<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Text &#124; Design &#124; Code &#187; Text</title>
	<atom:link href="http://text-design-code.de/category/text/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://text-design-code.de</link>
	<description>Menschen unternehmen Kultur</description>
	<lastBuildDate>Mon, 23 Apr 2012 08:17:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.2</generator>
		<item>
		<title>Abgespeckt</title>
		<link>http://text-design-code.de/2012/04/15/abgespeckt/</link>
		<comments>http://text-design-code.de/2012/04/15/abgespeckt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 15 Apr 2012 19:37:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://text-design-code.de/?p=10234</guid>
		<description><![CDATA[Text &#124; Design &#124; Code hat heute mal locker 75% seiner Artikel verloren. Fast alle Artikel aus der Rubrik Was mich bewegt habe ich aus dem Netz genommen. Einige sind in Zur Zeit lese oder höre ich gelandet. Was ich mit den knapp 1200 Artikeln mache? (Noch) keine Ahnung. Abgespeckt ist ein Beitrag in Text [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2012/04/15/abgespeckt/">Abgespeckt</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Text | Design | Code</strong> hat heute mal locker 75% seiner Artikel verloren. Fast alle Artikel aus der Rubrik <em>Was mich bewegt</em> habe ich aus dem Netz genommen. Einige sind in <a title="Zur Zeit lese oder höre ich" href="http://text-design-code.de/category/zur-zeit-lese-oder-hoere-ich/">Zur Zeit lese oder höre ich</a> gelandet.</p>
<p>Was ich mit den knapp 1200 Artikeln mache?<br />
(Noch) keine Ahnung.</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2012/04/15/abgespeckt/">Abgespeckt</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://text-design-code.de/2012/04/15/abgespeckt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Eva Engelken: Der Rechtsratgeber für Existenzgründer</title>
		<link>http://text-design-code.de/2009/12/17/eva-engelken-der-rechtsratgeber-fuer-existenzgruender/</link>
		<comments>http://text-design-code.de/2009/12/17/eva-engelken-der-rechtsratgeber-fuer-existenzgruender/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 12:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Existenzgründung]]></category>
		<category><![CDATA[Freiberufler]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstständigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Steuer]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://text-design-code.de/2009/12/17/eva-engelken-der-rechtsratgeber-fuer-existenzgruender/</guid>
		<description><![CDATA[Der Rechtsratgeber für Existenzgründer ist für mich eines der wenigen Sachbücher in diesem Jahr, das ich erstens in einem Rutsch gelesen habe und zweitens wegen seines hohen Nutzwerts empfehlen kann. Aber eine kleine Kritik am gewählten Titel habe ich schon: Das Buch ist nicht nur für Existenzgründer lesenswert, sondern auch für gestandene Unternehmerinnen lohnt sich [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2009/12/17/eva-engelken-der-rechtsratgeber-fuer-existenzgruender/">Eva Engelken: Der Rechtsratgeber für Existenzgründer</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_3117" class="wp-caption alignleft" style="width: 145px"><a href="http://text-design-code.de/2009/12/17/eva-engelken-der-rechtsratgeber-fuer-existenzgruender/engelken_rechtsratgeber/" rel="attachment wp-att-3117"><img src="http://text-design-code.de/wp-content/uploads/2009/12/engelken_rechtsratgeber.png" alt="Der Rechtsratgeber für Existenzgründer" title="Der Rechtsratgeber für Existenzgründer" width="135" height="192" class="size-full wp-image-3117" /></a><p class="wp-caption-text">Der Rechtsratgeber für Existenzgründer</p></div><strong>Der Rechtsratgeber für Existenzgründer</strong> ist für mich eines der wenigen Sachbücher in diesem Jahr, das ich erstens in einem Rutsch gelesen habe und zweitens wegen seines hohen Nutzwerts empfehlen kann. </p>
<p>Aber eine kleine Kritik am gewählten Titel habe ich schon: Das Buch ist nicht nur für Existenzgründer lesenswert, sondern auch für gestandene Unternehmerinnen lohnt sich mehr als ein flüchtiger Leseblick.<br />
Denn wer weiß um alle Änderungen der letzten Jahre wirklich Bescheid? Ich hatte mehr als einmal einen Aha-Effekt.</p>
<p>Wenig ist schwieriger als ein Buch zu beschreiben, was sich detailliert mit rechtlichen und steuerlichen Fragen beschäftigt. Deshalb mache ich es mir einfach und skizziere grob den Inhalt des Rechtsratgebers in Fragen, die sich mit den unterschiedlichen Gründer- und Unternehmenstypen auseinander setzen: <span id="more-3116"></span></p>
<ul>
<li>Was muss man vor der Gründung bei welcher Ausgangssituation und in welchen Branchen beachten und tun?</li>
<li>Worauf muss man als Freiberufler besonders achten? </li>
<li>Was ist bei einer Gewerbegründung zu beachten? </li>
<li>Was ist wichtig im Handwerk oder in der Gastronomie?</li>
<li>Welche Rechtsform passt zur Unternehmensidee? </li>
<li>Wie leicht lässt sich später die Rechtsform ändern und können daraus steuerliche oder rechtliche Nachteile entstehen?</li>
<li>Was ist bei Franchising, Betriebsübernahme, Unternehmensbeteiligung oder Ausgründung wichtig?</li>
<li>Welche Verbände helfen in den einzelnen Branchen bei welchen Problemen? </li>
<li>Welche Behörden sind für welchen Bereich zuständig? </li>
<li>Welche Genehmigungen sind im Vorfeld nötig?</li>
<li>Worauf muss man bei der Standortwahl und bei Umbauten oder Bauvorhaben achten</li>
<li>Kann man unproblematisch sich jeden Namen geben?</li>
<li>Wie schützt man sein geistiges Unternehmenskapital?</li>
<li>Wie wirbt man ohne das Wettbewerbsrecht zu verletzen oder eine Abmahnung zu riskieren?</li>
<li>Welchen Vertragstyp wählt man für das Unternehmen?</li>
<li>Was ist zu tun, wenn der Vertrag nicht eingehalten wird?</li>
<li>Wie schreibt man eine korrekte Rechnung?</li>
<li>Was tut man, wenn der Kunde nicht bezahlt? </li>
<li>Wie mahnt und klagt man rechtssicher?</li>
<li>Wie setzt man sein Recht durch?</li>
<li>Wie kann man sein Unternehmen optimal finanzieren?</li>
<li>Wie sichert man sich und seine Familie finanziell auch im schlimmsten Fall ab?</li>
<li>Welche Steuern muss man zahlen und welche Fristen?</li>
<li>Welche Versicherungen sind wirklich wichtig?</li>
<li>Worauf muss man achten, wenn man Mitarbeiter einstellt oder ausbildet?</li>
</ul>
<p>Diese Fragen und noch viele mehr behandelt Eva Engelken in einer sehr klaren Sprache. Dank ihrer Checklisten und Tipps aus der Praxis bleiben deshalb beim Leser kaum mehr allgemeine Fragen offen. Für spezielle Fragen bietet der Rechtsratgeber für Existenzgründung einen Serviceteil mit vielen Links und Adressen, der weitere Entscheidungen erleichtert.</p>
<p><em>Mein Fazit:</em> Wenn man als Existenzgründer, Unternehmer, Handwerker, Freiberufler, also als  Selbstständiger nur einen Rat für sich entdeckt und gewinnbringend nutzen kann, dann hat sich der Buchkauf und das Lesen gelohnt. Deshalb vergebe ich das Prädikat <em>besonders wertvoll und lesenswert</em>.</p>
<p>Wer mehr über das Buch <strong>Der Rechtsratgeber für Existenzgründer</strong> erfahren will oder in der Leseprobe schmökern will, dem empfehle ich das Blog zum Buch: <a href="http://www.rechtsratgeber-existenzgruender.de" target="_blank">rechtsratgeber-existenzgruender.de</a></p>
<p>Für Schnellentschlossene habe ich hier die Infos für den nächsten Gang oder Anruf in der bevorzugten Buchhandlung:<br />
Eve Engelken<br />
<strong>Der Rechtsratgeber für Existenzgründer</strong><br />
Paperback, 302 Seiten, Redline Verlag, 2009<br />
ISBN-13: 978-3868810257 &#8211; 17,90 €</p>
<p><em>Noch ein Hinweis am Ende:</em> <strong>Der Rechtsratgeber für Existenzgründer</strong>  lohnt sich auch für Menschen, die sich nicht sicher sind, ob sie den Sprung in die Selbstständigkeit wagen sollen. Einem Bekannter meinerseits hat es geholfen seine zukünftige Selbstständigkeit zu überdenken.</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2009/12/17/eva-engelken-der-rechtsratgeber-fuer-existenzgruender/">Eva Engelken: Der Rechtsratgeber für Existenzgründer</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://text-design-code.de/2009/12/17/eva-engelken-der-rechtsratgeber-fuer-existenzgruender/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sammelsurium am 30. August 2009</title>
		<link>http://text-design-code.de/2009/08/31/sammelsurium-am-30-august-2009/</link>
		<comments>http://text-design-code.de/2009/08/31/sammelsurium-am-30-august-2009/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 06:54:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Autor]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Existenzgründer]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hirnforschung]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Konzept]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Paradigmenwechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Promotion]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Titelhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://text-design-code.de/?p=2899</guid>
		<description><![CDATA[Stanford Study of Writing &#8211; Langzeitstudie &#252;ber die Schreibpraxis und Entwicklung bei Stanford-Studenten Clive Thompson on the New Literacy &#8211; &#34;The modern world of online writing, particularly in chat and on discussion threads, is conversational and public, which makes it closer to the Greek tradition of argument than the asynchronous letter and essay writing of [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2009/08/31/sammelsurium-am-30-august-2009/">Sammelsurium am 30. August 2009</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><a href="http://ssw.stanford.edu/index.php">Stanford Study of Writing</a> &#8211; Langzeitstudie &uuml;ber die Schreibpraxis und Entwicklung bei Stanford-Studenten</li>
<li><a href="http://www.wired.com/techbiz/people/magazine/17-09/st_thompson">Clive Thompson on the New Literacy</a> &#8211; &quot;The modern world of online writing, particularly in chat and on discussion threads, is conversational and public, which makes it closer to the Greek tradition of argument than the asynchronous letter and essay writing of 50 years ago.&quot;</li>
<li><a href="http://writetodone.com/2009/08/29/solved-the-outlining-vs-organic-writing-debate/">SOLVED: The Outlining vs. Organic Writing Debate</a> &#8211; Nach Gliederung oder frei Schnauze? Das ist die falsche Frage.</li>
<li><a href="http://diepresse.com/home/politik/alpbach/504884/index.do?_vl_backlink=/home/politik/index.do">Kreativit&auml;t: Begeisterung formt unser Hirn &laquo; DiePresse.com</a> &#8211; &quot;Es sei an der Zeit, die alte &bdquo;Ressourcen-Nutzungskultur&ldquo; durch einen neue &bdquo;Potenzial-Entfaltungskultur&ldquo; zu ersetzen. Doch was in der alten Kultur richtig war, wird in der neuen Kultur falsch sein. Wo sich kreatives Potenzial der Menschen entfalten soll, darf man nicht durch Druck und Angst effiziente Arbeit erzwingen.&quot;</li>
<li><a href="http://berufung-selbststaendig.de/2009/08/30/tolles-handbuch-der-rechtsratgeber-fur-existenzgrunder/">Tolles Handbuch: Der Rechtsratgeber f&uuml;r Existenzgr&uuml;nder | Berufung selbstst&auml;ndig</a> &#8211; Ich unterschreibe jedes Wort.</li>
<li><a href="http://www.danisch.de/blog/2009/08/29/promotions-marchen-im-deutschlandfunk/">Danisch.de &raquo; Blog Archive &raquo; Promotions-M&auml;rchen im Deutschlandfunk</a> &#8211; Das ist eigentlich nur die Spitze des Eisbergs.</li>
</ul>
<p><a href="http://text-design-code.de/2009/08/31/sammelsurium-am-30-august-2009/">Sammelsurium am 30. August 2009</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://text-design-code.de/2009/08/31/sammelsurium-am-30-august-2009/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Medien(r)evolution oder Heidelberger Appell &#8211; eine Kampagne gegen Open Access?</title>
		<link>http://text-design-code.de/2009/05/02/medienrevolution-oder-heidelberger-appell-eine-kampagne-gegen-open-access/</link>
		<comments>http://text-design-code.de/2009/05/02/medienrevolution-oder-heidelberger-appell-eine-kampagne-gegen-open-access/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 May 2009 18:10:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Autoren]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Fair Use]]></category>
		<category><![CDATA[Google Books]]></category>
		<category><![CDATA[Honorar]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Nutzungsrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Open-Access]]></category>
		<category><![CDATA[Sachbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Verleger]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://text-design-code.de/?p=1735</guid>
		<description><![CDATA[Einleitend möchte ich sagen, dass mir die Fragestellung um eine angemessene Akzeptanz in der Öffentlichkeit der Autorenrechte gegenüber Verwertern und die gerechte bzw. faire Honorierung schöpferischer Arbeit ebenso wichtig ist wie der freie Zugang zu Wissen. Darum geht es eigentlich auch bei der Debatte um den Heidelberger Appell. Übrigens denke ich, dass die wahre Urheberrechtsdebatte [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2009/05/02/medienrevolution-oder-heidelberger-appell-eine-kampagne-gegen-open-access/">Medien(r)evolution oder Heidelberger Appell &#8211; eine Kampagne gegen Open Access?</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1590" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img src="http://text-design-code.de/wp-content/uploads/2009/04/04cat_eule1.jpg" alt="Eulen nach Athen tragen" title="Eulen nach Athen tragen" width="200" height="150" class="size-full wp-image-1590" /><p class="wp-caption-text">Eulen nach Athen tragen</p></div>Einleitend möchte ich sagen, dass mir die Fragestellung um eine angemessene Akzeptanz in der Öffentlichkeit der Autorenrechte gegenüber Verwertern und die gerechte bzw. faire Honorierung schöpferischer Arbeit ebenso wichtig ist wie der freie Zugang zu Wissen. Darum geht es eigentlich auch bei der Debatte um den Heidelberger Appell.</p>
<p>Übrigens denke ich, dass die wahre Urheberrechtsdebatte erst anfängt, wenn man die Nutzungsrechte abtrennt und die unterschiedlichen Interessen der einzelnen Akteure wie Autor, Verleger/Verwerter und Leser im Falle des Wortes differenziert betrachtet und vor allem den <em>Verwerterlobbyismus</em> endlich so würdigt, wie es sich gehört. Ja, da haben Sie durchaus ein Quentchen Ironie gelesen. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Meiner Meinung nach haben Autor und Leser mehr gemeinsame Interessen. Der Eine will gelesen werden, will informieren, der Andere will lesen, sein Wissen erweitern. Und beiden macht es Spass. Deshalb sollte man sich fragen:</p>
<blockquote><p>Was ist dem Einzelnen, der Menschheit weltweit, national, regional ihre Kultur samt deren Akteure wert und wie haben Einzelne, also alle im Endeffekt Zugriff darauf?</p></blockquote>
<p>Mit Sicherheit sind EU-weite Internetsperren nicht der richtige Weg. Diese Nachricht bei heise ist mir zum Schluss der Recherche aufgefallen und diese EU-weit geplante Vorgehensweise schockiert mich. Das ist nicht durchdacht. Diese Meinung vertritt auch Eva Lichtenberger, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion der Grünen im EU-Parlament:</p>
<blockquote><p>Statt Filterpflicht und Internet-Sperren brauchen wir aber die Einführung neuer, auf die Internet-Welt abgestimmter Rechtsmodelle für den Schutz der Urheberrechte unter Wahrung von Grundrechten wie Schutz der Privatsphäre und Datenschutz<br />
<small><em>Quelle:</em> Heise, <a title="Weg frei für Forderung nach Internetsperren" href="http://www.heise.de/newsticker/Weg-frei-fuer-Forderung-nach-Internetsperren--/meldung/127069" target="_blank">Weg frei für Forderung nach Internetsperren</a>, 07.02.2009</small></p></blockquote>
<p><span id="more-1735"></span><br />
Durch diese Meldung sehe ich die Kipo-Sperre, technisch anders sowieso besser lösbar, plötzlich in einem anderen Licht. Denn es wäre nicht das erste Mal, dass in Deutschland in einem vorauseilenden Gehorsam gegenüber der EU ein <em>Gesetz-Versuchsballon</em> innerhalb der EU durchgesetzt wird.</p>
<p>Zum Heidelberger Appell (unverlinkt <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) nun einige Bemerkungen und Links. Man sollte mittlerweile den <em>Heidelberger Appellanten</em> ja fast danken, dass sie trotz großem Mediengetrommel so ungeschickt gegenüber der Öffentlichkeit agiert haben.<br />
Denn wer bei google (be evil <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) die Worte <em>Heidelberger Appell Kampagne Verleger</em> eingibt, kann sich mittlerweile sehr gut selbst einen Überblick über Pro und Contra verschaffen und entdeckt nebenbei auch das wahrscheinliche <em>Cui bono</em> des Heidelberger Appells. Den Fauleren bietet sich die <a title="Materialsammlung rund um den Heidelberger Appell" href="http://infobib.de/blog/2009/03/25/materialsammlung-rund-um-den-heidelberger-appell/" target="_blank">Materialsammlung rund um den Heidelberger Appell</a> bei infobib.</p>
<p><em>Dort und auch anderswo wird auch erwähnt, was die Initiatoren derzeit gerne verschweigen:</em><br />
Es werden immer mehr Unterschriften zurückgezogen, u.a. tat dies Peter Glaser noch im April. Glaser dokumentiert sein Schreiben an Reuss in seinem Blog in der Stuttgarter Zeitung: <a title="http://blog.stuttgarter-zeitung.de/?p=7650" href="http://blog.stuttgarter-zeitung.de/?p=7650" target="_blank">Heidelberger Appell: De-Appellation</a>. In einer Mail an Matthias Spielkamp erläutert er diesen Schritt kurz. Spielkamp hat diese Mail unter <a title="Peter Glaser zum Heidelberger Appell: Feudalistisch" href="http://immateriblog.de/?p=500">Peter Glaser zum “Heidelberger Appell”: Feudalistisch</a> veröffentlicht.</p>
<p>Während meiner Recherche stieß ich auf ein mir durchaus plausibles <em>Cui bono</em> der Kampagne.<br />
<strong>Was wäre, wenn der Heidelberger Appell ein Teil dieser Anfang des Jahres bekannten Kampagne wäre oder sich daran orientierte?</strong></p>
<blockquote><p>Die Agentur des PR-Beraters Eric Dezenhall &#8211; der im Nature-Artikel als &#8220;PR-Pitbull&#8221; bezeichnet wird &#8211; ist von mehreren großen Fachverlagen in den USA damit beauftragt worden, in der Öffentlichkeit Stimmung gegen die Open-Access-Bewegung und die Unterstützer eines freien Zugangs zu wissenschaftlichen Informationen zu machen. In E-Mails, die Nature zugeleitet wurden, empfiehlt Dezenhall den Verlagen, &#8220;öffentlichen Zugang mit staatlicher Zensur zu vergleichen&#8221; und &#8220;das Peer Review mit dem traditionellen Verlagsmodell gleichzusetzen&#8221;.<br />
<small><em>Quelle:</em> golem, <a title="Kampf um Open Access" href="http://www.golem.de/0702/50462.html" target="_blank">Kampf um Open Access</a>, 09.02.2009</small></p></blockquote>
<p>Dieser Verdacht ist nicht von der Hand zu weisen, denn den Wissenschaftsverlagen entgeht viel Gewinn, wenn sich das <em>Open Access-Modell</em> weltweit durchsetzt. Die Wissenschaftler wären freier in ihrer Publikationsfreiheit, kämen unproblematischer an relevante Forschungsberichte und vor allem der Zugang hierzu wäre bedeutend preiswerter.<br />
Die Verlage könnten nicht mehr feudalistisch agieren. Ähnlich begründete Glaser seine De-Appellation gegenüber Reuß. Es geht hierbei also nicht in erster Linie vermutlich um die Publikationsfreiheit, auch nicht um Peanuts, sondern einfach um Milliarden. <strong>Wer lässt sich schon gerne einen Goldesel entgehen?</strong> Deshalb vermutlich der ganze PR-Wirbel, auf den natürlich auch die Bundesjustizministerin Brigitte Zypries ansprang. <em>Mal ganz unter uns: Etwas  Geistreicheres hätte ich von ihr auch nicht erwartet.</em></p>
<p><em>Für mich &#8211; hoffentlich nicht nur für mich &#8211; steht fest:</em><br />
1. <strong>Bildung muss frei zugänglich sein</strong>, das wird nicht nur den Wissenschaftlern weltweit, sondern auch gerade den &#8220;bildungsfernen Schichten&#8221; (Eupehemismus) immer schwerer gemacht. Warum mir allerdings unterstellt wird, dass ich mit dieser Forderung gleichzeitig Autoren das Honorar abspreche, bleibt wohl nicht nur mir nicht nachvollziehbar, sondern vermutlich auch dem <em>Aktionsbündnis &#8220;Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft&#8221;</em>. Diese betitelte ihre Pressemitteilung mit der Frage: <a title="Was ist uns Wissenschafts- und Publikationsfreiheit wert? Verlieren wir den Gedanken der Sozialpflichtigkeit von Wissen, verlieren wir unsere Zukunft." href="http://www.urheberrechtsbuendnis.de/pressemitteilung0109.html" target="_blank">Was ist uns Wissenschafts- und Publikationsfreiheit wert? Verlieren wir den Gedanken der Sozialpflichtigkeit von Wissen, verlieren wir unsere Zukunft.</a></p>
<p>2. <strong>Urheber müssen angemessen &#8211; jenseits des Prekären, honoriert werden ohne Buy-Out.</strong> Denn derzeit sind die Ersten in der &#8220;Produktionskette&#8221; die Schwächsten. Ein Vergleich mit den &#8220;Milchbauern&#8221; hinkt zwar, aber trifft es dennoch. Ein angemessenes Honorar zu erreichen geht mit dem heutigen Verlagssystem kaum, da es immer mehr auf Profit auf Kosten der Schwächeren ausgerichtet ist. Lausige Autoren- und Zeilenhonorare und Buy-Out-Verträge zeugen davon. Bei Zeitungsverlagen bemerken es die Leser früher oder später, sie bleiben weg, suchen sich andere Informationskanäle. Daraufhin brechen auch die Anzeigenkunden weg, wobei die den Verlagen immer wichtiger wurden/werden. Das hat sich auch nachteilig auf den Ruf, man sei die <em>vierte Gewalt im Staate</em>, ausgewirkt. Aber das ist eine andere Geschichte und läuft bei mir auch unter dem Begriff <em>wirtschaftsbedingte Zensur</em>. Politisch wird dieser manchmal dank Lobbyismus nachgeholfen.</p>
<p><em>Die erste Frage- und Aufgabenstellung lautet nach dem Augsburger Journalisten Fritz Effenberger vor allem für Autoren:</em></p>
<blockquote><p>Wie Urheber in einem ubiquitären, egalitären Distributionsmodell bezahlt werden, muss erst noch definiert werden. Ob Verlage (gleich welchen Mediums) nach Abschluss der digitalen Revolution noch eine Rolle spielen werden, lässt sich heute […] Trotz erheblicher Umsätze mit dem Verbreitungsmedium Internet durch Telekommunikationsunternehmen sind Urheber hier von Vergütung ausgeschlossen. Eine gesetzliche Regelung würde privatwirtschaftliche Anstrengungen wie die oben erwähnte Aktion der Suchmaschine Google ersetzen und die Urheber aus ihrer Verunsicherung angesichts der heutigen technischen Revolution befreien. Das ist die urheberrechtliche Herausforderung unserer Dekade.<br />
<small><em>Quelle:</em> Fritz Effenberger, <a title="Grundsatzerklärung zum Tag des Geistigen Eigentums" href="http://11k2.wordpress.com/2009/04/26/grundsatzerklarung-zum-tag-des-geistigen-eigentums/" target="_blank">Grundsatzerklärung zum Tag des Geistigen Eigentums</a>, 26.04.2009</small></p></blockquote>
<p><em>Mein AHA-Moment während der Recherche:</em> Bei VG Wort bekommen auch Verlage 30% Ausschüttung, weil Autoren ihre Rechte gegenüber VG Wort diesen abgetreten haben. Deshalb mein Rat an Autoren: <strong>Lest das Kleingedruckte in Euren Autorenverträgen und bleibt stur!</strong></p>
<p>3. <strong>Das Urheberrecht sollte wirklich die Urheber stärken</strong> und nicht deren Verwerter, was meiner Meinung derzeit eher der Fall ist. Allein die relativ kurze Geschichte des Urheberrechts zeigt, dass es vor allem um die Rechte der Verwerter ging und erst dann nach lange, lange nichts mehr ging es um die Rechte der Urheber. So gesehen ist die Verlängerung des Urheberrechts nach dem Tod des Urhebers in erster Linie ein Gesetz für die Verwerter und Erben.</p>
<p><em>Lesenswert ist Peter Mühlbauers dreiteilige Artikelserie in Telepolis zu den Neuen Monopolrechten:</em><br />
<a title="Angriff der Ahnungslosen" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30221/1.html" target="_blank">Angriff der Ahnungslosen</a>, Deutsche Verlage fahren eine Kampagne. Neue Monopolrechte, Teil 1<br />
<a title="FAZ gegen Marktwirtschaft" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30229/1.html" target="_blank">FAZ gegen Marktwirtschaft</a>, Wie aus einem neoklassischen Preisbildungsmodell eine &#8220;angemessene Beteiligung&#8221; wird. Neue Monopolrechte, Teil 2<br />
<a title="Zwölf Dollar fünfzig für fünf Wörter und bloß nichts Negatives" href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30235/1.html" target="_blank">Zwölf Dollar fünfzig für fünf Wörter und bloß nichts Negatives</a>, Associated Press und Monopolrechte auf Tatsachen. Neue Monopolrechte, Teil 3</p>
<p>Jetzt möchte ich noch einige interessante Links zu Open Access im Zusammenhang mit dem Heidelberger Appell empfehlen:<br />
1. <a title="Open Access: Gemeinsame Erklärung der Wissenschaftsorganisationen vom 25. März 2009" href="http://www.helmholtz.de/aktuelles/pressemitteilungen/artikel/detail/gemeinsame_erklaerung_der_wissenschaftsorganisationen/" target="_blank">Open Access: Gemeinsame Erklärung der Wissenschaftsorganisationen vom 25. März 2009</a><br />
2. In der Wissenschaft und nicht nur dort ist Recherchefreiheit wichtig, denn das ist die andere Seite der Publikationsfreiheit: <a title="Die zwei Seiten der Wissenschaftsfreiheit" href="http://www.wissenschaftsurheberrecht.de/2009/04/07/zwei-seiten-wissenschaftsfreiheit-5903564/" target="_blank">Die zwei Seiten der Wissenschaftsfreiheit</a><br />
3. Google Books und Open Access sind zwei verschiedene Baustellen. Dies erkennt man sogar im Ausland: <a title="The German Open Access Uproar: Missing the point?" href="http://governancexborders.wordpress.com/2009/03/27/the-german-open-access-uproar-missing-the-point/" target="_blank">The German Open Access Uproar: Missing the point?</a><br />
4. Das Bremer Sprachblog schreibt übrigens sehr differenziert über open Access und Google Books in <a title="Closed Minds on Open Access" href="http://www.iaas.uni-bremen.de/sprachblog/2009/03/26/closed-minds-on-open-access/" target="_blank">Closed Minds on Open Access</a><br />
5. Freelens über Thomas Ganske in <a title="Ein unmoralisches Angebot" href="http://blog.freelens.com/2009/04/ein-unmoralisches-angebot/" target="_blank">Ein unmoralisches Angebot</a></p>
<blockquote><p>In Thomas Ganskes Persönlichkeit scheinen zwei Seelen zu schlummern: die des Publizisten und die des Unternehmers. Als Publizist setzt er sich für das Urheberrecht ein, aber als Unternehmer versucht er Urhebern möglichst viele ihrer Rechte abzutrutzen.</p></blockquote>
<p>Freelens kontert mit einem eigenen <a title="Freelens-Appell" href="http://blog.freelens.com/appell/">Appell</a>, indem sie gegen die aktuellen Verträge für Fotoproduktionen des Jahreszeiten Verlages protestieren. Diesen können meine Leser gerne unterstützen. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
6. Der FAZ-Leserbrief gegen Roland Reuß von Kunsthistoriker Hubertus Kohle, dokumentiert unter <a title="Was nicht im Internet existiert, wird verloren sein" href="http://archiv.twoday.net/stories/5673615/" target="_blank">Was nicht im Internet existiert, wird verloren sein</a>. Neben Kritik am Heidelberger Appell fordert er die Verlage auf, sich doch Gedanken zu machen, wie sie mit dem und nicht gegen das Internet in Zukunft Geschäfte machen können. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung setzt er sich zudem mit Google auseinander. <a title="Was in Zukunft nicht im Netz steht, gibt es nicht" href="http://www.sueddeutsche.de/155387/938/2867290/Was-in-Zukunft-nicht-im-Netz-steht-gibt-es-nicht.html" target="_blank">Was in Zukunft nicht im Netz steht, gibt es nicht</a></p>
<blockquote><p>Die Inhalte, die noch unter das Urheberrecht fallen, sind meist nicht vollständig greifbar, sondern bislang nur in Textschnipseln. Was Google als Volltext präsentiert, ist urheberrechtsfrei, weil die Autoren länger als 70 Jahre tot sind. Auch wenn es urheberrechtlich hochproblematisch ist &#8211; für den Nutzer scheint es Vorteile zu bringen. Mit diesem Image-Plus spielt Google.</p></blockquote>
<p>Das ist das <em>Google-Dilemma</em>. Aber es gibt auch noch ein anderes Dilemma, dies findet sich bei den Bibliotheken. Neben Raumnot haben diese weltweit das Problem des zerfallenden Schrifttums bei leeren Kassen. Die Ursache hierfür ist in den billigen Rohmaterialien zu finden, die etliche Jahrzehnte seitens der Verleger und deren Druckereien zur &#8220;Publikationsfreiheit&#8221; eingesetzt wurden &#8211; vermutlich noch heute teilweise. Dies kann jeder im eigenen Bücherschrank bei älteren Büchern sehen. Erst vergilben sie und dann bröseln sie irgendwann unter den Fingern weg. Digitalisierung tut hier not.</p>
<p>Google ist hier ein Problemlöser. Google macht es einfach für die Bibliotheken. Leider ist nirgends ein Vertrag zwischen Google und einer Bibliothek zu finden, um die Vertragsbedingungen zu analysieren. Google Books kollidiert hierbei etwa mit Verlagen wie <em>RECLAM</em>, die zumeist urheberrechtserloschene Werke veröffentlichen. Es empfiehlt sich daher auch <a title="Fakten &amp; Fiktionen" href="http://books.google.de/intl/de/googlebooks/facts.html" target="_blank">Fakten &amp; Fiktionen</a> bei Google Books zu lesen, um deren Position einschätzen zu können.<br />
Der Spiegel berichtete 2007, dass <a title="Google kooperiert mit Bayerischer Staatsbibliothek" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,470325,00.html" target="_blank">Google in Deutschland mit der Bayerischen Staatsbibliothek</a> kooperiert. Wobei der SPIEGEL es in diesem Artikel schafft, den Verlagen Urheberrechte anzudichten. Verlage haben Nutzungsrechte, die durch Google verletzt werden können, wenn aus dem Autorenvertrag sich dies ergibt.</p>
<blockquote><p>Von geschützten Titeln werden dem Nutzer nur Daten wie der Buchtitel und der Name des Autors angezeigt, sowie kurze Textfragmente. Wer nicht will, dass sein Werk digitalisiert wird, muss Google eigens darüber darüber informieren, Schweigen gilt den Suchmaschinisten als Zustimmung.</p></blockquote>
<p>Diese Regelung ist auch 2009 gültig: Ich habe mir dies von einer befreundeten erfolgreichen Sachbuchautorin bestätigen lassen, deren Bücher in verschiedenen Verlagen erscheinen. Sie meinte, sie sähe es positiv. Denn die Auszüge machen Lust auf mehr und fördern den Verkauf. Außerdem profitiere sie selbst von der Volltextsuche Google Books. Sie suche sich keinen Bandwurm mehr, sondern fände schnell das Buch, welches sie bräuchte, was sie dann zumeist kaufe. Diesen Vorteil hob auch schon das <em>Bremer Sprachblog</em> hervor. <em>Denn vom Urheberrecht geschützte Werke sind zwar durch die angelegte Volltextsuche &#8220;scanbar&#8221;, aber eben nicht in Gänze lesbar.</em></p>
<p>Kritik ist meiner Meinung nach bei den Verlagen angebracht. Denn sie scheinen von dem Desaster der Musik- und Filmindustrie nichts oder zumindest nicht viel gelernt zu haben. Bei den Verlagen war von Verteufelung bis zaghaften Versuchen seit über einem Jahrzehnt nichts oder kaum Konstruktives zu erleben. Ebooks &#8211; ebenso teuer wie das gedruckte Exemplar &#8211; wurden dem Leser geliefert, die außer der genialen Volltextsuche keinen mehrwert lieferten, sondern sich nicht ausdrucken liessen, keine Notizen erlaubten oder nur mit spezieller Software, die selbst restriktiv agierte, lesbar waren. Jetzt der erneute Versuch mit spezieller Hardware wie Kindle Reader et al. Damit lassen sich einfach keine neuen &#8220;Kundenkreise&#8221; erschliessen. Denn dem Autor, seinem Text und dem Leser ist die Form zumeist egal. Hauptsache, der Eine bekommt ein anständiges Honorar und der Andere kann mit dem Text sein &#8220;geistiges Unwesen&#8221; im Sinne des &#8220;Fair Use&#8221; treiben.</p>
<p>Das Ganze liesse sich verkürzen, wenn es eine Art Lebensautorenpauschale gäbe. Es geht langfristig nicht darum Zugangssperren aufzubauen, sondern Zugang für alle zu ermöglichen, so dass sich entweder durch eine Kulturflatrate, der Pixelvariante oder eine andere Art des anonymen Protokolls ein faires Honorar für die Schöpfer, Kreativen und Autoren ergibt. Vermutlich kann das nicht schlimmer als unser Mautsystem in der Umsetzung werden. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Das Dumme dabei: Alle Nationen müssen sich einig werden, denn der Kanal Internet lässt sich von Ländergrenzen nicht stoppen. Da helfen auch keine Sperren. Diese helfen nur windigen IT-Sicherheitsfirmen, die sonst eher den bekannten menschenrechtsverletztenden Regimes aushelfen.</p>
<p><strong><em>Das bedeutet:</em></strong> <strong>Bürger, also auch Kreative, ob Autoren oder Leser, haben es wohl nicht nur in Deutschland, sondern auch auf EU-Ebene mit einem bildungs- und wissenschaftsfeindlichen Lobbyismus zu tun. Es versteht sich von selbst, dass dieser Lobbyismus demokratiefeindlich ist. Die Politik scheint gegenüber diesen lobbyistischen Einflüsterungen schwach, umso stärker müssen Bürger, denen an der Zukunft ihrer Kinder etwas liegt, dagegen angehen. Schreiben Sie an Ihre Abgeordneten auf allen politischen Ebenen und klären Sie auf!</strong></p>
<p>Denn momentan scheint es eher ein echtes Elend zu sein, was sich da einem leidenschaftlichen Leser bietet, der vielleicht einfach wie ich unter Platzmangel im Reagl leidet und gerne zumindest im Sachbuchbereich auf Ebooks umsteigen würde. Andernfalls könnte ich wieder mehr Bilder aufhängen oder hätte mal eine leere Wand zur Meditation über Sinn und Unsinn der Medienkultur und vor allem Medienrecht zu Beginn des 21. Jahrhunderts. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Danke an alle, die bis hier durchgehalten haben. Als kleines Dankeschön verweise ich auf die <a title="attac AG Wissensallmende und Freier informationsfluss" href="http://www.attacmarburg.de/wissensallmende/" target="_blank">attac AG Wissensallmende und Freier Informationsfluss</a>. Deren <em>Basistext Wissensallmende</em> beschäftigt sich mit der Bedeutung der Wissensallmende und den Auswirkungen geistiger Monopolrechte. Unter einer &#8220;Creative-Commons-Lizenz&#8221; ist er auch als Onlineversion und zum Download verfügbar.<br />
Mehr Links zu anderen Initiativen gibt es bei Wikipedia unter <a title="Wikipedia - Wissensallmende" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wissensallmende" target="_blank">Wissensallmende</a>.</p>
<p>Ein weiteres Schmankerl ist meiner Meinung nach Michael Giesecke mit seinen Websites <a title="kommunikative-welt.de" href="http://www.kommunikative-welt.de" target="_blank">kommunikative-welt.de</a> und <a title="mythen-der-buchkultur.de" href="http://www.mythen-der-buchkultur.de" target="_blank">mythen-der-buchkultur.de</a><br />
Unter dem Titel <em>Von den Mythen der Buchkultur zu den Visionen der Informationsgesellschaft</em> erschien die zweite Website 2002 als Buch mit CD-ROM im Suhrkamp-Verlag, stw 1543, 457 Seiten 17,50  ISBN 3-518-29143-2</p>
<blockquote><p>Die Ausbreitung alternativer Formen kultureller Informationsverarbeitung und Vernetzung wird gegenwärtig dadurch erschwert, dass wir uns noch immer an den Idealen und Konzepten orientieren, die in der Vergangenheit für die Beschreibung und Propagierung der Buch- und Industriekultur entwickelt wurden. Gerade die Erfolge dieser Epoche haben zu Mystifizierungen geführt. Im Licht der ökologischen Kommunikationstheorie erscheinen die Ambivalenzen der einzelnen Medien und die Wechselwirkungen zwischen ihnen als Quelle der historischen Dynamik.</p></blockquote>
<p><em>Hinweis/Disclaimer:</em> Dieser Artikel ist keine Rechtsberatung, sondern ein <strong>Aufruf zum Selberdenken und Handeln</strong>. Have Fun. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Der Artikel steht unter einer <a title="Artikel steht unter CC-Lizenz" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/" target="_blank">CC-Lizenz</a></p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2009/05/02/medienrevolution-oder-heidelberger-appell-eine-kampagne-gegen-open-access/">Medien(r)evolution oder Heidelberger Appell &#8211; eine Kampagne gegen Open Access?</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://text-design-code.de/2009/05/02/medienrevolution-oder-heidelberger-appell-eine-kampagne-gegen-open-access/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unterschriftenaktion des VS und BVjA</title>
		<link>http://text-design-code.de/2008/11/04/unterschriftenaktion-des-vs-und-bvja/</link>
		<comments>http://text-design-code.de/2008/11/04/unterschriftenaktion-des-vs-und-bvja/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 04 Nov 2008 07:41:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Autor]]></category>
		<category><![CDATA[Druckkostenzuschussverlage]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Tag hinzufügen]]></category>
		<category><![CDATA[Verband]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://text-design-code.de/?p=189</guid>
		<description><![CDATA[Wer sich im Verlagswesen auskennt, weiß um Druckkostenzuschussverlage und deren Geschäftsgebaren. ver.di und die Verbände VS (Verband deutscher Schriftsteller) und BVjA (Bundesverband junger Autoren) haben nun eine Unterschriftenaktion initiiert, die sich Für die Kultur des Wortes gegen Einschüchterung einsetzt. Denn seit Jahren diffamiert eine Frankfurter Verlagsgruppe Autoren und ihre Verbände. Ein Unternehmen, das sich mit [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2008/11/04/unterschriftenaktion-des-vs-und-bvja/">Unterschriftenaktion des VS und BVjA</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich im Verlagswesen auskennt, weiß um Druckkostenzuschussverlage und deren Geschäftsgebaren. ver.di und die Verbände VS (Verband deutscher Schriftsteller) und BVjA (Bundesverband junger Autoren) haben nun eine Unterschriftenaktion initiiert, die sich <a title="Für die Kultur des Wortes gegen Einschüchterung" href="http://vs.verdi.de/aktuelles/pressemeldungen/unterschriftenaktion" target="_blank">Für die Kultur des Wortes gegen Einschüchterung</a> einsetzt. Denn seit Jahren diffamiert eine Frankfurter Verlagsgruppe Autoren und ihre Verbände.</p>
<blockquote><p>Ein Unternehmen, das sich mit dem Namen Goethe schmückt, geht mit repressiven Maßnahmen gegen Autoren und ihre Verbände vor, die sich für faire Verlagspraktiken einsetzen.</p></blockquote>
<p><a href="http://text-design-code.de/2008/11/04/unterschriftenaktion-des-vs-und-bvja/">Unterschriftenaktion des VS und BVjA</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://text-design-code.de/2008/11/04/unterschriftenaktion-des-vs-und-bvja/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kurzes Pl&#228;doyer f&#252;r den Dialog</title>
		<link>http://text-design-code.de/2008/10/14/kurzes-plaedoyer-fuer-den-dialog/</link>
		<comments>http://text-design-code.de/2008/10/14/kurzes-plaedoyer-fuer-den-dialog/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 10:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Autor]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Lektor]]></category>
		<category><![CDATA[Leser]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://text-design-code.de/?p=188</guid>
		<description><![CDATA[Wohl jeder kennt das Sprichwort: Zu viele Köche verderben den Brei. Übertragen auf Texte gilt: Zu viele Lektoren verderben den Text. Autor und Lektor führen ein Gespräch über den Text, ringen um Worte, Sätze und den damit verbundenen Aussagen. Was geschieht, wenn mehr als ein Lektor am Text feilt? Die Gefahr des Verwässerns, des Verschlimmbesserns [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2008/10/14/kurzes-plaedoyer-fuer-den-dialog/">Kurzes Pl&#228;doyer f&#252;r den Dialog</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wohl jeder kennt das Sprichwort: <em>Zu viele Köche verderben den Brei.</em> Übertragen auf Texte gilt: <em>Zu viele Lektoren verderben den Text.</em> Autor und Lektor führen ein Gespräch über den Text, ringen um Worte, Sätze und den damit verbundenen Aussagen. Was geschieht, wenn mehr als ein Lektor am Text feilt? Die Gefahr des Verwässerns, des Verschlimmbesserns besteht. Und am Ende sind weder Autor noch Lektoren oder gar die zukünftigen Leser glücklich. <strong>Bleiben wir beim Dialog zwischen einem Autor und einem Lektor, damit später der Dialog zwischen Autor und Leser gelingt.</strong></p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2008/10/14/kurzes-plaedoyer-fuer-den-dialog/">Kurzes Pl&#228;doyer f&#252;r den Dialog</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://text-design-code.de/2008/10/14/kurzes-plaedoyer-fuer-den-dialog/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>ZEIT-Artikelserie &#252;ber digitale B&#252;cher</title>
		<link>http://text-design-code.de/2008/04/18/zeit-artikelserie-ueber-digitale-buecher/</link>
		<comments>http://text-design-code.de/2008/04/18/zeit-artikelserie-ueber-digitale-buecher/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 11:19:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Buchhandel]]></category>
		<category><![CDATA[Ebook]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://text-design-code.de/index.php/2008/04/18/zeit-artikelserie-ueber-digitale-buecher/</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe gerade bei der ZEIT eine Artikelserie über digitale Bücher entdeckt &#8211; recht interessant. Lieber ein Buch in der Hand als ein Kabel in der Wand? Die Zukunft des Lesens liegt im Netz, sagen die einen. Papier ist der ewige Speicher des Wissens, sagen die anderen. Wohin also geht das Wort, wie sehen die [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2008/04/18/zeit-artikelserie-ueber-digitale-buecher/">ZEIT-Artikelserie &#252;ber digitale B&#252;cher</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe gerade bei der ZEIT eine Artikelserie über <a href="http://www.zeit.de/themen/kultur/literatur/digitale-buecher" title="Digitale Bücher" target="_blank">digitale Bücher</a> entdeckt &#8211; recht interessant.</p>
<blockquote><p>Lieber ein Buch in der Hand als ein Kabel in der Wand? Die Zukunft des Lesens liegt im Netz, sagen die einen. Papier ist der ewige Speicher des Wissens, sagen die anderen. Wohin also geht das Wort, wie sehen die Bibliotheken von morgen aus?</p></blockquote>
<p>Meine Prognose geht dahin, dass viele Fach- und Sachbücher, die nur einen gewissen Zeitraum aktuelles Wissen vermitteln können, in die digitale Bibliothek verschwinden. Bei Belletristik sehe ich das noch nicht. Denn schließlich gibt es Orte, an denen die Ebook-Reader fehl am Platze wären. Ich denke da speziell an Badewannen- oder Strandsessions. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2008/04/18/zeit-artikelserie-ueber-digitale-buecher/">ZEIT-Artikelserie &#252;ber digitale B&#252;cher</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://text-design-code.de/2008/04/18/zeit-artikelserie-ueber-digitale-buecher/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Deutschlands Journalisten haben eine Schere im Kopf</title>
		<link>http://text-design-code.de/2008/04/14/deutschlands-journalisten-haben-eine-sch/</link>
		<comments>http://text-design-code.de/2008/04/14/deutschlands-journalisten-haben-eine-sch/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 09:16:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://text-design-code.de/index.php/2008/04/14/deutschlands-journalisten-haben-eine-sch/</guid>
		<description><![CDATA[Werner Vontobel über den Niedergang des deutschen Mittelstandes und der nicht nur Spiegelschen Schere im Kopf. Die wiederum kann der Anfang April ausgeschiedene Verfassungsrichter Hoffmann-Riem erklären, der nicht daran glaubt, dass der Staat die Meinungsfreiheit einschränkt. Besorgt ist er eher, dass Journalisten zur Selbstzensur aus ökonomischer Rücksicht greifen. Heute wird die Schere im Kopf der [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2008/04/14/deutschlands-journalisten-haben-eine-sch/">Deutschlands Journalisten haben eine Schere im Kopf</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Werner Vontobel über den <a href="http://www.blick.ch/news/wirtschaft/vontobel/der-niedergang-des-deutschen-mittelstandes-85526">Niedergang des deutschen Mittelstandes</a> und der nicht nur Spiegelschen Schere im Kopf.<br />
Die wiederum kann der Anfang April ausgeschiedene Verfassungsrichter Hoffmann-Riem erklären, der nicht daran glaubt, dass der Staat die Meinungsfreiheit einschränkt. Besorgt ist er eher, dass Journalisten zur <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/nicht-einschuechtern-lassen/?src=TE&amp;cHash=570d135c02">Selbstzensur aus ökonomischer Rücksicht</a> greifen.</p>
<blockquote><p>Heute wird die Schere im Kopf der Journalisten weit weniger aktiviert, um politisches Anecken zu vermeiden, wohl aber aus ökonomischen Rücksichten. Besorgniserregend sind vor allem die subtilen Gefahren, die entstehen, wenn Zeitungen von Finanzinvestoren übernommen und als reine Renditeobjekte geführt werden.</p></blockquote>
<p>Und seine Sorge ist zutreffend und ich würde sie als <em>wirtschaftsbedingte Zensur</em> bezeichnen.</p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2008/04/14/deutschlands-journalisten-haben-eine-sch/">Deutschlands Journalisten haben eine Schere im Kopf</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://text-design-code.de/2008/04/14/deutschlands-journalisten-haben-eine-sch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dank Massenmedien erfahren wir rund um die Uhr wenig</title>
		<link>http://text-design-code.de/2008/04/03/dank-massenmedien-erfahren-wir-rund-um-die-uhr-wenig/</link>
		<comments>http://text-design-code.de/2008/04/03/dank-massenmedien-erfahren-wir-rund-um-die-uhr-wenig/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2008 09:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://text-design-code.de/index.php/2008/04/03/dank-massenmedien-erfahren-wir-rund-um-die-uhr-wenig/</guid>
		<description><![CDATA[Mit diesem schlagenden Beispiel macht der Kommunikationswissenschaftler Matthias Eckoldt die Zwänge der Medien deutlich, immer zu senden, egal was in der Realität passiert. Wie Medien ihre eigene Wirklichkeit produzieren, sich verselbständigen und damit Zuhörer, Zuschauer und Leser in ein System einbinden, aus dem sie sich kaum lösen können: darum geht es in Eckoldt neuem Buch [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2008/04/03/dank-massenmedien-erfahren-wir-rund-um-die-uhr-wenig/">Dank Massenmedien erfahren wir rund um die Uhr wenig</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Mit diesem schlagenden Beispiel macht der Kommunikationswissenschaftler Matthias Eckoldt die Zwänge der Medien deutlich, immer zu senden, egal was in der Realität passiert. Wie Medien ihre eigene Wirklichkeit produzieren, sich verselbständigen und damit Zuhörer, Zuschauer und Leser in ein System einbinden, aus dem sie sich kaum lösen können: darum geht es in Eckoldt neuem Buch &#8220;Medien der Macht &#8211; Macht der Medien&#8221;. Medien wird zwar implizit misstraut. Stets ist ein Verdacht von Manipulation im Raum. Aber selbst Menschen, die stolz darauf sind, ihren Fernseher abgeschafft zu haben, werden dennoch von Medieninformationen eingeholt.</p>
</blockquote>
<p>… den Artikel <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/763256/" title="Zwangssystem mit einer zweiten Realität" target="_blank">Zwangssystem mit einer zweiten Realität</a> beim Deutschlandfunk weiterlesen. Es ist eine Besprechung des Buches <em>Medien der Macht &#8211; Macht der Medien</em> von Matthias Eckoldt, das im Kadmos Verlag erschienen ist. Eckholdt verbindet die Systemtheorie Luhmanns mit Michel Foucaults Analyse der Machtstrukturen und das scheint ein interessanter Ansatz zu sein, um mal die real existierende Medienmacht differenziert zu analysieren. Denn sie ist eine zweite Realität und sie beherrscht die eigentliche Realität. Aber schon Watzlawick fragte: <em>Wie wirklich ist die Wirklichkeit?</em></p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2008/04/03/dank-massenmedien-erfahren-wir-rund-um-die-uhr-wenig/">Dank Massenmedien erfahren wir rund um die Uhr wenig</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://text-design-code.de/2008/04/03/dank-massenmedien-erfahren-wir-rund-um-die-uhr-wenig/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Variationen &#252;ber die Weissagung der Cree oder Culture Jamming</title>
		<link>http://text-design-code.de/2008/04/02/variationen-ueber-die-weissagung-der-cree-oder-culture-jamming/</link>
		<comments>http://text-design-code.de/2008/04/02/variationen-ueber-die-weissagung-der-cree-oder-culture-jamming/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Apr 2008 09:12:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudia Troßmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://text-design-code.de/index.php/2008/04/02/variationen-ueber-die-weissagung-der-cree-oder-culture-jamming/</guid>
		<description><![CDATA[Vermutlich fast jeder kennt die Weissagung der Cree. Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann. Quelle: Wikipedia über Weissagung der Cree Aber wie oft wurde diese schon variiert? Ich machte mich mal virtuell auf die Variationssocken Eine Variante [...]<p><a href="http://text-design-code.de/2008/04/02/variationen-ueber-die-weissagung-der-cree-oder-culture-jamming/">Variationen &#252;ber die Weissagung der Cree oder Culture Jamming</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vermutlich fast jeder kennt die Weissagung der Cree.</p>
<blockquote><p>Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.<br />
<small>Quelle: Wikipedia über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weissagung_der_Cree" title="Weissagung der Cree" target="_blank">Weissagung der Cree</a></small></p></blockquote>
<p>Aber wie oft wurde diese schon variiert? Ich machte mich mal virtuell auf die <em>Variationssocken</em> <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Eine Variante davon habe ich bei <a href="http://www.killerzins.de/plutokratie-ist-keine-loesung.htm" title="Plutokratie ist keine Lösung!" target="_blank">Killerzins</a> gefunden:</p>
<blockquote><p>Erst wenn das letzte Land verscherbelt,<br />
das letzte Krankenhaus privatisiert,<br />
die letzte Fabrik verlagert,<br />
der letzte Bäcker übernommen und<br />
das letzte Auenland betoniert wurde<br />
werdet ihr feststellen,<br />
daß man Aktienkurse nicht essen kann.<br />
<small>Quelle: Killerzins, <a href="http://www.killerzins.de/plutokratie-ist-keine-loesung.htm" title="Plutokratie ist keine Lösung!" target="_blank">Plutokratie ist keine Lösung!</a></small></p></blockquote>
<p>Eine weitere in Gedichtform entdeckte ich bei <a href="http://www.wer-weiss-was.de/theme204/article2116741.html" title="Erst wenn..." target="_blank">wer-weiss-was</a>, die mit den Zeilen endet:</p>
<blockquote><p>Spätestens, wenn das letzte Eigenheim zwangsversteigert,<br />
der letzte Ehering versetzt ist,<br />
werden wir erkennen,<br />
dass das global vorherrschende Wirtschaftssystem wieder einmal vollständig zusammengebrochen ist.<br />
<small>Quelle: wer-weiss-was, <a href="http://www.wer-weiss-was.de/theme204/article2116741.html" title="Erst wenn..." target="_blank">Erst wenn&#8230;</a></small></p></blockquote>
<p>… und im audacity-forum entdeckte ich folgende Signatur, die obige leicht abwandelt:</p>
<blockquote><p>Erst wenn der letzte Programmierer eingesperrt und die letzte Idee patentiert ist, werdet ihr merken, dass Anwälte nicht programmieren können.<br />
Erst wenn das letzte Auto stillgelegt und die letzte Tankstelle geschlossen ist, werdet ihr feststellen, dass Greenpeace nachts kein Bier verkauft.<br />
<small>Quelle: <a href="http://www.audacity-forum.de/thread/85" title="Erst wenn..." target="_blank">Audacity-Forum</a></small></p></blockquote>
<p>Jörg Mellenkamp schrieb die Weissagung folgendermaßen um:</p>
<blockquote><p>Erst wenn der letzte Kuenstler bei einem reinen Online-Label unterschrieben hat,<br />
erst wenn die letzte CD das Presswerk verlassen hat,<br />
erst wenn das letzte grosse Major-Label pleite gegangen ist,<br />
erst dann werdet ihr merken, das man mit einem iPod morgens nicht die Windschutzschreibe freikratzen kann.<br />
<small>Quelle: Braindump <a href="http://www.c0t0d0s0.org/archives/3933-Alte-indianische-Weisheit.html" title="Alte indianische Weisheit" target="_blank">Alte indianische Weisheit</a></small></p></blockquote>
<p>Es gibt eine Variante für Microsoft …</p>
<blockquote><p>Erst wenn der letzte Mac verschrottet,<br />
der letzte Pinguin geschlachtet und die letzte Sonne gelöscht worden ist<br />
werdet ihr merken, dass man Bill Gates nicht essen kann!<br />
<small>Quelle: Macguardians, <a href="http://www.macguardians.de/index.php/site/artikel/1532/2002-12" title="Angriff der Dampfsoftware!" target="_blank">Angriff der Dampfsoftware!</a></small></p></blockquote>
<p>… und eine für Mac</p>
<blockquote><p>Erst wenn der letzte Mac gegen eine Dose getauscht wurde,<br />
die letzte Mac.com Adresse nicht mehr verfügbar ist,<br />
der letzte I Pod bei Aldi neben den Putenschenkeln liegt,<br />
die letzte Apple Aktie als Klopapierrolle endet und Steve Jobs bei MC Donalds jobbt,<br />
wird Apple feststellen, dass man Geld nicht essen kann.<br />
<small>Quelle: <a href="http://www.macwelt.de/forum/archive/index.php/t-536878.html" title="bite im Macwelt-Forum" target="_blank">bite im Macwelt-Forum</a></small></p></blockquote>
<p>Das war die Ausbeute von 20 Minuten &#8211; bemerkenswert!<br />
Im Übrigen ein Beweis der These, dass Menschen sich gerne inspirieren lassen und Culture Jamming einfach Spaß macht. <img src='http://text-design-code.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://text-design-code.de/2008/04/02/variationen-ueber-die-weissagung-der-cree-oder-culture-jamming/">Variationen &#252;ber die Weissagung der Cree oder Culture Jamming</a> ist ein Beitrag in <a href="http://text-design-code.de">Text | Design | Code</a> und unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/">Creative Commons-Lizenz</a> lizenziert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://text-design-code.de/2008/04/02/variationen-ueber-die-weissagung-der-cree-oder-culture-jamming/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

