Deutsche Bank und die US-Immobilienkrise – es bleibt spannend
Heute kam die Meldung, dass die Deutsche Bank etwa Kredite in Höhe von 20 Milliarden Dollar verkaufen möchte. Zudem scheint sie zuvor der IKB-Bank schon faule Kredite vererbt zu haben.
Die Deutsche Bank hatte der IKB die zweifelhaften Subprime-Papiere auch dann noch verkauft, als sie selbst schon mit deren Wertverfall rechnete.
Was aber noch zu wenige wissen, steht in der NZZ über die Zwangsversteigerungen im doch recht wohlhabenden Connecticut:
Aus den Akten beim Bezirksgericht New London geht hervor, dass UBS und Credit Suisse derzeit in Connecticut je 20 Zwangsvollstreckungen betreiben, die Deutsche Bank deren 900.
Das dürfte ein Milliardenloch geben und erklärt auch Ackermanns sozialistische Rufe nach dem Staat im März. Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.
Nachschlag:
Buffalo will verantwortliche Banken verklagen, darunter Citibank, ABN Amro und die Deutsche Bank. Mehr unter Hypothekenkrise schafft Geisterstädte
