30. Oktober 2007
Was mich bewegt
 
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Ein modernes Schere-Stein-Papier-Spiel

Aktualität und Glaubwürdigkeit der [alten] Informationsmedien werden hinterfragt. So etwa von Christian Stöcker, der zu Schirrmachers Auffasssung, das Internet sei böse, meint:

Papier wird das Abendland nicht retten. Es ist exakt so geduldig wie Pixel – landet aber schneller auf dem Müll.
Christian Stöcker in SPIEGEL online, Das Internet ist an allem schuld

Im Handelsblatt schreibt Jens Tönnesmann über die verzerrte Welt, die nun von Ökonomen erforscht wurde.
Die Ökonomen Jesse Shapiro und Matthew Gentzkow von der University of Chicago analysierten ein Jahr lang die Berichterstattung in 417 US-amerikanischen Zeitungen und sie stellten fest, dass ökonomische Anreize über die Ausrichtung der Zeitung entscheiden. Wirtschaftszeitungen berichteten häufig zugunsten der Anzeigenkunden. Wie das bei anderen sogenannten Special-Interest-Zeitungen und Magazinen ist, das kann man sich nun recht gut vorstellen. Aber es sind nicht nur Unternehmen, sondern auch die Bundesregierung gibt immer mehr Geld aus für versteckte PR in Medien. Sie finanziert das aus Steuergeldern!

Und was können Menschen tun, wenn sie sich wirklich informieren wollen und nicht nur dem zweifelhaften Slogan eines Wochenmagazins auf den Leim gehen wollen?

Hinterfragen, Recherchieren und Selberdenken.

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