Leitende Angestellte spielen Eroberer
Die Welt vom 22.03.2005 im Gespräch mit Peter Sloterdijk über seine Theorie der Globalisierung, China und den “Terrorismus als Nostalgiephänomen”.
Interessant ist seine Meinung zum Terrorismus: “Übertrieben” und “überschätzt” sind nicht einmal angemessene Ausdrücke. Der Terrorismus wird bei uns geradezu sakralisiert. Denken Sie an das Buch “Powers of Ten”: … Da erlebt man plastisch die Macht der Vergrößerung. Etwas ganz Ähnliches geschieht heute mit dem Terror: Nadelstichgroße Effekte im Realen werden durch unsere Medien bis auf das Format von interstellaren Phänomenen vergrößert.
Peter Sloterdijk enthält sich allerdings [nicht nur] in diesem Interview jeglicher moralischer Wertung der Globalisierung und des Terrorismus und deren Auswirkungen. Bedauerlich, dass er im philosophischen Fahrstuhl wohl noch in der Etage des Beschreibens stecken bleibt und nur ab und an bewertet.
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