13. März 2008
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Über 3000 Sprachen vom Aussterben bedroht

Nach dem UNESCO-Bericht geht alle zwei Wochen eine Sprache verloren. Von derzeit 6700 Idiomen sind etwa 3000 gefährdet. Zwei Ursachen gibt es hierfür:

Laut den Forschern gibt es zudem den natürlichen Tod einer Sprache, der über einen längeren Zeitraum ohne Massnahmen stattfindet. So seien aus dem Latein die romanischen Sprachen gewachsen. Daneben kann aber auch bewusstes politisches Vorgehen zum Sprachtod – teilweise auch Linguizid genannt – führen, um etwa eine Gemeinschaft und ihre Identität zu schwächen.
NZZ, Über 3000 Sprachen vom Aussterben bedroht, 11.03.2008

Der Sprachwandel ist eigentlich ein völlig normaler Vorgang. So bemerkte der Philologe Ray Clifford: Schon Shakespeare hätte Mühe, das heutige Amerikanisch als Englisch zu erkennen. Dieses Phänomen zeigt sich auch in der deutschen Sprache. Versuchen Sie mal einen mehrere hundert Jahre alten Text zu lesen und vor allem inhaltlich zu verstehen!

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