Chris Harrison visualisiert Internet, Wikipedia und die digitale Kluft
Mit seinen aus 89.344 Verbindungsknoten bestehenden Diagrammen zeigt Chris Harrison, Doktorand des Carnegie Mellon University’s Human-Computer Interaction Institute in Pittsburgh, USA, die Struktur des Internets. Die zugrunde liegenden Daten stammten vom Dimes Project, das sich mit der Topografie und Entwicklung des Internets beschäftigt.
It is immediately obvious, for example, that North America and Europe are considerably more connected than Africa or South America. However, it is important to note that this only reflects density of connections, and not usage – hundreds of people may utilize a single connection in an internet cafe, often the only form of connectivity people have access to in developing nations.
Die Internetvisualisierungen zeigen auch den Digital Divide (Digitale Kluft) weltweit.
Der Begriff Digitale Kluft (engl. digital gap), auch Digitale Spaltung (engl. digital divide) genannt, taucht seit Mitte der 90er-Jahre in der öffentlichen Diskussion auf. Dabei handelt es sich um eine Aktualisierung der Hypothese einer Wissenskluft.
Der Begriff steht für die These bzw. Befürchtung,
- dass die Chancen auf den Zugang zum Internet und anderen (digitalen) Informations- und Kommunikationstechniken ungleich verteilt und stark von sozialen Faktoren abhängig sind und
- dass diese Chancenunterschiede ihrerseits gesellschaftliche Auswirkungen haben, mit anderen Worten: Wer Zugang zu modernen Kommunikationstechniken hat, hat bessere soziale und wirtschaftliche Entwicklungschancen.
Interessant sind auch die anderen Visualisierungsprojekte Chris Harrisons.
