26. Juni 2007
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Datenverlust stinkt zum Himmel – löschen ist en vogue

Soso, der BW-Datenroboter hat durchgedreht. Wer’s glaubt, wird selig! Das stinkt zum Himmel und vor allem war es nicht das erste Mal, dass versehentlich Daten, Akten etc. gelöscht wurden, weil es sonst zu skandalös geworden wäre.

Die verschwundenen Daten der Bundeswehr folgen den nicht mehr auffindbaren Akten der Bundesministerien im BND-Ausschuss und der Vertuschungs- und Verweigerungshaltung der Bundesregierung gegenüber den Mitgliedern des Ausschusses. Sie folgen den vernichteten Akten des ehemaligen Bundeskanzlers Kohl, sie folgen auch der verdeckten Datenerhebung aka “Online-Durchsuchung”, die man seit zwei Jahren in geheim gehaltenen “Dienstvorschriften” für die Geheimdienste versteckte.

Mehr lesen bei Rabenhorst Datenlöschen für den Geheimstaat.

Nur so zur Erinnerung: Im April wurden im Weißen Haus Millionen E-Mails auch angeblich versehentlich gelöscht.
Löschen scheint in Mode zu sein, um sich – nicht nur – parlamentarischer Kontrolle zu entziehen.

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