![CDATA[Faschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[III.Reich]]></category>
		<category><![CDATA[Masse]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen fiel mir ein Buch in die Hände: David Riesman „Die einsame Masse“. Es erschien 1950 in den USA und 1958 in Deutschland. Es ist eines der wenigen Bücher, die sich mit dem Begriff Masse auseinandersetzen. Zwei andere bekannte Bücher sind Jose Ortega y Gasset Der Aufstand der Massen und Elias Canetti Masse [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2006/12/08/die_einsame_masse/">Die einsame Masse</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Tagen fiel mir ein Buch in die Hände: David Riesman „Die einsame Masse“. Es erschien 1950 in den USA und 1958 in Deutschland. Es ist eines der wenigen Bücher, die sich mit dem Begriff Masse auseinandersetzen. Zwei andere bekannte Bücher sind Jose Ortega y Gasset <em>Der Aufstand der Massen</em> und Elias Canetti <em>Masse und Macht</em>. Was mich an Riesman faszinierte, war seine Analyse der Menschentypen, die er mit den drei Bevökerungszuständen verband, die er wiederum drei Gesellschaftsformen zuordnet. Riesman geht hierbei von drei Zuständen aus:</p>
<ul>
<li>hoher Bevölkerungsumsatz (vorindustrielle Gesellschaftsform) </li>
<li>Bevölkerungsvermehrung (Bevölkerungswelle) (beginnende industrielle Gesellschaftsform) </li>
<li>Bevölkerungsschrumpfung (industrielle Gesellschaftsform)</li>
</ul>
<p>Analog ordnete er drei Typen von Charakteren den einzelnen Bevökerungszuständen zu:</p>
<ul>
<li>traditions-geleitet = hoher Bevölkerungsumsatz</li>
<li>innen-geleitet = Bevölkerungswelle </li>
<li>außen-geleitet = Bevölkerungsschrumpfung</li>
</ul>
<p>Ich habe hier seine Idealcharaktere beschrieben. Er selbst weist ständig darauf hin, dass es diese Idealcharaktere nicht gäbe, sondern dass jeder Mensch ein &#8220;Cocktail&#8221; davon sei. So geht er davon aus, dass durchaus aus dem außen-geleiteten Menschen der autonome Mensch am Entstehen ist, dem es gelänge zu differenzieren:</p>
<blockquote><p>Die Idee, daß die Menschen frei und gleich geschaffen sind, ist wahr und zugleich irreführend: die Menschen sind verschieden geschaffen und sie verlieren ihre soziale Freiheit und ihre individuelle Autonomie, wenn sie versuchen, einander gleich zu werden.<br />
<small>Quelle: David Riesman, Die einsame Masse, 1972, S.320</small></p></blockquote>
<p>Kritisch rezipiert ist Riesmans Buch vor allem lesenswert, weil er schon Ende der Vierziger die Entwicklung in den Industriestaaten vorhersah und anmahnte, sich um diejenigen zu kümmern, ihnen Chancen zu bieten, die durch die fortschreitende Automatisierung ihre Arbeit verlören. Er warnte auch vor der eventuell eintretenden Situation, dass sich Entrüstete, so nennt er Moralisten, mit politisch Gleichgültigen verbänden.</p>
<blockquote><p>Wenn es daher den Entrüsteten zu irgendeinem Zeitpunkt gelingen sollte, sich mit den Gleichgültigen zu verbinden, so kann das zu einem erheblichen Machtzuwachs der Entrüsteten führen. Im Innern kann die Entrüstung aus dem Reservoir an Nationalismus und Fremdenhaß der unteren Schichten schöpfen. In den äußeren Beziehungen kann die Empörung auf eine Gegenempörung stoßen, und die Übereinstimmung der Entrüsteten mit den zeitweilig aufgerüttelten Gleichgültigen könnte scheinbar vollendete Tatsachen für die Toleranten schaffen. Im Unterschied zu denen, die tolerant aus innen-geleiteten Grundsätzen sind, haben die toleranten Informationssammler aber gelernt, eine vollendete Tatsache als solche anzuerkennen und sich ihr nicht zu widersetzen.<br />
<small>Quelle: David Riesman, Die einsame Masse, 1972, S.217f.</small></p></blockquote>
<p>Er warnt hier praktisch vor einem tolerierten bzw. zugelassenem Faschismus, der innerhalb der USA trotz Demokratie sich entwickeln könnte. Angesichts der derzeitigen weltpolitischen Situation kann seine damalige Analyse, die sich aus den Erfahrungen des II.Weltkrieges und des Nazionalsozialismus speiste, als geradezu hellsichtig für das beginnende 21.Jahrhundert gesehen werden. Als ob Geschichte den Zwang hätte sich zu wiederholen, wenn auch zunächst in einem anderen Land, wo man es zunächst nicht für möglich hielte.</p>
<p><em>Anmerkung:</em> Informationssammler sind eine andere Bezeichnung Riesmans für außen-geleitete Menschen.</p>
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		<title>Robert Kurz: Schwarzbuch Kapitalismus</title>
		<link>http://text-design-code.de/2005/05/05/robert_kurz_schwarzbuch_kapitalismus_1/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2005 21:14:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zur Zeit lese oder höre ich]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Zitat aus dem Epilog von Robert Kurz Schwarzbuch Kapitalismus: Die Linke muß begreifen, daß sie nicht etwa »zu radikal«, sondern im Gegenteil niemals radikal genug war. Nicht eine stärkere Anpassung an das ökonomische Gesetz des Kapitalismus ist das Gebot der Stunde, sondern im Gegenteil der vollständige Bruch mit diesem Gesetz. Die Linke muß ihre [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2005/05/05/robert_kurz_schwarzbuch_kapitalismus_1/">Robert Kurz: Schwarzbuch Kapitalismus</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Zitat aus dem Epilog von Robert Kurz <strong>Schwarzbuch Kapitalismus</strong>:</p>
<blockquote><p>Die Linke muß begreifen, daß sie nicht etwa »zu radikal«, sondern im Gegenteil niemals radikal genug war. Nicht eine stärkere Anpassung an das ökonomische Gesetz des Kapitalismus ist das Gebot der Stunde, sondern im Gegenteil der vollständige Bruch mit diesem Gesetz. Die Linke muß ihre eigene Geschichte kritisieren, ihre eigene apriorische Verbundenheit mit der bürgerlichen Welt aufdecken und sich davon lösen. Nur dann waren die systemimmanenten Kämpfe der letzten hundert Jahre nicht umsonst, mit denen die Linke dem Kapitalismus stets nur vorübergehend ein niemals genügendes Minimum an sozialen Gratifikationen und eine Begrenzung der schlimmsten Zumutungen abgetrotzt hat, wenn diese Linke am definitiven Ende der kapitalistischen Geschichte den Mut findet, aus dem eisernen Käfig von »Marktwirtschaft und Demokratie« auszubrechen.</p></blockquote>
<p>Ein empfehlenswertes, faktenreiches und gut geschriebenes Buch, in dem Robert Kurz schonungslos und offen den vorherrschenden Kapitalismus und die daraus entstandenen Probleme analysiert und kritisiert. Trotzdem bietet das <strong>Schwarzbuch Kapitalismus</strong> Lösungsansätze, die so paradox sie zunächst scheinen mögen, einen Ausweg bieten. Wer den Kapitalismus wirklich kritisieren möchte und zwar mit Verstand, der sollte es kritisch reflektierend lesen und weiterempfehlen, wie ich das gerade tue. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Schwarzbuch Kapitalismus</strong><br />
Robert Kurz<br />
TB &#8211; Ullstein Tb &#8211; 2001<br />
ISBN: 3548363083 &#8211; 12,95 Euro</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2005/05/05/robert_kurz_schwarzbuch_kapitalismus_1/">Robert Kurz: Schwarzbuch Kapitalismus</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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		<title>G&#246;tz Aly: Hitlers Volksstaat</title>
		<link>http://text-design-code.de/2005/04/14/gotz_aly_hitlers_volksstaat/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Apr 2005 08:34:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zur Zeit lese oder höre ich]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[III.Reich]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[In Hitlers Volksstaat vertritt Götz Aly die These, dass Hitler Macht erhielt und an der Macht so lange bleiben konnte, weil er eine Gefälligkeitsdiktatur aufbaute. &#8220;Wes Brot ich ess, des Lied ich sing&#8221; galt also auch für das deutsche Volk &#8211; von wenigen Ausnahmen mal abgesehen. Er hält den Antisemitismus nicht für den Auslöser, sondern [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2005/04/14/gotz_aly_hitlers_volksstaat/">G&#246;tz Aly: Hitlers Volksstaat</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In <a href="http://www.fischerverlage.de/sixcms/detail.php?template=fv_wide_wrapper&amp;_content_template=buch_detail&amp;_navi_area=fv_home&amp;_navi_item=03.00.00.00&amp;id=221531" target="_extern">Hitlers Volksstaat</a> vertritt Götz Aly die These, dass Hitler Macht erhielt und an der Macht so lange bleiben konnte, weil er eine Gefälligkeitsdiktatur aufbaute. &#8220;Wes Brot ich ess, des Lied ich sing&#8221; galt also auch für das deutsche Volk &#8211; von wenigen Ausnahmen mal abgesehen. Er hält den Antisemitismus nicht für den Auslöser, sondern eher für eine pseudorationale Begründung, die die wahren Ursachen wie Massenraubmorde verschleierte.</p>
<p>Seine These ist stimmig, denn nicht nur Konzerne haben durch Enteignungen oder Zwangsarbeit profitiert, sondern ob der Soldat an der Front, der einfache Bürger oder der gemeine Bauer &#8211; alle haben sie ihr Schäflein ins Trockene gebracht oder sich zumindest bemüht, Vorteile zu erhaschen.</p>
<p>Götz Aly spricht hier öffentlich aus, was in vielen Familiengeschichten eher ein blinder Fleck oder ein offenes, aber verschwiegenes Geheimnis ist: <strong>Unser Wohlstand basiert auf Korruption und Raub.</strong></p>
<p>Dieses Buch bringt Licht in eine dunkle Vergangenheit und kann helfen, dass die Anfälligkeit für Korruption und &#8220;legalisierter&#8221; Aneignung sinkt. Es macht uns bewusst, dass viele profitierten &#8211; ohne Skrupel und trotz besserem Wissen. Dies aufzudecken haben übrigens viele Heimatforscher vor Ort seit Jahrzehnten versäumt. Der Holocaust wird eingeräumt, aber die &#8220;kleinen&#8221; Profiteure ignoriert und nicht ans Licht gezerrt. Insofern scheiterte bisher die Aufklärung über das Dritte Reich, dank Aly ist hier der publizistische Anfang gemacht worden.</p>
<p><strong>Buchzitat:</strong><br />
<i>Wer von den Vorteilen für die Millionen einfacher Deutscher nicht reden will, der sollte vom Nationalsozialismus und vom Holocaust schweigen.</i></p>
<p>Götz Aly in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%B6tz_Aly" target="_extern">Wikipedia</a></p>
<p>Die ZEIT vom 10.03.2005:<br />
Volker Ullrich: <a href="http://www.zeit.de/2005/11/P-Aly" target="_extern">Hitlers zufriedene Räuber</a><br />
Ein Buch, das einen neuen Blick auf die Nazizeit wirft: Götz Aly deutet den Holocaust als größten Massenraubmord der Geschichte</p>
<p>Die ZEIT vom 06.04.2005 zur Debatte:<br />
<a href="http://www.zeit.de/2005/15/Erwiderung_Wehler" target="_extern">Wie die Nazis ihr Volk kauften </a><br />
Warum standen so viele Deutsche treu zu Hitler? Weil sie von seinen mörderischen Raubzügen profitierten. Diese These des Historikers Götz Aly hat eine heftige Debatte entfacht. Hier antwortet Aly seinen Kritikern</p>
<p>Die WELT vom 10.03.2005: Interview mit Götz Aly<br />
<a href="http://www.welt.de/data/2005/03/10/608435.html" target="_extern">Hitlers Volksstaat war eine Gefälligkeitsdiktatur</a><br />
Verbrechen und Sozialstaat: Der Berliner Historiker Götz Aly zeigt, warum die Deutschen ihrem Führer bis zum bitteren Ende folgten</p>
<p>Netzeitung-Interview mit Götz Aly vom 17.03.2005: <a href="http://www.netzeitung.de/voiceofgermany/hitlersvolksstaat/329951.html" target="_extern">Hitlers Gefälligkeitsdiktatur</a></p>
<p>Essay von Götz Aly: <a href="http://perlentaucher.de/artikel/395.html" target="_extern">Hitlers Volksstaat</a><br />
Anmerkungen zum Klassencharakter des Nationalsozialismus:<br />
Rede zur Verleihung des Heinrich-Mann-Preises der Akademie der Künste 2002</p>
<p><strong>Hitlers Volksstaat</strong><br />
Götz Aly<br />
Gebunden &#8211; Fischer (S.), Frankfurt &#8211; 04/2005<br />
ISBN: 3100004205 &#8211; 22,90 Euro</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2005/04/14/gotz_aly_hitlers_volksstaat/">G&#246;tz Aly: Hitlers Volksstaat</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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