Bücher gegen die Verblödung reichen nicht
Die FAZ schreibt in ihrem Artikel Bücher gegen die Verblödung u.a.
Alles schlottert im Zeichen von shock and awe, von Schrecken und Ehrfurcht, den die Standort-Propagandisten mit ihren Drohbotschaften verbreiten. Alles? Nein, eine Handvoll Neuerscheinungen in beinahe jedem kulturellen Sektor trotzt dem einfältigen Verwertungsgedanken, der ungeniert den Markt zur Weltanschauung erhebt und so auch dem Markt nicht guttut. In dieser Perspektive lenken die Debatten um Steuerskandale und Spitzengehälter nur ab von dem eigentlichen Skandal, der darin besteht, dass Wirtschaftslenker sich als Volkserzieher aufwerfen – begleitet von willigen Publizisten, die den nützlichen Idioten geben.
Quelle: FAZ, Bücher gegen die Verblödung, 13.03.2008
Allein Bücher gegen die Verblödung reichen nicht aus. Lesen alleine genügt nicht. Wir müssen auch den Verursachern die gesellschaftspolitische rote Karte zeigen. Mehr Kommunikation wagen!
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