14. Juli 2005
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Internet sorgt für gute Geschäfte im Buchhandel

Allen Unkenrufen zum Trotz: Es wird gelesen und verstärkt online geordert.
Der Umsatz der Buchbranche ist 2004 nach Schätzungen des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels mit etwa 0,1 Prozent erstmals seit drei Jahren leicht gestiegen und liegt jetzt bei 9,1 Milliarden Euro. Für das Ende des Abwärtstrends sorgte insbesondere das Internet-Geschäft: Es legte um 27 Prozent zu und setzte etwa 510 Millionen Euro über diesen Vertriebskanal um.
Der Versandbuchhandel insgesamt konnte seinen Umsatz um 5,9 Prozent auf 902 Millionen Euro steigern. Gesteigert wurde auch das Umsatzvolumen der Verlage im Direktgeschäft, sie konnten ihren Umsatz um 2,6 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro erhöhen. Nicht an das Niveau des Vorjahres kamen die Sortimentsbuchhändler heran. Im größten Absatzkanal von Büchern wurden mit 5,1 Milliarden Euro 1,2 Prozent weniger umgesetzt.

[via e-market]

Realistisch betrachtet wird der Onlineumsatz von den Platzhirschen wie amazon und co gemacht. Es ist schade, dass gerade die Buchhandlungen vor Ort diese Möglichkeit nicht bieten. Bei Libri wollte ich vor kurzem zu Unzeit ein englischsprachiges Buch bestellen und es bei meiner Lieblingsbuchhandlung abholen. Ich brach die Bestellung ab.
1. Meine Buchhandlung war nicht dabei :( und 2. die Nächste wäre eine halbe Stunde Autofahrt entfernt gewesen – nochmal :( . Ich muss wohl doch im Hessisch Kongo leben. ;)

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