Corporate Blogs in der Krise wegen mangelnder Glaubwürdigkeit?!?
Die Universität Leipzig machte eine Umfrage, an der 438 teilnahmen: Danach fanden 26,4%, dass Corporate Blogs nicht glaubwürdig sind. 12,1% zweifelten an der Glaubwürdigkeit privater Blogs. Journalistische Blogs wurden von 7,2% als unglaubwürdig eingestuft. Medienblogs fanden 4,4% und Fachblogs waren nur für 2,2% nicht glaubwürdig.
Diese Daten beruhen auf einer Tabelle in der PC Welt 07/2007, Seite 352 (PDF-Beilage).
In dem Artikel Corporate Blogs in der Krise sieht Hans-Peter Kistner vor allem drei Einsteigerhürden:
- Die Vorteile sind noch nicht deutlich genug;
- es herrscht Angst, die Kontrolle über die Kommunikation zu verlieren;
- mangelndes Personal.
Dennoch zieht Kistner das Fazit:
Dass Corporate Blogs in Deutschland ein wichtiger Baustein in der Unternehmenskommunikation und im Knowledge-Management werden, dafür sprechen die Erfolge interner Exemplare und die bewährten externen Blogs „Frosta-Blog.de“, „Saftblog.de“ oder „Fischmarkt.de“. Jedes neue Medium braucht Zeit, um Konsumenten und die ihnen entsprechenden Formate zu finden.
Nötig sind jedoch erhebliche Mittel und die Überzeugung mutiger Entscheider, eine transparente Unternehmenskultur in Zeiten des Internets zu wagen und vernetzte Kunden nicht nur als Risiko zu sehen. Neue Formen werden bereits erprobt: So genannte Flash-Blogs, die nur bei Bedarf und für eine überschaubare Zeit aktiv betrieben werden, könnten für manche Unternehmen die Lösung sein.
