30. August 2007
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Massenmedien fördern Menschenverachtung

Es gibt genügend Kritiker, die Fernsehen für den Niedergang der westlichen Kultur verantwortlich machen. Neil Postman, Morris Berman, Noam Chomsky, Manfred Spitzer und Al Gore, der den Zusammenhang in seinem neuen Buch Angriff auf die Vernunft darstellt.

Ob Ausländerfeindlichkeit, Antisemitismus, Behindertenfeindlichkeit, Hetze auf Alte, Arbeitslose und Obdachlose – kanalübergreifend wird ein Menschenbild vermittelt, bei dem man sich im Grunde wundern muss, dass es nicht mehr Angriffe auf Marginalisierte gibt. Indem die Medien schlicht und einfach das liefern, was sich am Besten verkauft – und das scheint vor allem die Darstellung von Selbsterniedrigung und die Propagierung von Gier zu sein – kommt ihnen ein zentraler Platz in der Propaganda zur Sicherung und Stärkung sozialer Ungleichheiten zu.
Quelle: Telepolis, GEZ und beleidigte Fernsehzuschauer, 30.08.2007

Rein rhetorisch: Wem nutzt dieses Menschenbild, dass Randgruppen und sozial Schwachen indirekt die Menschenrechte und die Menschenwürde abspricht? Hatten wir das nicht schon einmal in den letzten hundert Jahren?

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