In Hamburg gibt es Journalisten für 100 Cent pro Stunde
Die junge Welt berichtet in Frei für einen Euro über einen »Medienpool«, in dem 120 arbeitslose Journalisten und Mediengestalter als Ein-Euro-Journalisten arbeiten sollen.
Das Ziel, so Dr. Peter Müller, Vorstandsvorsitzender des neuen Trägers, bestünde darin, diese als selbständige »freie Honorarjournalisten oder Mediengestalter« fit zu machen. Müllers Ein-Euro-Journalisten sollen mit Dumpingpreisen in einen Markt drängen, der schon jetzt vor prekärer Beschäftigung nur so strotzt. Müller will seine Jobber über »Praktikumsstellen« auch in Printmedien oder Abteilungen für Öffentlichkeitsarbeit verschiedener Institutionen einsetzen.
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Schwerpunkte der neuen Billigjobber sind dann die Bereiche Wissenschaftsjournalismus und Mediengestaltung. Unterstützt vom Ratgeberverlag – einem medizinischen Fachverlag mit journalistischen Beiträgen – und durch Zuschüsse des Europäischen Sozialfonds, will Müller den Jobbern eine Mischform aus Arbeits- und Fortbildungselementen anbieten, wobei erste Aufträge in der Web-Seiten-Gestaltung und in der Fertigung von Medienprodukten für Verbraucherzentralen bereits akquiriert seien. Auftragsakquisition – so Müller – erfolge auch bei Zeitungen.
Die hervorgehobenen Textstellen sind von mir und ich schlage alle daran beteiligten Akteure für die Heuschrecke des Jahres vor.
Ich finde es einfach pfui.
Relevante Links:
Stiftung Gesundheit
Gemeinnützige rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts
Vorsitzender des Vorstands: Dr. Peter Müller
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