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	<title>Text &#124; Design &#124; Code &#187; Autoren</title>
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	<description>Menschen unternehmen Kultur</description>
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		<title>Belletristische Notlage</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 22:02:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich lese, ich schreibe, ich lese, ich schreibe. Aber es ist kein Roman. Ich bin umgeben von Bergen Fachliteratur. Leicht übertrieben, aber den Kern trifft‘s. Deshalb auch der Titel Belletristische Notlage und an dieser wird sich die nächsten hundert Tage kaum was ändern. Es sei denn, mir läuft der Roman über den Weg, ohne den [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2009/07/07/belletristische-notlage/">Belletristische Notlage</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
<h4>Lesenswertes</h4><ol>
<li><a href='http://text-design-code.de/2010/06/23/stieg-larsson-und-seine-millenium-trilogie/' rel='bookmark' title='Stieg Larsson und seine Millenium-Trilogie'>Stieg Larsson und seine Millenium-Trilogie</a> <small>Nach so viel Fachliteratur war mal wieder ein Roman fällig. Daraus wurden dann gleich drei. Die letzten Tage habe ich die Romane Verblendung, Verdammnis und...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2010/04/18/vormittags-auf-der-wiese/' rel='bookmark' title='Vormittags auf der Wiese'>Vormittags auf der Wiese</a> <small>In gut drei Wochen wird Saladin 13 Jahre alt. In Hundejahren ist er dann angesichts seiner Größe, Rasse und seinem Gewicht etwa 130. Schnell ist...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2009/07/12/geschichte_der_indianer/' rel='bookmark' title='Die Geschichte der Indianer'>Die Geschichte der Indianer</a> <small>Antje Baumann erzählt seit 1998 die Geschichte der Indianer auf Indianer-Welt. Anscheinend ist aber leider seit 2005 nichts Neues mehr hinzugekommen. Dennoch lohnt sich allein...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1903" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://text-design-code.de/index.php/2009/07/07/belletristische-notlage/2345_buch/" rel="attachment wp-att-1903"><img src="http://text-design-code.de/wp-content/uploads/2009/07/2345_buch1.jpg" alt="Zweitbuch" title="Zweitbuch" width="240" height="141" class="size-full wp-image-1903" /></a><p class="wp-caption-text">Zweitbuch</p></div>Ich lese, ich schreibe, ich lese, ich schreibe. Aber es ist kein Roman. Ich bin umgeben von Bergen Fachliteratur. Leicht übertrieben, aber den Kern trifft‘s. Deshalb auch der Titel <em>Belletristische Notlage</em> und an dieser wird sich die nächsten hundert Tage kaum was ändern. Es sei denn, mir läuft der Roman über den Weg, ohne den ich verhungerte. Und wenn, dann wird es kaum ein deutscher Roman sein.<br />
Deutschland ist jenseits der Klassiker romanlos geworden.</p>
<p>Kein einziger deutscher Roman der letzten zwanzig Jahre verführte mich zum erneuten Lesen. Keine tiefe Erotik der aneinandergereihten Sätze, die zum Selberdenken lockte. Die Romane der letzten Jahre kommen mir vor wie Fastfood. Lesen, zwar satt hinterher, aber kein Tanz der Sinne trotz verheißungsvoller Titel und Klappentexte. Die Romane waren eher wie bröckelndes Makeup am nächsten Morgen. Entsetzen über das, womit man seine Nacht verbracht hatte. Der Nachgeschmack vergrault die letzten hoffnungsvollen Gedanken, es könnte doch den Roman geben, der wieder selberdenkende Leser hinterlässt anstatt resignierende.</p>
<p>Woran liegt‘s? Sind den Romanciers die Buchstaben, die Sätze, die Geschichten abhanden gekommen? Wurde ihnen der Stoff geklaut, aus denen Romane gewoben werden? Was ist passiert?</p>
<p>Vielleicht ist es ganz einfach zu erklären: Aus ökonomischen Gründen werden gute Romane nicht mehr verlegt. Denn sie stehen den Zweit-, Dritt-, Viert- und Fünftbüchern im Weg, da ein guter Roman mehr als einmal gelesen wird.</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2009/07/07/belletristische-notlage/">Belletristische Notlage</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
<h4>Lesenswertes</h4><ol>
<li><a href='http://text-design-code.de/2010/06/23/stieg-larsson-und-seine-millenium-trilogie/' rel='bookmark' title='Stieg Larsson und seine Millenium-Trilogie'>Stieg Larsson und seine Millenium-Trilogie</a> <small>Nach so viel Fachliteratur war mal wieder ein Roman fällig. Daraus wurden dann gleich drei. Die letzten Tage habe ich die Romane Verblendung, Verdammnis und...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2010/04/18/vormittags-auf-der-wiese/' rel='bookmark' title='Vormittags auf der Wiese'>Vormittags auf der Wiese</a> <small>In gut drei Wochen wird Saladin 13 Jahre alt. In Hundejahren ist er dann angesichts seiner Größe, Rasse und seinem Gewicht etwa 130. Schnell ist...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2009/07/12/geschichte_der_indianer/' rel='bookmark' title='Die Geschichte der Indianer'>Die Geschichte der Indianer</a> <small>Antje Baumann erzählt seit 1998 die Geschichte der Indianer auf Indianer-Welt. Anscheinend ist aber leider seit 2005 nichts Neues mehr hinzugekommen. Dennoch lohnt sich allein...</small></li>
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		<title>Medien(r)evolution oder Heidelberger Appell &#8211; eine Kampagne gegen Open Access?</title>
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		<pubDate>Sat, 02 May 2009 18:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Einleitend möchte ich sagen, dass mir die Fragestellung um eine angemessene Akzeptanz in der Öffentlichkeit der Autorenrechte gegenüber Verwertern und die gerechte bzw. faire Honorierung schöpferischer Arbeit ebenso wichtig ist wie der freie Zugang zu Wissen. Darum geht es eigentlich auch bei der Debatte um den Heidelberger Appell. Übrigens denke ich, dass die wahre Urheberrechtsdebatte [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2009/05/02/medienrevolution-oder-heidelberger-appell-eine-kampagne-gegen-open-access/">Medien(r)evolution oder Heidelberger Appell &#8211; eine Kampagne gegen Open Access?</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
<h4>Lesenswertes</h4><ol>
<li><a href='http://text-design-code.de/2008/02/15/google-1984/' rel='bookmark' title='Google 1984'>Google 1984</a> <small>In FREITAG 07/2008 befasst sich Wolfgang Storz mit Google. Wenn, ja wenn Google nicht länger als dieses coole, hilfsbereite, chice Unternehmen wahrgenommen würde, sondern als...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2008/02/06/die-enteignung-der-privatsphaere/' rel='bookmark' title='Die Enteignung der Privatsph&#228;re'>Die Enteignung der Privatsph&#228;re</a> <small>In Blätter für deutsche und internationale Politik schreibt Daniel Leisegang über das Google-Imperium: Im Internet geben immer mehr Nutzer – zumeist freiwillig – ihre letzte...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2007/09/03/master-plan-about-the-power-of-google/' rel='bookmark' title='Master Plan about the Power of Google'>Master Plan about the Power of Google</a> <small>Unter masterplanthemovie.com findet sich ein kleiner Film über die Marktmacht und praktische Monopolstellung von Google. Idee und Umsetzung durch Ozan Halici &amp; Jürgen Mayer und...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1590" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img src="http://text-design-code.de/wp-content/uploads/2009/04/04cat_eule1.jpg" alt="Eulen nach Athen tragen" title="Eulen nach Athen tragen" width="200" height="150" class="size-full wp-image-1590" /><p class="wp-caption-text">Eulen nach Athen tragen</p></div>Einleitend möchte ich sagen, dass mir die Fragestellung um eine angemessene Akzeptanz in der Öffentlichkeit der Autorenrechte gegenüber Verwertern und die gerechte bzw. faire Honorierung schöpferischer Arbeit ebenso wichtig ist wie der freie Zugang zu Wissen. Darum geht es eigentlich auch bei der Debatte um den Heidelberger Appell.</p>
<p>Übrigens denke ich, dass die wahre Urheberrechtsdebatte erst anfängt, wenn man die Nutzungsrechte abtrennt und die unterschiedlichen Interessen der einzelnen Akteure wie Autor, Verleger/Verwerter und Leser im Falle des Wortes differenziert betrachtet und vor allem den <em>Verwerterlobbyismus</em> endlich so würdigt, wie es sich gehört. Ja, da haben Sie durchaus ein Quentchen Ironie gelesen. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Meiner Meinung nach haben Autor und Leser mehr gemeinsame Interessen. Der Eine will gelesen werden, will informieren, der Andere will lesen, sein Wissen erweitern. Und beiden macht es Spass. Deshalb sollte man sich fragen:</p>
<blockquote><p>Was ist dem Einzelnen, der Menschheit weltweit, national, regional ihre Kultur samt deren Akteure wert und wie haben Einzelne, also alle im Endeffekt Zugriff darauf?</p></blockquote>
<p>Mit Sicherheit sind EU-weite Internetsperren nicht der richtige Weg. Diese Nachricht bei heise ist mir zum Schluss der Recherche aufgefallen und diese EU-weit geplante Vorgehensweise schockiert mich. Das ist nicht durchdacht. Diese Meinung vertritt auch Eva Lichtenberger, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion der Grünen im EU-Parlament:</p>
<blockquote><p>Statt Filterpflicht und Internet-Sperren brauchen wir aber die Einführung neuer, auf die Internet-Welt abgestimmter Rechtsmodelle für den Schutz der Urheberrechte unter Wahrung von Grundrechten wie Schutz der Privatsphäre und Datenschutz<br />
<small><em>Quelle:</em> Heise, <a title="Weg frei für Forderung nach Internetsperren" href="http://www.heise.de/newsticker/Weg-frei-fuer-Forderung-nach-Internetsperren--/meldung/127069" target="_blank">Weg frei für Forderung nach Internetsperren</a>, 07.02.2009</small></p></blockquote>
<p><span id="more-1735"></span><br />
Durch diese Meldung sehe ich die Kipo-Sperre, technisch anders sowieso besser lösbar, plötzlich in einem anderen Licht. Denn es wäre nicht das erste Mal, dass in Deutschland in einem vorauseilenden Gehorsam gegenüber der EU ein <em>Gesetz-Versuchsballon</em> innerhalb der EU durchgesetzt wird.</p>
<p>Zum Heidelberger Appell (unverlinkt <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) nun einige Bemerkungen und Links. Man sollte mittlerweile den <em>Heidelberger Appellanten</em> ja fast danken, dass sie trotz großem Mediengetrommel so ungeschickt gegenüber der Öffentlichkeit agiert haben.<br />
Denn wer bei google (be evil <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) die Worte <em>Heidelberger Appell Kampagne Verleger</em> eingibt, kann sich mittlerweile sehr gut selbst einen Überblick über Pro und Contra verschaffen und entdeckt nebenbei auch das wahrscheinliche <em>Cui bono</em> des Heidelberger Appells. Den Fauleren bietet sich die <a title="Materialsammlung rund um den Heidelberger Appell" href="http://infobib.de/blog/2009/03/25/materialsammlung-rund-um-den-heidelberger-appell/" target="_blank">Materialsammlung rund um den Heidelberger Appell</a> bei infobib.</p>
<p><em>Dort und auch anderswo wird auch erwähnt, was die Initiatoren derzeit gerne verschweigen:</em><br />
Es werden immer mehr Unterschriften zurückgezogen, u.a. tat dies Peter Glaser noch im April. Glaser dokumentiert sein Schreiben an Reuss in seinem Blog in der Stuttgarter Zeitung: <a title="http://blog.stuttgarter-zeitung.de/?p=7650" href="http://blog.stuttgarter-zeitung.de/?p=7650" target="_blank">Heidelberger Appell: De-Appellation</a>. In einer Mail an Matthias Spielkamp erläutert er diesen Schritt kurz. Spielkamp hat diese Mail unter <a title="Peter Glaser zum Heidelberger Appell: Feudalistisch" href="http://immateriblog.de/?p=500">Peter Glaser zum “Heidelberger Appell”: Feudalistisch</a> veröffentlicht.</p>
<p>Während meiner Recherche stieß ich auf ein mir durchaus plausibles <em>Cui bono</em> der Kampagne.<br />
<strong>Was wäre, wenn der Heidelberger Appell ein Teil dieser Anfang des Jahres bekannten Kampagne wäre oder sich daran orientierte?</strong></p>
<blockquote><p>Die Agentur des PR-Beraters Eric Dezenhall &#8211; der im Nature-Artikel als &#8220;PR-Pitbull&#8221; bezeichnet wird &#8211; ist von mehreren großen Fachverlagen in den USA damit beauftragt worden, in der Öffentlichkeit Stimmung gegen die Open-Access-Bewegung und die Unterstützer eines freien Zugangs zu wissenschaftlichen Informationen zu machen. In E-Mails, die Nature zugeleitet wurden, empfiehlt Dezenhall den Verlagen, &#8220;öffentlichen Zugang mit staatlicher Zensur zu vergleichen&#8221; und &#8220;das Peer Review mit dem traditionellen Verlagsmodell gleichzusetzen&#8221;.<br />
<small><em>Quelle:</em> golem, <a title="Kampf um Open Access" href="http://www.golem.de/0702/50462.html" target="_blank">Kampf um Open Access</a>, 09.02.2009</small></p></blockquote>
<p>Dieser Verdacht ist nicht von der Hand zu weisen, denn den Wissenschaftsverlagen entgeht viel Gewinn, wenn sich das <em>Open Access-Modell</em> weltweit durchsetzt. Die Wissenschaftler wären freier in ihrer Publikationsfreiheit, kämen unproblematischer an relevante Forschungsberichte und vor allem der Zugang hierzu wäre bedeutend preiswerter.<br />
Die Verlage könnten nicht mehr feudalistisch agieren. Ähnlich begründete Glaser seine De-Appellation gegenüber Reuß. Es geht hierbei also nicht in erster Linie vermutlich um die Publikationsfreiheit, auch nicht um Peanuts, sondern einfach um Milliarden. <strong>Wer lässt sich schon gerne einen Goldesel entgehen?</strong> Deshalb vermutlich der ganze PR-Wirbel, auf den natürlich auch die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries ansprang. <em>Mal ganz unter uns: Etwas  Geistreicheres hätte ich von ihr auch nicht erwartet.</em></p>
<p><em>Für mich &#8211; hoffentlich nicht nur für mich &#8211; steht fest:</em><br />
1. <strong>Bildung muss frei zugänglich sein</strong>, das wird nicht nur den Wissenschaftlern weltweit, sondern auch gerade den &#8220;bildungsfernen Schichten&#8221; (Eupehemismus) immer schwerer gemacht. Warum mir allerdings unterstellt wird, dass ich mit dieser Forderung gleichzeitig Autoren das Honorar abspreche, bleibt wohl nicht nur mir nicht nachvollziehbar, sondern vermutlich auch dem <em>Aktionsbündnis &#8220;Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft&#8221;</em>. Diese betitelte ihre Pressemitteilung mit der Frage: <a title="Was ist uns Wissenschafts- und Publikationsfreiheit wert? Verlieren wir den Gedanken der Sozialpflichtigkeit von Wissen, verlieren wir unsere Zukunft." href="http://www.urheberrechtsbuendnis.de/pressemitteilung0109.html" target="_blank">Was ist uns Wissenschafts- und Publikationsfreiheit wert? Verlieren wir den Gedanken der Sozialpflichtigkeit von Wissen, verlieren wir unsere Zukunft.</a></p>
<p>2. <strong>Urheber müssen angemessen &#8211; jenseits des Prekären, honoriert werden ohne Buy-Out.</strong> Denn derzeit sind die Ersten in der &#8220;Produktionskette&#8221; die Schwächsten. Ein Vergleich mit den &#8220;Milchbauern&#8221; hinkt zwar, aber trifft es dennoch. Ein angemessenes Honorar zu erreichen geht mit dem heutigen Verlagssystem kaum, da es immer mehr auf Profit auf Kosten der Schwächeren ausgerichtet ist. Lausige Autoren- und Zeilenhonorare und Buy-Out-Verträge zeugen davon. Bei Zeitungsverlagen bemerken es die Leser früher oder später, sie bleiben weg, suchen sich andere Informationskanäle. Daraufhin brechen auch die Anzeigenkunden weg, wobei die den Verlagen immer wichtiger wurden/werden. Das hat sich auch nachteilig auf den Ruf, man sei die <em>vierte Gewalt im Staate</em>, ausgewirkt. Aber das ist eine andere Geschichte und läuft bei mir auch unter dem Begriff <em>wirtschaftsbedingte Zensur</em>. Politisch wird dieser manchmal dank Lobbyismus nachgeholfen.</p>
<p><em>Die erste Frage- und Aufgabenstellung lautet nach dem Augsburger Journalisten Fritz Effenberger vor allem für Autoren:</em></p>
<blockquote><p>Wie Urheber in einem ubiquitären, egalitären Distributionsmodell bezahlt werden, muss erst noch definiert werden. Ob Verlage (gleich welchen Mediums) nach Abschluss der digitalen Revolution noch eine Rolle spielen werden, lässt sich heute […] Trotz erheblicher Umsätze mit dem Verbreitungsmedium Internet durch Telekommunikationsunternehmen sind Urheber hier von Vergütung ausgeschlossen. Eine gesetzliche Regelung würde privatwirtschaftliche Anstrengungen wie die oben erwähnte Aktion der Suchmaschine Google ersetzen und die Urheber aus ihrer Verunsicherung angesichts der heutigen technischen Revolution befreien. Das ist die urheberrechtliche Herausforderung unserer Dekade.<br />
<small><em>Quelle:</em> Fritz Effenberger, <a title="Grundsatzerklärung zum Tag des Geistigen Eigentums" href="http://11k2.wordpress.com/2009/04/26/grundsatzerklarung-zum-tag-des-geistigen-eigentums/" target="_blank">Grundsatzerklärung zum Tag des Geistigen Eigentums</a>, 26.04.2009</small></p></blockquote>
<p><em>Mein AHA-Moment während der Recherche:</em> Bei VG Wort bekommen auch Verlage 30% Ausschüttung, weil Autoren ihre Rechte gegenüber VG Wort diesen abgetreten haben. Deshalb mein Rat an Autoren: <strong>Lest das Kleingedruckte in Euren Autorenverträgen und bleibt stur!</strong></p>
<p>3. <strong>Das Urheberrecht sollte wirklich die Urheber stärken</strong> und nicht deren Verwerter, was meiner Meinung derzeit eher der Fall ist. Allein die relativ kurze Geschichte des Urheberrechts zeigt, dass es vor allem um die Rechte der Verwerter ging und erst dann nach lange, lange nichts mehr ging es um die Rechte der Urheber. So gesehen ist die Verlängerung des Urheberrechts nach dem Tod des Urhebers in erster Linie ein Gesetz für die Verwerter und Erben.</p>
<p><em>Lesenswert ist Peter Mühlbauers dreiteilige Artikelserie in Telepolis zu den Neuen Monopolrechten:</em><br />
<a title="Angriff der Ahnungslosen" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30221/1.html" target="_blank">Angriff der Ahnungslosen</a>, Deutsche Verlage fahren eine Kampagne. Neue Monopolrechte, Teil 1<br />
<a title="FAZ gegen Marktwirtschaft" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30229/1.html" target="_blank">FAZ gegen Marktwirtschaft</a>, Wie aus einem neoklassischen Preisbildungsmodell eine &#8220;angemessene Beteiligung&#8221; wird. Neue Monopolrechte, Teil 2<br />
<a title="Zwölf Dollar fünfzig für fünf Wörter und bloß nichts Negatives" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30235/1.html" target="_blank">Zwölf Dollar fünfzig für fünf Wörter und bloß nichts Negatives</a>, Associated Press und Monopolrechte auf Tatsachen. Neue Monopolrechte, Teil 3</p>
<p>Jetzt möchte ich noch einige interessante Links zu Open Access im Zusammenhang mit dem Heidelberger Appell empfehlen:<br />
1. <a title="Open Access: Gemeinsame Erklärung der Wissenschaftsorganisationen vom 25. März 2009" href="http://www.helmholtz.de/aktuelles/pressemitteilungen/artikel/detail/gemeinsame_erklaerung_der_wissenschaftsorganisationen/" target="_blank">Open Access: Gemeinsame Erklärung der Wissenschaftsorganisationen vom 25. März 2009</a><br />
2. In der Wissenschaft und nicht nur dort ist Recherchefreiheit wichtig, denn das ist die andere Seite der Publikationsfreiheit: <a title="Die zwei Seiten der Wissenschaftsfreiheit" href="http://www.wissenschaftsurheberrecht.de/2009/04/07/zwei-seiten-wissenschaftsfreiheit-5903564/" target="_blank">Die zwei Seiten der Wissenschaftsfreiheit</a><br />
3. Google Books und Open Access sind zwei verschiedene Baustellen. Dies erkennt man sogar im Ausland: <a title="The German Open Access Uproar: Missing the point?" href="http://governancexborders.wordpress.com/2009/03/27/the-german-open-access-uproar-missing-the-point/" target="_blank">The German Open Access Uproar: Missing the point?</a><br />
4. Das Bremer Sprachblog schreibt übrigens sehr differenziert über open Access und Google Books in <a title="Closed Minds on Open Access" href="http://www.iaas.uni-bremen.de/sprachblog/2009/03/26/closed-minds-on-open-access/" target="_blank">Closed Minds on Open Access</a><br />
5. Freelens über Thomas Ganske in <a title="Ein unmoralisches Angebot" href="http://blog.freelens.com/2009/04/ein-unmoralisches-angebot/" target="_blank">Ein unmoralisches Angebot</a></p>
<blockquote><p>In Thomas Ganskes Persönlichkeit scheinen zwei Seelen zu schlummern: die des Publizisten und die des Unternehmers. Als Publizist setzt er sich für das Urheberrecht ein, aber als Unternehmer versucht er Urhebern möglichst viele ihrer Rechte abzutrutzen.</p></blockquote>
<p>Freelens kontert mit einem eigenen <a title="Freelens-Appell" href="http://blog.freelens.com/appell/">Appell</a>, indem sie gegen die aktuellen Verträge für Fotoproduktionen des Jahreszeiten Verlages protestieren. Diesen können meine Leser gerne unterstützen. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
6. Der FAZ-Leserbrief gegen Roland Reuß von Kunsthistoriker Hubertus Kohle, dokumentiert unter <a title="Was nicht im Internet existiert, wird verloren sein" href="http://archiv.twoday.net/stories/5673615/" target="_blank">Was nicht im Internet existiert, wird verloren sein</a>. Neben Kritik am Heidelberger Appell fordert er die Verlage auf, sich doch Gedanken zu machen, wie sie mit dem und nicht gegen das Internet in Zukunft Geschäfte machen können. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung setzt er sich zudem mit Google auseinander. <a title="Was in Zukunft nicht im Netz steht, gibt es nicht" href="http://www.sueddeutsche.de/155387/938/2867290/Was-in-Zukunft-nicht-im-Netz-steht-gibt-es-nicht.html" target="_blank">Was in Zukunft nicht im Netz steht, gibt es nicht</a></p>
<blockquote><p>Die Inhalte, die noch unter das Urheberrecht fallen, sind meist nicht vollständig greifbar, sondern bislang nur in Textschnipseln. Was Google als Volltext präsentiert, ist urheberrechtsfrei, weil die Autoren länger als 70 Jahre tot sind. Auch wenn es urheberrechtlich hochproblematisch ist &#8211; für den Nutzer scheint es Vorteile zu bringen. Mit diesem Image-Plus spielt Google.</p></blockquote>
<p>Das ist das <em>Google-Dilemma</em>. Aber es gibt auch noch ein anderes Dilemma, dies findet sich bei den Bibliotheken. Neben Raumnot haben diese weltweit das Problem des zerfallenden Schrifttums bei leeren Kassen. Die Ursache hierfür ist in den billigen Rohmaterialien zu finden, die etliche Jahrzehnte seitens der Verleger und deren Druckereien zur &#8220;Publikationsfreiheit&#8221; eingesetzt wurden &#8211; vermutlich noch heute teilweise. Dies kann jeder im eigenen Bücherschrank bei älteren Büchern sehen. Erst vergilben sie und dann bröseln sie irgendwann unter den Fingern weg. Digitalisierung tut hier not.</p>
<p>Google ist hier ein Problemlöser. Google macht es einfach für die Bibliotheken. Leider ist nirgends ein Vertrag zwischen Google und einer Bibliothek zu finden, um die Vertragsbedingungen zu analysieren. Google Books kollidiert hierbei etwa mit Verlagen wie <em>RECLAM</em>, die zumeist urheberrechtserloschene Werke veröffentlichen. Es empfiehlt sich daher auch <a title="Fakten &amp; Fiktionen" href="http://books.google.de/intl/de/googlebooks/facts.html" target="_blank">Fakten &amp; Fiktionen</a> bei Google Books zu lesen, um deren Position einschätzen zu können.<br />
Der Spiegel berichtete 2007, dass <a title="Google kooperiert mit Bayerischer Staatsbibliothek" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,470325,00.html" target="_blank">Google in Deutschland mit der Bayerischen Staatsbibliothek</a> kooperiert. Wobei der SPIEGEL es in diesem Artikel schafft, den Verlagen Urheberrechte anzudichten. Verlage haben Nutzungsrechte, die durch Google verletzt werden können, wenn aus dem Autorenvertrag sich dies ergibt.</p>
<blockquote><p>Von geschützten Titeln werden dem Nutzer nur Daten wie der Buchtitel und der Name des Autors angezeigt, sowie kurze Textfragmente. Wer nicht will, dass sein Werk digitalisiert wird, muss Google eigens darüber darüber informieren, Schweigen gilt den Suchmaschinisten als Zustimmung.</p></blockquote>
<p>Diese Regelung ist auch 2009 gültig: Ich habe mir dies von einer befreundeten erfolgreichen Sachbuchautorin bestätigen lassen, deren Bücher in verschiedenen Verlagen erscheinen. Sie meinte, sie sähe es positiv. Denn die Auszüge machen Lust auf mehr und fördern den Verkauf. Außerdem profitiere sie selbst von der Volltextsuche Google Books. Sie suche sich keinen Bandwurm mehr, sondern fände schnell das Buch, welches sie bräuchte, was sie dann zumeist kaufe. Diesen Vorteil hob auch schon das <em>Bremer Sprachblog</em> hervor. <em>Denn vom Urheberrecht geschützte Werke sind zwar durch die angelegte Volltextsuche &#8220;scanbar&#8221;, aber eben nicht in Gänze lesbar.</em></p>
<p>Kritik ist meiner Meinung nach bei den Verlagen angebracht. Denn sie scheinen von dem Desaster der Musik- und Filmindustrie nichts oder zumindest nicht viel gelernt zu haben. Bei den Verlagen war von Verteufelung bis zaghaften Versuchen seit über einem Jahrzehnt nichts oder kaum Konstruktives zu erleben. Ebooks &#8211; ebenso teuer wie das gedruckte Exemplar &#8211; wurden dem Leser geliefert, die außer der genialen Volltextsuche keinen mehrwert lieferten, sondern sich nicht ausdrucken liessen, keine Notizen erlaubten oder nur mit spezieller Software, die selbst restriktiv agierte, lesbar waren. Jetzt der erneute Versuch mit spezieller Hardware wie Kindle Reader et al. Damit lassen sich einfach keine neuen &#8220;Kundenkreise&#8221; erschliessen. Denn dem Autor, seinem Text und dem Leser ist die Form zumeist egal. Hauptsache, der Eine bekommt ein anständiges Honorar und der Andere kann mit dem Text sein &#8220;geistiges Unwesen&#8221; im Sinne des &#8220;Fair Use&#8221; treiben.</p>
<p>Das Ganze liesse sich verkürzen, wenn es eine Art Lebensautorenpauschale gäbe. Es geht langfristig nicht darum Zugangssperren aufzubauen, sondern Zugang für alle zu ermöglichen, so dass sich entweder durch eine Kulturflatrate, der Pixelvariante oder eine andere Art des anonymen Protokolls ein faires Honorar für die Schöpfer, Kreativen und Autoren ergibt. Vermutlich kann das nicht schlimmer als unser Mautsystem in der Umsetzung werden. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Das Dumme dabei: Alle Nationen müssen sich einig werden, denn der Kanal Internet lässt sich von Ländergrenzen nicht stoppen. Da helfen auch keine Sperren. Diese helfen nur windigen IT-Sicherheitsfirmen, die sonst eher den bekannten menschenrechtsverletztenden Regimes aushelfen.</p>
<p><strong><em>Das bedeutet:</em></strong> <strong>Bürger, also auch Kreative, ob Autoren oder Leser, haben es wohl nicht nur in Deutschland, sondern auch auf EU-Ebene mit einem bildungs- und wissenschaftsfeindlichen Lobbyismus zu tun. Es versteht sich von selbst, dass dieser Lobbyismus demokratiefeindlich ist. Die Politik scheint gegenüber diesen lobbyistischen Einflüsterungen schwach, umso stärker müssen Bürger, denen an der Zukunft ihrer Kinder etwas liegt, dagegen angehen. Schreiben Sie an Ihre Abgeordneten auf allen politischen Ebenen und klären Sie auf!</strong></p>
<p>Denn momentan scheint es eher ein echtes Elend zu sein, was sich da einem leidenschaftlichen Leser bietet, der vielleicht einfach wie ich unter Platzmangel im Reagl leidet und gerne zumindest im Sachbuchbereich auf Ebooks umsteigen würde. Andernfalls könnte ich wieder mehr Bilder aufhängen oder hätte mal eine leere Wand zur Meditation über Sinn und Unsinn der Medienkultur und vor allem Medienrecht zu Beginn des 21. Jahrhunderts. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Danke an alle, die bis hier durchgehalten haben. Als kleines Dankeschön verweise ich auf die <a title="attac AG Wissensallmende und Freier informationsfluss" href="http://www.attacmarburg.de/wissensallmende/" target="_blank">attac AG Wissensallmende und Freier Informationsfluss</a>. Deren <em>Basistext Wissensallmende</em> beschäftigt sich mit der Bedeutung der Wissensallmende und den Auswirkungen geistiger Monopolrechte. Unter einer &#8220;Creative-Commons-Lizenz&#8221; ist er auch als Onlineversion und zum Download verfügbar.<br />
Mehr Links zu anderen Initiativen gibt es bei Wikipedia unter <a title="Wikipedia - Wissensallmende" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wissensallmende" target="_blank">Wissensallmende</a>.</p>
<p>Ein weiteres Schmankerl ist meiner Meinung nach Michael Giesecke mit seinen Websites <a title="kommunikative-welt.de" href="http://www.kommunikative-welt.de" target="_blank">kommunikative-welt.de</a> und <a title="mythen-der-buchkultur.de" href="http://www.mythen-der-buchkultur.de" target="_blank">mythen-der-buchkultur.de</a><br />
Unter dem Titel <em>Von den Mythen der Buchkultur zu den Visionen der Informationsgesellschaft</em> erschien die zweite Website 2002 als Buch mit CD-ROM im Suhrkamp-Verlag, stw 1543, 457 Seiten 17,50  ISBN 3-518-29143-2</p>
<blockquote><p>Die Ausbreitung alternativer Formen kultureller Informationsverarbeitung und Vernetzung wird gegenwärtig dadurch erschwert, dass wir uns noch immer an den Idealen und Konzepten orientieren, die in der Vergangenheit für die Beschreibung und Propagierung der Buch- und Industriekultur entwickelt wurden. Gerade die Erfolge dieser Epoche haben zu Mystifizierungen geführt. Im Licht der ökologischen Kommunikationstheorie erscheinen die Ambivalenzen der einzelnen Medien und die Wechselwirkungen zwischen ihnen als Quelle der historischen Dynamik.</p></blockquote>
<p><em>Hinweis/Disclaimer:</em> Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung, sondern ein <strong>Aufruf zum Selberdenken und Handeln</strong>. Have Fun. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Der Artikel steht unter einer <a title="Artikel steht unter CC-Lizenz" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/" target="_blank">CC-Lizenz</a></p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2009/05/02/medienrevolution-oder-heidelberger-appell-eine-kampagne-gegen-open-access/">Medien(r)evolution oder Heidelberger Appell &#8211; eine Kampagne gegen Open Access?</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
<h4>Lesenswertes</h4><ol>
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</ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schriftsteller zwischen armen Poeten und Dichterf&#252;rsten</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 09:15:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>
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		<category><![CDATA[Print-on-Demand]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Frankfurter Rundschau weist Angie Reinhardt auf die beiden Extreme hin, zwischen denen Autoren sich im herkömmlichen Literaturbetrieb bewegen. Einerseits der arme Poet und andererseits der so genannte Dichterfürst. Die Ursachen lassen sich an Zahlen festmachen: Ein literarischer Titel geht im Schnitt 5000 bis 10 000 Mal über den Ladentisch. Dieses Buch kostet als [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2008/03/13/schriftsteller-zwischen-armen-poeten-und-dichterfuersten/">Schriftsteller zwischen armen Poeten und Dichterf&#252;rsten</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
<h4>Lesenswertes</h4><ol>
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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Frankfurter Rundschau weist Angie Reinhardt auf die beiden Extreme hin, zwischen denen Autoren sich im herkömmlichen Literaturbetrieb bewegen. Einerseits der <em>arme Poet</em> und andererseits der so genannte <em>Dichterfürst</em>. Die Ursachen lassen sich an Zahlen festmachen:</p>
<blockquote><p>Ein literarischer Titel geht im Schnitt 5000 bis 10 000 Mal über den Ladentisch. Dieses Buch kostet als Hardcover-Ausgabe in der Buchhandlung etwa 20 Euro. Der Autor bekommt davon im Idealfall zehn Prozent. Er erhält also zwei Euro pro verkauftes Buch und kommt am Ende auf 10 000 bis 20 000 Euro Honorar. Von dieser Summe gehen dann noch Steuern ab und eventuell bereits geleistete Honorarvorschüsse.<br />
<small>FR, <a href="http://www.fr-online.de/top_news/?em_cnt=1302797" title="Wovon lebst Du eigentlich?" target="_blank">Wovon lebst du eigentlich?</a>, 12.03.2008</small></p></blockquote>
<p>Angesichts der Möglichkeiten wie <em>Print on Demand</em> und <em>Internet</em> frage ich mich, ob das traditionelle Verlegenlassen noch sinnig für Autoren ist. Wäre es nicht vernünftiger und auch zukunftsorientierter sich an den Musikern ein Beispiel zu nehmen, die sich seit einigen Jahren von der Musikindustrie emanzipieren?<br />
Immerhin weist der Artikel darauf hin, dass Autoren den Großteil ihrer Einnahmen nicht durch das Schreiben selbst erlangen, sondern durch das Drumherum. Eigentlich müssen Autoren nur noch vermehrt weitergehen auf dem Weg und die technologischen Chancen zu ihren Gunsten nutzen. Stellt sich die Frage: <em>Warum tun sie es nicht?</em></p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2008/03/13/schriftsteller-zwischen-armen-poeten-und-dichterfuersten/">Schriftsteller zwischen armen Poeten und Dichterf&#252;rsten</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
<h4>Lesenswertes</h4><ol>
<li><a href='http://text-design-code.de/2008/11/04/unterschriftenaktion-des-vs-und-bvja/' rel='bookmark' title='Unterschriftenaktion des VS und BVjA'>Unterschriftenaktion des VS und BVjA</a> <small>Wer sich im Verlagswesen auskennt, weiß um Druckkostenzuschussverlage und deren Geschäftsgebaren. ver.di und die Verbände VS (Verband deutscher Schriftsteller) und BVjA (Bundesverband junger Autoren) haben...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2008/02/19/stefan-thiesen-das-buch-der-macht/' rel='bookmark' title='Stefan Thiesen :: Das Buch der Macht'>Stefan Thiesen :: Das Buch der Macht</a> <small>Das Buch der Macht ist für alle Star Wars-Fans sicherlich ein Download, der sich lohnt. Für alle anderen möchte ich bemerken, dass US-Medienkonzern Lucasfilm den...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2007/04/05/der-weg-zum-schonen-buch/' rel='bookmark' title='Der Weg zum sch&#246;nen Buch'>Der Weg zum sch&#246;nen Buch</a> <small>In der aktuellen Mac Life gibt es einen mehrseitigen Artikel über Buchkunst. Es ist ein Interview mit der Buchgestalterin Anna Helm. Auf die Frage, wie...</small></li>
</ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Cory Doctorow meint: Kopieren ist gut f&#252;r Autoren</title>
		<link>http://text-design-code.de/2008/03/10/cory-doctorow-meint-kopieren-ist-gut-fuer-autoren/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 08:40:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Interview in jetzt.de meint Cory Doctorow u.a.: Ich veröffentliche unter Creative Commons, weil ich so mehr verdiene. Es gibt einen ökonomischen, einen künstlerischen und einen moralischen Grund unter Creative Commons-Lizenz zu veröffentlichen. Sein politisches Statement: Die wichtigste Aufgabe für unsere heutige Gesellschaft besteht darin, dass wir dafür sorgen, dass Computer uns dienen und [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2008/03/10/cory-doctorow-meint-kopieren-ist-gut-fuer-autoren/">Cory Doctorow meint: Kopieren ist gut f&#252;r Autoren</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
<h4>Lesenswertes</h4><ol>
<li><a href='http://text-design-code.de/2008/02/15/cory-doctorow-backup-unter-cc-lizenz-online/' rel='bookmark' title='Cory Doctorow :: Backup &#8211; unter CC-Lizenz online'>Cory Doctorow :: Backup &#8211; unter CC-Lizenz online</a> <small>Mein Lesestoff fürs Wochenende ist online und gesichert. Cory Doctorows Backup in deutscher Sprache gibt es nun wie schon vor einiger Zeit angekündigt unter CC-Lizenz...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2006/04/11/lawrence-lessig-ein-streitbarer-anwalt-des-rechts-auf-freies-wissen/' rel='bookmark' title='Lawrence Lessig &#8211; ein streitbarer Anwalt des Rechts auf freies Wissen'>Lawrence Lessig &#8211; ein streitbarer Anwalt des Rechts auf freies Wissen</a> <small>Lawrence Lessig zog bis zum obersten Gerichtshof der USA, um gegen das vorherrschende bedingungslose Urheberrecht in den USA zu klagen. Den Prozess verlor er, aber...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2005/05/28/divx_r_t_f_m/' rel='bookmark' title='DivX R.T.F.M.'>DivX R.T.F.M.</a> <small>Der Autor Ulrich Brügmann gibt in dem &#8220;inoffiziellen Handbuch&#8221; DivX R.T.F.M. einen umfassenden Überblick über DivX. Das knapp 500 Seiten starke Buch ist unter der...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/423685/" title="Kopieren ist gut für Autoren" target="_blank">Interview in jetzt.de</a> meint Cory Doctorow u.a.:</p>
<blockquote><p>Ich veröffentliche unter Creative Commons, weil ich so mehr verdiene. Es gibt einen ökonomischen, einen künstlerischen und einen moralischen Grund unter Creative Commons-Lizenz zu veröffentlichen.</p></blockquote>
<p><em>Sein politisches Statement:</em></p>
<blockquote><p>Die wichtigste Aufgabe für unsere heutige Gesellschaft besteht darin, dass wir dafür sorgen, dass Computer uns dienen und uns nicht kontrollieren. Solange Computer Werkzeuge bleiben, die uns stärken, und keine, die uns versklaven, werden wir uns auf eine bessere Welt hinbewegen. Aber in der Sekunde, in der Computer dazu benutzt werden, uns zu kontrollieren, geht alles den Bach hinunter.</p></blockquote>
<p><a href="http://text-design-code.de/2008/03/10/cory-doctorow-meint-kopieren-ist-gut-fuer-autoren/">Cory Doctorow meint: Kopieren ist gut f&#252;r Autoren</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
<h4>Lesenswertes</h4><ol>
<li><a href='http://text-design-code.de/2008/02/15/cory-doctorow-backup-unter-cc-lizenz-online/' rel='bookmark' title='Cory Doctorow :: Backup &#8211; unter CC-Lizenz online'>Cory Doctorow :: Backup &#8211; unter CC-Lizenz online</a> <small>Mein Lesestoff fürs Wochenende ist online und gesichert. Cory Doctorows Backup in deutscher Sprache gibt es nun wie schon vor einiger Zeit angekündigt unter CC-Lizenz...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2006/04/11/lawrence-lessig-ein-streitbarer-anwalt-des-rechts-auf-freies-wissen/' rel='bookmark' title='Lawrence Lessig &#8211; ein streitbarer Anwalt des Rechts auf freies Wissen'>Lawrence Lessig &#8211; ein streitbarer Anwalt des Rechts auf freies Wissen</a> <small>Lawrence Lessig zog bis zum obersten Gerichtshof der USA, um gegen das vorherrschende bedingungslose Urheberrecht in den USA zu klagen. Den Prozess verlor er, aber...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2005/05/28/divx_r_t_f_m/' rel='bookmark' title='DivX R.T.F.M.'>DivX R.T.F.M.</a> <small>Der Autor Ulrich Brügmann gibt in dem &#8220;inoffiziellen Handbuch&#8221; DivX R.T.F.M. einen umfassenden Überblick über DivX. Das knapp 500 Seiten starke Buch ist unter der...</small></li>
</ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stefan Thiesen :: Das Buch der Macht</title>
		<link>http://text-design-code.de/2008/02/19/stefan-thiesen-das-buch-der-macht/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 14:32:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zur Zeit lese oder höre ich]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Buch der Macht ist für alle Star Wars-Fans sicherlich ein Download, der sich lohnt. Für alle anderen möchte ich bemerken, dass US-Medienkonzern Lucasfilm den Autoren mit einer Schadenersatzforderung in Höhe von DM 250.000 drohte und so diese Das Buch der Macht vom Markt nahmen. Zu diesem Zeitpunkt waren nicht einmal 100 Exemplare gedruckt. Man [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2008/02/19/stefan-thiesen-das-buch-der-macht/">Stefan Thiesen :: Das Buch der Macht</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
<h4>Lesenswertes</h4><ol>
<li><a href='http://text-design-code.de/2008/03/03/ein-buch-muss-die-axt-sein-fuer-das-gefrorene-meer-in-uns/' rel='bookmark' title='Ein Buch mu&#223; die Axt sein f&#252;r das gefrorene Meer in uns'>Ein Buch mu&#223; die Axt sein f&#252;r das gefrorene Meer in uns</a> <small>… was für ein kraftvoller Ausdruck. Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2007/05/07/quark-xpress-501-fuer-umme/' rel='bookmark' title='Quark XPress 5.01 f&#252;r umme'>Quark XPress 5.01 f&#252;r umme</a> <small>Eine ältere Version von dem mächtigen, aber recht komplexen Quark XPress ist derzeit etwa auf der DVD der Zeitschrift PC Magazin zu finden. Sie ist...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2007/03/22/open-source-jahrbuch-2007/' rel='bookmark' title='Open Source Jahrbuch 2007'>Open Source Jahrbuch 2007</a> <small>Das neue Open Source Jahrbuch 2007 ist wie immer pünktlich zur Cebit erschienen. Auf 576 Seiten lesen Sie alles zum aktuellen Stand der Diskussion um...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Buch der Macht</em> ist für alle Star Wars-Fans sicherlich ein Download, der sich lohnt. Für alle anderen möchte ich bemerken, dass US-Medienkonzern Lucasfilm den Autoren mit einer Schadenersatzforderung in Höhe von DM 250.000 drohte und so diese <em>Das Buch der Macht</em> vom Markt nahmen. Zu diesem Zeitpunkt waren nicht einmal 100 Exemplare gedruckt. Man bot Lucasfilm übrigens an, das Buch auf dem Markt zu belassen und alle eventuellen Gewinne für Kinder in der Dritten Welt zu verwenden. Der milliardenschwere Weltkonzern lehnte mit Hinweis auf seine verletzten Rechte ab.</p>
<blockquote><p>Die Philosophie der Sternenkrieger &#8211; in der Version für Erdlinge<br />
Das Buch der Macht ist wieder da! Ursprünglich durch Wirtschaftszensur widerrechtlich verboten (siehe: das verbotene Buch) kommt jetzt die Philosophie der Jedi &#8211; ehem &#8211; der Sternenkrieger &#8211; in der Version für Erdlinge als <a href="http://www.beam-ebooks.de/ebook/88120968" title="Das Buch der Macht" target="_blank">kostenloses ebook</a> daher.</p></blockquote>
<p>Ich bin über das Buch letztes Jahr gestolpert und verschlinge gerade beim Festplattenaufräumen mal kurz das vorletzte Kapitel als Pausensnack. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2008/02/19/stefan-thiesen-das-buch-der-macht/">Stefan Thiesen :: Das Buch der Macht</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
<h4>Lesenswertes</h4><ol>
<li><a href='http://text-design-code.de/2008/03/03/ein-buch-muss-die-axt-sein-fuer-das-gefrorene-meer-in-uns/' rel='bookmark' title='Ein Buch mu&#223; die Axt sein f&#252;r das gefrorene Meer in uns'>Ein Buch mu&#223; die Axt sein f&#252;r das gefrorene Meer in uns</a> <small>… was für ein kraftvoller Ausdruck. Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen. Wenn das Buch, das wir...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2007/05/07/quark-xpress-501-fuer-umme/' rel='bookmark' title='Quark XPress 5.01 f&#252;r umme'>Quark XPress 5.01 f&#252;r umme</a> <small>Eine ältere Version von dem mächtigen, aber recht komplexen Quark XPress ist derzeit etwa auf der DVD der Zeitschrift PC Magazin zu finden. Sie ist...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2007/03/22/open-source-jahrbuch-2007/' rel='bookmark' title='Open Source Jahrbuch 2007'>Open Source Jahrbuch 2007</a> <small>Das neue Open Source Jahrbuch 2007 ist wie immer pünktlich zur Cebit erschienen. Auf 576 Seiten lesen Sie alles zum aktuellen Stand der Diskussion um...</small></li>
</ol>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://text-design-code.de/2008/02/19/stefan-thiesen-das-buch-der-macht/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Guerilla-Marketing bei Amazon</title>
		<link>http://text-design-code.de/2007/04/16/guerilla-marketing-bei-amazon/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2007 06:19:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Guerilla-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinehandel]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://text-design-code.de/index.php/2007/04/16/guerilla-marketing-bei-amazon/</guid>
		<description><![CDATA[Ich kenne AutorInnen, die vom Guerilla-Marketing bei Amazon und anderen Online-Buchhändlern betroffen sind und es stellt sich wohl nicht nur mir die Frage: Haben da einige die Idee und das Konzept Guerilla-Marketing missverstanden? Kundenrezensionen entscheiden mit über den Verkaufserfolg von Büchern. Da liegt es nahe, dass manche Autoren oder Verlage versuchen, etwas nachzuhelfen. Auch indem [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2007/04/16/guerilla-marketing-bei-amazon/">Guerilla-Marketing bei Amazon</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
<h4>Lesenswertes</h4><ol>
<li><a href='http://text-design-code.de/2008/03/30/mehr-als-40-millionen-deutsche-surfen/' rel='bookmark' title='Mehr als 40 Millionen Deutsche surfen'>Mehr als 40 Millionen Deutsche surfen</a> <small>64 Prozent aller Deutschen über 14 Jahre nutzte im vierten Quartal 2007 das Internet. Damit sind 41,32 Millionen Menschen online. […] Zu den wichtigsten Aktivitäten...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2008/03/14/buecher-gegen-die-verbloedung-reichen-nicht/' rel='bookmark' title='B&#252;cher gegen die Verbl&#246;dung reichen nicht'>B&#252;cher gegen die Verbl&#246;dung reichen nicht</a> <small>Die FAZ schreibt in ihrem Artikel Bücher gegen die Verblödung u.a. Alles schlottert im Zeichen von shock and awe, von Schrecken und Ehrfurcht, den die...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2005/06/25/amazon_buchpreisbindung_und_gesponserte_/' rel='bookmark' title='Amazon, Buchpreisbindung und gesponserte Links von Overture'>Amazon, Buchpreisbindung und gesponserte Links von Overture</a> <small>Gerade war ich auf der amazon-Website gewesen, um ein Buch zu recherchieren. Sofort stachen mir die gesponserten Links von Overture ins Auge. Neugierig geworden, klickte...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kenne AutorInnen, die vom <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,476359,00.html" title="Guerilla-Marketing bei Amazon" target="_blank">Guerilla-Marketing bei Amazon</a> und anderen Online-Buchhändlern betroffen sind und es stellt sich wohl nicht nur mir die Frage: <strong>Haben da einige die Idee und das Konzept Guerilla-Marketing missverstanden?</strong></p>
<blockquote><p>Kundenrezensionen entscheiden mit über den Verkaufserfolg von Büchern. Da liegt es nahe, dass manche Autoren oder Verlage versuchen, etwas nachzuhelfen. Auch indem sie Bücher der Konkurrenz systematisch verreißen.<br />
<small>Quelle: Spiegel online, <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,476359,00.html" title="Guerilla-Marketing bei Amazon" target="_blank">Guerilla-Marketing bei Amazon</a>, 15.04.2007</small></p></blockquote>
<p><a href="http://text-design-code.de/2007/04/16/guerilla-marketing-bei-amazon/">Guerilla-Marketing bei Amazon</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
<h4>Lesenswertes</h4><ol>
<li><a href='http://text-design-code.de/2008/03/30/mehr-als-40-millionen-deutsche-surfen/' rel='bookmark' title='Mehr als 40 Millionen Deutsche surfen'>Mehr als 40 Millionen Deutsche surfen</a> <small>64 Prozent aller Deutschen über 14 Jahre nutzte im vierten Quartal 2007 das Internet. Damit sind 41,32 Millionen Menschen online. […] Zu den wichtigsten Aktivitäten...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2008/03/14/buecher-gegen-die-verbloedung-reichen-nicht/' rel='bookmark' title='B&#252;cher gegen die Verbl&#246;dung reichen nicht'>B&#252;cher gegen die Verbl&#246;dung reichen nicht</a> <small>Die FAZ schreibt in ihrem Artikel Bücher gegen die Verblödung u.a. Alles schlottert im Zeichen von shock and awe, von Schrecken und Ehrfurcht, den die...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2005/06/25/amazon_buchpreisbindung_und_gesponserte_/' rel='bookmark' title='Amazon, Buchpreisbindung und gesponserte Links von Overture'>Amazon, Buchpreisbindung und gesponserte Links von Overture</a> <small>Gerade war ich auf der amazon-Website gewesen, um ein Buch zu recherchieren. Sofort stachen mir die gesponserten Links von Overture ins Auge. Neugierig geworden, klickte...</small></li>
</ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>KiBuLi &#8211; Das Netzwerk f&#252;r kreative Kinderbuchmacher</title>
		<link>http://text-design-code.de/2004/06/16/kibuli_das_netzwerk_fur_kreative_kinderb/</link>
		<comments>http://text-design-code.de/2004/06/16/kibuli_das_netzwerk_fur_kreative_kinderb/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2004 07:40:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbücher]]></category>
		<category><![CDATA[Netzwerk]]></category>

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		<description><![CDATA[KiBuLi ist ein Netzwerk KiBuLi von Kreativen aus dem Kindermedienbereich &#8211; egal ob Buch, Hörspiel oder Film. Mitglied kann jeder werden, der in einem namhaften Verlag veröffentlicht hat. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 60 Euro, die der Stiftung KiBuLi zugute kommen. In dem Netzwerk werden Erfahrungen ausgetauscht, gemeinsame Veranstaltungen wie Lesungen und vieles mehr organisiert. Auf [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2004/06/16/kibuli_das_netzwerk_fur_kreative_kinderb/">KiBuLi &#8211; Das Netzwerk f&#252;r kreative Kinderbuchmacher</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
<h4>Lesenswertes</h4><ol>
<li><a href='http://text-design-code.de/2010/04/04/nils-pooker-und-sein-buch-der-erfolgreiche-webdesigner/' rel='bookmark' title='Nils Pooker und sein Buch Der erfolgreiche Webdesigner'>Nils Pooker und sein Buch Der erfolgreiche Webdesigner</a> <small>Nils Pooker geht es in seinem Buch Der erfolgreiche Webdesigner vor allem um erfolgreiche Kommunikation zwischen Kunden und Webdesigner. Die knapp hundertfünfzig Seiten, wo es...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2006/09/12/was_ist_ein_whistleblower/' rel='bookmark' title='Was ist ein Whistleblower?'>Was ist ein Whistleblower?</a> <small>Die Wissenschaftsjournalistin Antje Bultmann, Mitglied des Whistleblower-Netzwerks und des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Umweltstiftung, erhielt am 8. Mai 2006 von einem Internationalen Wissenschaftler-Kommitee des Club...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2006/07/04/deutsche_wirtschaftspolitik_gegen_den_re/' rel='bookmark' title='Deutsche Wirtschaftspolitik gegen den Rest der Welt'>Deutsche Wirtschaftspolitik gegen den Rest der Welt</a> <small>Sehr interessanter Artikel in Blätter für deutsche und internationale Politik, der die Gefahren der bundesdeutschen Wirtschaftspolitk aufzeigt, nicht nur für Deutschland selbst, sondern auch für...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>KiBuLi ist ein Netzwerk KiBuLi von Kreativen aus dem Kindermedienbereich &#8211; egal ob Buch, Hörspiel oder Film. Mitglied kann jeder werden, der in einem namhaften Verlag veröffentlicht hat. Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 60 Euro, die der Stiftung KiBuLi zugute kommen. In dem Netzwerk werden Erfahrungen ausgetauscht, gemeinsame Veranstaltungen wie Lesungen und vieles mehr organisiert. Auf der sehr informativen Website <a href="http://www.kibuli.de/" target="_extern">kibuli.de</a> werden alle Mitglieder und ihre Bücher vorgestellt.</p>
<p>Ein Besuch lohnt sich nicht nur für Kindermedienmacher, sondern für alle Interessierten.</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2004/06/16/kibuli_das_netzwerk_fur_kreative_kinderb/">KiBuLi &#8211; Das Netzwerk f&#252;r kreative Kinderbuchmacher</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
<h4>Lesenswertes</h4><ol>
<li><a href='http://text-design-code.de/2010/04/04/nils-pooker-und-sein-buch-der-erfolgreiche-webdesigner/' rel='bookmark' title='Nils Pooker und sein Buch Der erfolgreiche Webdesigner'>Nils Pooker und sein Buch Der erfolgreiche Webdesigner</a> <small>Nils Pooker geht es in seinem Buch Der erfolgreiche Webdesigner vor allem um erfolgreiche Kommunikation zwischen Kunden und Webdesigner. Die knapp hundertfünfzig Seiten, wo es...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2006/09/12/was_ist_ein_whistleblower/' rel='bookmark' title='Was ist ein Whistleblower?'>Was ist ein Whistleblower?</a> <small>Die Wissenschaftsjournalistin Antje Bultmann, Mitglied des Whistleblower-Netzwerks und des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Umweltstiftung, erhielt am 8. Mai 2006 von einem Internationalen Wissenschaftler-Kommitee des Club...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2006/07/04/deutsche_wirtschaftspolitik_gegen_den_re/' rel='bookmark' title='Deutsche Wirtschaftspolitik gegen den Rest der Welt'>Deutsche Wirtschaftspolitik gegen den Rest der Welt</a> <small>Sehr interessanter Artikel in Blätter für deutsche und internationale Politik, der die Gefahren der bundesdeutschen Wirtschaftspolitk aufzeigt, nicht nur für Deutschland selbst, sondern auch für...</small></li>
</ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Gutenberg-Projekt ver&#246;ffentlicht Texte von Autoren</title>
		<link>http://text-design-code.de/2004/02/08/gutenberg-projekt-veroeffentlicht-texte-von-autoren/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Feb 2004 13:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://text-design-code.de/index.php/2004/02/08/gutenberg-projekt-veroeffentlicht-texte-von-autoren/</guid>
		<description><![CDATA[Das Gutenberg-Projekt ist bekannt für seine Klassiker. Recht unbekannt ist, dass neben den Klassikern auch &#8220;lebende&#8221; Autoren veröffentlichen können. Aber: Außer Ruhm und Ehre gibt es nichts. Trotzdem eine mit Sicherheit interessante Alternative seine Werke zu veröffentlichen, um Aufmerksamkeit für sein Schaffen erhalten. Mehr Infos über das Mitmachen beim Gutenberg-Projekt und bitte das sogenannte Kleingedruckte [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2004/02/08/gutenberg-projekt-veroeffentlicht-texte-von-autoren/">Gutenberg-Projekt ver&#246;ffentlicht Texte von Autoren</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
<h4>Lesenswertes</h4><ol>
<li><a href='http://text-design-code.de/2006/04/11/entdeckung-literarischer-welten-ein-atlas-erlesener-orte-zum-mitmachen/' rel='bookmark' title='Entdeckung literarischer Welten &#8211; ein Atlas erlesener Orte zum Mitmachen'>Entdeckung literarischer Welten &#8211; ein Atlas erlesener Orte zum Mitmachen</a> <small>Der Atlas Handlungsreisen.de zeigt die von Schriftstellern für die Handlung gewählten Landschaften und Städte. Ein gutes Buch ist eine Einladung zum Reisen: in fremde Welten...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2006/03/01/entdeckung_literarischer_welten_ein_atla/' rel='bookmark' title='Entdeckung literarischer Welten &#8211; ein Atlas erlesener Orte zum Mitmachen'>Entdeckung literarischer Welten &#8211; ein Atlas erlesener Orte zum Mitmachen</a> <small>Der Atlas Handlungsreisen.de zeigt die von Schriftstellern für die Handlung gewählten Landschaften und Städte. Ein gutes Buch ist eine Einladung zum Reisen: in fremde Welten...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2005/04/16/die_eristische_enzyklopadie/' rel='bookmark' title='Die eristische Enzyklop&#228;die'>Die eristische Enzyklop&#228;die</a> <small>Die eristische Enzyklopädie will aufklären. Eristik kommt aus dem Griechischen und wird wie folgt definiert: Eristik ist der absichtliche Einsatz (1) nicht-konsensualer (2) verbaler Techniken...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gutenberg-Projekt ist bekannt für seine Klassiker. Recht unbekannt ist, dass neben den Klassikern auch &#8220;lebende&#8221; Autoren veröffentlichen können. Aber: Außer Ruhm und Ehre gibt es nichts. Trotzdem eine mit Sicherheit interessante Alternative seine Werke zu veröffentlichen, um Aufmerksamkeit für sein Schaffen erhalten.<br />
Mehr Infos über das <a href="http://gutenberg.spiegel.de/info/mitmach.htm" title="Mitmachen beim Gutenberg-Projekt" target="_extern">Mitmachen beim Gutenberg-Projekt</a> und bitte das sogenannte <em>Kleingedruckte</em> lesen.</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2004/02/08/gutenberg-projekt-veroeffentlicht-texte-von-autoren/">Gutenberg-Projekt ver&#246;ffentlicht Texte von Autoren</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
<h4>Lesenswertes</h4><ol>
<li><a href='http://text-design-code.de/2006/04/11/entdeckung-literarischer-welten-ein-atlas-erlesener-orte-zum-mitmachen/' rel='bookmark' title='Entdeckung literarischer Welten &#8211; ein Atlas erlesener Orte zum Mitmachen'>Entdeckung literarischer Welten &#8211; ein Atlas erlesener Orte zum Mitmachen</a> <small>Der Atlas Handlungsreisen.de zeigt die von Schriftstellern für die Handlung gewählten Landschaften und Städte. Ein gutes Buch ist eine Einladung zum Reisen: in fremde Welten...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2006/03/01/entdeckung_literarischer_welten_ein_atla/' rel='bookmark' title='Entdeckung literarischer Welten &#8211; ein Atlas erlesener Orte zum Mitmachen'>Entdeckung literarischer Welten &#8211; ein Atlas erlesener Orte zum Mitmachen</a> <small>Der Atlas Handlungsreisen.de zeigt die von Schriftstellern für die Handlung gewählten Landschaften und Städte. Ein gutes Buch ist eine Einladung zum Reisen: in fremde Welten...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2005/04/16/die_eristische_enzyklopadie/' rel='bookmark' title='Die eristische Enzyklop&#228;die'>Die eristische Enzyklop&#228;die</a> <small>Die eristische Enzyklopädie will aufklären. Eristik kommt aus dem Griechischen und wird wie folgt definiert: Eristik ist der absichtliche Einsatz (1) nicht-konsensualer (2) verbaler Techniken...</small></li>
</ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Andreas Eschbach &#252;ber das Schreiben und den Umgang mit Lektoren und Verlagen</title>
		<link>http://text-design-code.de/2004/01/29/andreas-eschbach-ueber-das-schreiben-und-den-umgang-mit-lektoren-und-verlagen/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2004 21:37:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibtipps]]></category>
		<category><![CDATA[Verlage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://text-design-code.de/index.php/2004/01/29/andreas-eschbach-ueber-das-schreiben-und-den-umgang-mit-lektoren-und-verlagen/</guid>
		<description><![CDATA[Seine Bücher sind Science Fiction der wirklich besonderen Art. Das Jesus-Video wurde hervorragend verfilmt und Eine Billion Dollar hat es auch in sich. Seine Geschichten haben ihren Anfang in der Frage: Was wäre, wenn &#8230; und ich finde, seine Antworten in Romanform arbeitet er genial und spannend aus. Auf seiner Website hat er einen wirklich [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2004/01/29/andreas-eschbach-ueber-das-schreiben-und-den-umgang-mit-lektoren-und-verlagen/">Andreas Eschbach &#252;ber das Schreiben und den Umgang mit Lektoren und Verlagen</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
<h4>Lesenswertes</h4><ol>
<li><a href='http://text-design-code.de/2010/01/15/sammelsurium-zwischen-11-januar-2010-und-15-januar-2010/' rel='bookmark' title='Sammelsurium zwischen 11. und 15. Januar 2010'>Sammelsurium zwischen 11. und 15. Januar 2010</a> <small>Geschwister-Scholl-Preis 2009 Roberto Saviano &#8211; Aus Roberto Savianos Rede: &quot;Schreiben bedeutet, dass es einem gelingt, ein Wort in die Welt zu tragen, jemandem dieses wie...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2006/04/11/lawrence-lessig-ein-streitbarer-anwalt-des-rechts-auf-freies-wissen/' rel='bookmark' title='Lawrence Lessig &#8211; ein streitbarer Anwalt des Rechts auf freies Wissen'>Lawrence Lessig &#8211; ein streitbarer Anwalt des Rechts auf freies Wissen</a> <small>Lawrence Lessig zog bis zum obersten Gerichtshof der USA, um gegen das vorherrschende bedingungslose Urheberrecht in den USA zu klagen. Den Prozess verlor er, aber...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2006/04/10/andreas_eschbach_der_nobelpreis/' rel='bookmark' title='Andreas Eschbach: Der Nobelpreis'>Andreas Eschbach: Der Nobelpreis</a> <small>Am Wochenende habe ich Andreas Eschbachs neuestes Buch Der Nobelpreis gelesen. Lesevergnügen für Stunden habe ich mir erhofft und auch bekommen. Was mir am Nobelpreis...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seine Bücher sind Science Fiction der wirklich besonderen Art. <strong>Das Jesus-Video</strong> wurde hervorragend verfilmt und <strong>Eine Billion Dollar</strong> hat es auch in sich.<br />
Seine Geschichten haben ihren Anfang in der Frage: <strong>Was wäre, wenn &#8230;</strong> und ich finde, seine Antworten in Romanform arbeitet er genial und spannend aus.</p>
<p>Auf seiner <a title="Andreas Eschbach" href="http://www.AndreasEschbach.de" target="_blank">Website</a> hat er einen wirklich empfehlenswerten Bereich <strong>über das Schreiben</strong>. Ich garantiere viel Spaß beim Lesen und Schreiben, denn Andreas Eschbach bringt es gut auf den Punkt.</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2004/01/29/andreas-eschbach-ueber-das-schreiben-und-den-umgang-mit-lektoren-und-verlagen/">Andreas Eschbach &#252;ber das Schreiben und den Umgang mit Lektoren und Verlagen</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
<h4>Lesenswertes</h4><ol>
<li><a href='http://text-design-code.de/2010/01/15/sammelsurium-zwischen-11-januar-2010-und-15-januar-2010/' rel='bookmark' title='Sammelsurium zwischen 11. und 15. Januar 2010'>Sammelsurium zwischen 11. und 15. Januar 2010</a> <small>Geschwister-Scholl-Preis 2009 Roberto Saviano &#8211; Aus Roberto Savianos Rede: &quot;Schreiben bedeutet, dass es einem gelingt, ein Wort in die Welt zu tragen, jemandem dieses wie...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2006/04/11/lawrence-lessig-ein-streitbarer-anwalt-des-rechts-auf-freies-wissen/' rel='bookmark' title='Lawrence Lessig &#8211; ein streitbarer Anwalt des Rechts auf freies Wissen'>Lawrence Lessig &#8211; ein streitbarer Anwalt des Rechts auf freies Wissen</a> <small>Lawrence Lessig zog bis zum obersten Gerichtshof der USA, um gegen das vorherrschende bedingungslose Urheberrecht in den USA zu klagen. Den Prozess verlor er, aber...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2006/04/10/andreas_eschbach_der_nobelpreis/' rel='bookmark' title='Andreas Eschbach: Der Nobelpreis'>Andreas Eschbach: Der Nobelpreis</a> <small>Am Wochenende habe ich Andreas Eschbachs neuestes Buch Der Nobelpreis gelesen. Lesevergnügen für Stunden habe ich mir erhofft und auch bekommen. Was mir am Nobelpreis...</small></li>
</ol>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Heinrich Heine &#8211; Zur Teleologie</title>
		<link>http://text-design-code.de/2004/01/28/heinrich-heine-zur-teleologie/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2004 09:08:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zur Zeit lese oder höre ich]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://text-design-code.de/index.php/2004/01/28/heinrich-heine-zur-teleologie/</guid>
		<description><![CDATA[Beine hat uns zwei gegeben Gott der Herr, um fortzustreben, Wollte nicht, daß an der Scholle Unsre Menschheit kleben solle. Um ein Stillstandsknecht zu sein, Gnügte uns ein einzges Bein. Augen gab uns Gott ein Paar, Daß wir schauen rein und klar; Um zu glauben was wir lesen, Wär ein Auge gnug gewesen. Gott gab [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2004/01/28/heinrich-heine-zur-teleologie/">Heinrich Heine &#8211; Zur Teleologie</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
<h4>Lesenswertes</h4><ol>
<li><a href='http://text-design-code.de/2008/04/09/statistik-im-dienste-der-propaganda/' rel='bookmark' title='Statistik im Dienste der Propaganda'>Statistik im Dienste der Propaganda</a> <small>Da ich gerade dabei bin, mich über Wirklichkeit und Propaganda auszulassen, verweise ich einfach mal auf folgenden frontal21-Bericht: Das Politikermärchen Vollbeschäftigung Angesichts sinkender Arbeitslosenzahlen jubelt...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2008/02/01/ursula-von-der-leyen-verteidigt-christlich-abendlaendische-werte-im-kinderzimmer/' rel='bookmark' title='Ursula von der Leyen verteidigt christlich-abendl&#228;ndische Werte im Kinderzimmer'>Ursula von der Leyen verteidigt christlich-abendl&#228;ndische Werte im Kinderzimmer</a> <small>Da gibt es endlich mal ein religionskritisches Kinderbuch und dann ereilt es gleich ein Indizierungsantrag seitens des Bundesfamilienministeriums. Die Begründung ist hanebüchen. Eine Presseschau hat...</small></li>
<li><a href='http://text-design-code.de/2005/07/28/was_kuchenesserinnen_schon_alles_passier/' rel='bookmark' title='Was KuchenesserInnen schon alles passierte&#8230;'>Was KuchenesserInnen schon alles passierte&#8230;</a> <small>Mehr als zwei Jahrhunderte vor unserer Zeit in Frankreich. Die Menschen haben Hunger und protestieren vor Versailles. Marie Antoinette, Königin Frankreichs, fragt: „Was wollen denn...</small></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beine hat uns zwei gegeben<br />
Gott der Herr, um fortzustreben,<br />
Wollte nicht, daß an der Scholle<br />
Unsre Menschheit kleben solle.<br />
Um ein Stillstandsknecht zu sein,<br />
Gnügte uns ein einzges Bein.</p>
<p>Augen gab uns Gott ein Paar,<br />
Daß wir schauen rein und klar;<br />
Um zu glauben was wir lesen,<br />
Wär ein Auge gnug gewesen.<br />
Gott gab uns die Augen beide,<br />
Daß wir schauen und begaffen<br />
Wie er hübsch die Welt erschaffen<br />
Zu des Menschen Augenweide;<br />
Doch beim Gaffen in den Gassen<br />
Sollen wir die Augen brauchen<br />
Und uns dort nicht treten lassen<br />
Auf die armen Hühneraugen,<br />
Die uns ganz besonders plagen,<br />
Wenn wir enge Stiefel tragen.</p>
<p>Gott versah uns mit zwei Händen,<br />
Daß wir doppelt Gutes spenden;<br />
Nicht um doppelt zuzugreifen<br />
Und die Beute aufzuhäufen<br />
In den großen Eisentruhn,<br />
Wie gewisse Leute tun -<br />
(Ihren Namen auszusprechen<br />
Dürfen wir uns nicht erfrechen -<br />
Hängen würden wir sie gern.<br />
Doch sie sind so große Herrn,<br />
Philanthropen, Ehrenmänner,<br />
Manche sind auch unsre Gönner,<br />
Und man macht aus deutschen Eichen<br />
Keine Galgen für die Reichen.)</p>
<p>Gott gab uns nur eine Nase,<br />
Weil wir zwei in einem Glase<br />
Nicht hineinzubringen wüßten,<br />
Und den Wein verschlappern müßten.</p>
<p>Gott gab uns nur einen Mund,<br />
Weil zwei Mäuler ungesund.<br />
Mit dem einen Maule schon<br />
Schwätzt zu viel der Erdensohn.<br />
Wenn er doppeltmäulig wär,<br />
Fräß und lög er auch noch mehr.<br />
Hat er jetzt das Maul voll Brei,<br />
Muß er schweigen unterdessen,<br />
Hätt er aber Mäuler zwei,<br />
Löge er sogar beim Fressen.</p>
<p>Mit zwei Ohren hat versehn<br />
Uns der Herr. Vorzüglich schön<br />
Ist dabei die Symmetne.<br />
Sind nicht ganz so lang wie die,<br />
So er unsern grauen braven<br />
Kameraden anerschaffen.<br />
Ohren gab uns Gott die beiden,<br />
Um von Mozart, Gluck und Hayden<br />
Meisterstücke anzuhören -<br />
Gäb es nur Tonkunst-Kolik<br />
Und Hämorrhoidal-Musik<br />
Von dem großen Meyerbeer,<br />
Schon ein Ohr hinlänglich wär!-</p>
<p>Als zur blonden Teutolinde<br />
Ich in solcher Weise sprach,<br />
Seufzte sie und sagte: Ach!<br />
Grübeln über Gottes Gründe,<br />
Kritisieren unsern Schöpfer,<br />
Ach! das ist, als ab der Topf<br />
Klüger sein wollt als der Töpfer!<br />
Doch der Mensch fragt stets: Warum?<br />
Wenn er sieht, daß etwas dumm.<br />
Freund, ich hab dir zugehört,<br />
Und du hast mir gut erklärt,<br />
Wie zum weisesten Behuf<br />
Gott den Menschen zwiefach schuf<br />
Augen, Ohren, Arm&#8217; und Bein&#8217;,<br />
Während er ihm gab nur ein<br />
Exemplar von Nas und Mund -<br />
Doch nun sage mir den Grund:<br />
Gott, der Schöpfer der Natur,<br />
Warum schuf er einfach nur<br />
Das skabröse Requisit,<br />
Das der Mann gebraucht, damit<br />
Er fortpflanze seine Rasse<br />
Und zugleich sein Wasser lasse?<br />
Teurer Freund, ein Duplikat<br />
Wäre wahrlich hier vonnöten,<br />
Um Funktionen zu vertreten,<br />
Die so wichtig für den Staat<br />
Wie fürs Individuum,<br />
Kurz fürs ganze Publikum.<br />
Zwei Funktionen, die so greulich<br />
Und so schimpflich und abscheulich<br />
Miteinander kontrastieren<br />
Und die Menschheit sehr blamieren.<br />
Eine Jungfrau von Gemüt<br />
Muß sich schämen, wenn sie sieht,<br />
Wie ihr höchstes Ideal<br />
Wird entweiht so trivial!<br />
Wie der Hochaltar der Minne<br />
Wird zur ganz gemeinen Rinne!<br />
Psyche schaudert, denn der kleine<br />
Gott Amur der Finsternis,<br />
Er verwandelt sich beim Scheine<br />
Ihrer Lamp &#8211; in Mankepiß.</p>
<p>Also Teutolinde sprach,<br />
Und ich sagte ihr: Gemach!<br />
Unklug wie die Weiber sind,<br />
Du verstehst nicht, liebes Kind,<br />
Gottes Nützlichkeitssystem,<br />
Sein Ökonomie-Problem<br />
Ist, daß wechselnd die Maschinen<br />
Jeglichem Bedürfnis dienen,<br />
Den profanen wie den heilgen,<br />
Den pikanten wie langweilgen, -<br />
Alles wird simplifiziert;<br />
Klug ist alles kombiniert:<br />
Was dem Menschen dient zum Seichen,<br />
Damit schafft er seinesgleichen.<br />
Auf demselben Dudelsack<br />
Spielt dasselbe Lumpenpack.<br />
Feine Pfote, derbe Patsche,<br />
Fiddelt auf derselben Bratsche,<br />
Durch dieselben Dämpfe, Räder<br />
Springt und singt und gähnt ein jeder,<br />
Und derselbe Omnibus<br />
Fährt uns nach dem Tartarus.</p>
<p>Wie war Heinrich Heine in dem Augenblick gelaunt?!? Was ging in ihm vor?<br />
Nach so vielen Jahren für mich immer noch eines der Gedichte, die amüsieren und den menschlich-wunden Punkt treffen.</p>
<p>Auf den Geschmack gekommen?<br />
Das Gutenberg-Projekt bietet vieles von <a href="http://gutenberg.spiegel.de/autoren/heine.htm" title="Gutenberg-Projekt Heinrich Heine" target="_extern">Heinrich Heine</a>.</p>
<p>Auch das:<br />
<a href="http://gutenberg.spiegel.de/heine/gedichte/nachtged.htm" title="Nachtgedanken" target="_extern">Nachtgedanken</a><br />
&#8220;Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht,&#8230;&#8221;</p>
<p>Viele denken, dass er die politische Situation in Deutschland meinte, aber er dachte wohl eher an seine Mutter &#8211; oder doch nicht?</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2004/01/28/heinrich-heine-zur-teleologie/">Heinrich Heine &#8211; Zur Teleologie</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
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