Die Einkommensgrenze derjenigen, die selbst in den vollen Genuss ihrer Riester-Ersparnisse kommen, liegt demnach bei einem Monatseinkommen von rund 1.900 Euro. Wer weniger verdient, muss nach den Berechnungen der „Plusminus“-Redaktion des Hessischen Rundfunks (hr) mit zum Teil deutlichen Abzügen bei der Riester-Rente rechnen. Bei einem Monatseinkommen von 1.000 Euro brutto müsste daher ein alleinstehender Arbeitnehmer Monat für Monat über 100 Euro „riestern“, um im Alter aus der Summe von gesetzlicher Rente und Riester-Ertrag über die Grundsicherung zu kommen.
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Ich würde den Tanz um die private Altersvorsorge schlichtweg als Abzocke bezeichnen für den größten Teil der Bevölkerung. Und derjenige, der davon profitiert, hat es eigentlich nicht nötig. Im Prinzip eine ähnliche Mogelpackung wie das Elterngeld.
Was hier übrigens bei der Pressemitteilung vergessen wurde, sind die Anteile von Verwaltungsaufwand und auch Provisionen in den angenommenen geriesterten 100 Euro. Denn an denen wird schon heute verdient. Einfach rhetorisch: Welche Branche profitiert von Riesterrente und Co?